Filmhandlung und Hintergrund

TV-Fantasyabenteuer um ein sprechendes Auto.

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Kritikerrezensionen

  • Das total verrückte Wunderauto: TV-Fantasyabenteuer um ein sprechendes Auto.

    Diese liebenswerte Familienkomödie hat das Zeug dazu, sogar die Quoten des Sat.1-Hits „Das Gespenst von Canterville“ zu übertrumpfen.

    Natürlich fallen einem viele Vorbilder ein, die für die Geschichte von Charlie II Pate standen: die tollen Käfer von „Herbie“ bis „Dudu“, das Wunderauto „Kidd“ aus der Serie „Knightrider“, ganz zu schweigen von liebenswerten Robotern wie „Nummer 5“ oder R2D2 aus „Star Wars“. Das soll aber keineswegs heißen, „Das total verrückte Wunderauto“ (Regie: Michael Karen) sei zusammengeklaut, im Gegenteil; die verschiedenen filmischen Zitate unterstreichen bloß, mit wie viel kindlicher Freude Daniel Maximilian und Thomas Pauli ihr Drehbuch verfasst haben.

    Die Familienkomödie beginnt wie „Harry Potter“: Ein verwaister Junge fristet ein bemitleidenswertes Dasein bei seinen Pflegeeltern. Einziger Lichtblick im düsterem Alltag von Felix (Nikita Wokurka) ist neben Freund Rasmus (Thomas Fritsch) sein Faible für Autos. Als Rasmus ihm zum Geburtstag einen Laptop schenkt, wird durch eine Verkettung verschiedener Umstände eine Verbindung zwischen dem Mini Cooper, an dem Felix gerade bastelt, und einer Computer-Firma hergestellt. Durch die Roboter-Software erwacht der Mini zum Leben. Weil Firmenbesitzer Dixon (Oliver Nägele) aber ein schlimmer Finger ist und das friedliche Programm für Kampfroboter missbrauchen will, schickt er seine Schergen aus, die den Software-Dieb eliminieren sollen. Eigentlich geht die Geschichte jetzt erst richtig los, denn das Auto und Felix entkommen den Gangstern und gabeln bei ihrer Flucht noch Felix‘ Bruder Charlie (Barnaby Metschurat) auf. Auch der kann jedoch nicht verhindern, dass der Mini doch noch in die Hände des Bösewichts fällt.

    Selbstredend ist nicht die Mannschaft, sondern das Auto der Star dieses Films. Trixter Film (Design, Animationen und visuelle Effekte) sowie Magic FX (Modellbau und Spezialeffekt) haben vorzügliche Arbeit geleistet: Das Wunderauto kann es locker mit seinen Vorbildern aufnehmen. Die witzigen Slapstickszenen sind ebenso eindrucksvoll wie die „Cobra 11“-würdigen Action-Einlagen. Aber bei aller Bewunderung für den Schnickschnack, mit dem die Tüftler immer wieder verblüffen: Alle Technik muss leblos bleiben, wenn sie keine Persönlichkeit entwickelt. Das besorgte ein waschechter Grimme-Preisträger: Kein geringerer als Christoph Maria Herbst gibt dem Mini seine Stimme und garantiert auf diese Weise, dass man das Auto auf Anhieb ins Herz schließt. tpg.

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