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Cannes ehrt Waltz und Haneke

Cannes ehrt Waltz und Haneke

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Poster Das Weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte

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Der Hauptpreis des 62. Filmfestivals in Cannes ging an die deutsche Produktion Das weiße Band. In dem Streifen, der nicht in Farbe gedreht wurde, zeichnet der österreichische Regisseur Michael Haneke ein Sittengemälde von einem deutschen Dorfes vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Der Regisseur ist kein Unbekannter in Cannes, doch noch nie hielt er die Goldene Palme in seinen Händen. Als er diese von Jury-Vorsitzenden Isabelle Huppert überreicht bekam, bedankte er sich herzlich für das "enorme Geschenk". Doch das ist nicht die einzige Auszeichnung für den Film. Er erhielt auch den International Critics‘ Prize des Filmkritikerverbandes Fipresci und lobende Erwähnung der ökumenischen Jury des Festivals. Neben Haneke gab es noch einen weiteren Österreicher, der eine Auszeichnung mit nach Hause nehmen konnte. So wurde Christoph Waltz für seine Leistung in Quentin Tarantinos Inglourious Basterds mit dem Darstellerpreis geehrt.


Die Preisträger von Cannes 2009 sind:

Goldene Palme Bester Film: Das weiße Band von Michael Haneke
Großer Preis der Jury: Un Prophète von Jacques Audiard
Preis der Jury: Fish Tank von Andrea Arnold und Thirst von Chan-Wook Park

Beste Regie: Brillante Mendoza für Kinatay
Bester Hauptdarsteller: Christoph Waltz für Inglourious Basterds von Quentin Tarantino
Beste Hauptdarstellerin: Charlotte Gainsbourg für Anitchrist von Lars von Trier
Bestes Drehbuch: Spring Fever von Lou Ye
Spezialpreis der Jury: Alain Resnais für Les herbes folles