Im Spinnwebhaus

  1. Ø 5
   2014

Im Spinnwebhaus: Deutsches Sozialdrama um drei kleine Kinder, die von ihrer Mutter verlassen wurden und auf sich allein gestellt sind.

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Filmhandlung und Hintergrund

Im Spinnwebhaus: Deutsches Sozialdrama um drei kleine Kinder, die von ihrer Mutter verlassen wurden und auf sich allein gestellt sind.

Der zwölfjährige Jonas (Ben Litwinschuh) musste viel zu früh groß werden. Obwohl seine Mutter Sabine (Sylvie Testud) ihre Kinder liebevoll behandelt, verschwindet sie oft für Stunden oder sogar mehrere Tage. Stattdessen muss sich Jonas um seine jüngeren Geschwister, den neunjährigen Nick (Lutz Simon Eilert) und die vierjährige Miechen (Helena Pieske), kümmern. Eines Tages fährt die psychisch labile Sabine nach einem Nervenzusammenbruch in den Urlaub und kehrt nicht mehr zurück. Auf einer Mailboxnachricht an ihre Kinder erzählt sie, dass sie gegen „Dämonen“ im “Sonnental” kämpfen müsse. Nun sind die kleinen Geschwister völlig auf sich alleine gestellt. Jonas versucht sich nichts anmerken zu lassen und eine heile Familienidylle zu schaffen. Schon bald werden jedoch Geld und Essen knapp. Die Kinder verwahrlosen und erregen damit das Misstrauen der Kita-Erzieherin (Alexandra Finder). Jonas und seine Geschwister  isolieren sich daraufhin von der Außenwelt und bauen ihre eigene verwunschene Burg, das „Spinnenwebhaus“, auf. Sie gleiten dabei immer mehr in ihre eigene kindliche Fantasiewelt ab. Schon bald geht es für die Geschwister jedoch ums nackte Überleben, denn Jonas muss nun auf den Straßen der Stadt nach Nahrung suchen. Auf seinen Streifzügen trifft er auf den mysteriösen Herumtreiber Felix, Graf von Gütersloh, (Ludwig Trepte). Der gutmütige und verrückte Fremde, der nur in Reimen spricht, nimmt den kleinen Jungen unter seine Fittiche. Er wird zu einer Art Schutzengel, der Jonas zeigt, wie er in der Welt ohne Erwachsene überleben kann. Das deutsche Sozialdrama ist der Debütfilm der jungen Regisseurin Mara Eibl-Eibesfeldt, die Filmregie an der HFF München studiert hat. Der Film wurde in schwarz-weiß gedreht, wodurch die Stimmung der dunkel märchenhaften Welt der Kinder gezeigt werden soll. Der Film feierte auf der Berlinale 2015 Premiere.

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