Das Weihnachts-Ekel

  1. Ø 5
   2006
Das Weihnachts-Ekel Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Weihnachts-Ekel: TV-Komödie mit Fritz Wepper in einer Paraderolle als zynischer Weihnachtshasser.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Als Griesgram à la Ebenezer Scrooge darf sich Fritz Wepper durch diese humorvolle Weihnachtsgeschichte von Joseph Vilsmaier granteln. Aber die resolute Ruth Drexel bringt den Weihnachtsmuffel auf den richtigen Weg.

    Der TV-Kommentator Robert Lahnstein (Fritz Wepper) ist bekannt dafür, dass er böse, ätzend und zynisch ist – ein Ruf, den er hingebungsvoll pflegt. Besonders Weihnachten hasst er abgrundtief. Deshalb will er sich, wie jedes Jahr, auf eine abgelegene Berghütte zurückziehen. Unterwegs hat er jedoch einen Unfall, der Wagen landet im Straßengraben. Zu allem Unglück setzt auch noch dichtes Schneetreiben ein. Mit letzter Kraft kann er sich in eine einsame Scheune retten. Doch der Zufall will es, dass sich schon eine eigensinnige Alte (Ruth Drexel), eine Stripperin (Julia Cencig), eine Schwangere (Kristina Sprenger), ein Obdachloser (Gerd Silberbauer) sowie ein Vater mit seinem Sohn (Michael Roll und Oskar Weiskopf) zu den Schafen gerettet haben. Entsetzt wähnt sich Lahnstein in einer Art Krippenspiel. Konsequent verbreitet er schlechte Laune, bis die anderen das Weihnachtsekel hinauswerfen. Doch im Schneesturm gerät er in Lebensgefahr.

    Für Weihnachtsfilme gelten andere Regeln als für „normale“ Fernsehfilme. Märchenhaftes und Unlogisches wird verziehen, solange der Geist der Weihnacht das Schicksal am Schluss zum Besseren wendet. Das alles gilt auch für „Das Weihnachtsekel“ (nach „Vera – Die Frau des Sizilianers“ eine erneute Zusammenarbeit von Joseph Vilsmaier und Drehbuchautor Rolf-René Schneider), dem dritten Weihnachtsfilm, den Klaus Graf für Das Erste produziert hat. Man sieht jedoch Fritz Wepper gerne zu, der genüsslich den Stinkstiefel gibt; Ruth Drexel gleicht seine schlechte Stimmung durch herzlich-handfestes Verhalten wieder aus. Und die wundersame Wandlung von Robert Lahnstein, der sich auf den Weg macht, sich selbst zu lieben und damit andere und dabei die Hilfe seiner neuen Freude erhält, ist am Schluss schon ein wohliges, weihnachtliches Aufseufzen wert. sw.

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