Filmhandlung und Hintergrund

Maximilian Schell als Franz Kafkas Landvermesser K.

Landvermesser K. arbeitet in einem Dorf, das zum Verwaltungsbezirk eines Schlosses gehört. Er versucht Kontakt aufzunehmen, scheitert aber immer von Neuem. Die Dorfbewohner betrachten den Fremden mit Misstrauen. Wirt, Wirtin, Gemeindevorsteher, Sekretäre, Gehilfen – alle stehen im Dienst des Schlosses. Einzig Schankmädchen Frieda will K. Helfen, verlässt ihn aber, als sie erkennt, dass er nur das Schloß im Auge hat. K. stirbt an Entkräftung. Während seines Begräbnisses ergeht die Nachricht, sein Aufenthalt im Dorf sei gebilligt worden.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Schloß: Maximilian Schell als Franz Kafkas Landvermesser K.

    Verfilmung von Franz Kafkas gleichnamigem Roman, der zu den rätselhaftesten Dichtungen der Moderne gehört und wie „Der Prozess“ eigene, kafkaesk genannte Situationen und Welten voll Einsamkeit, Entfrendung, Bürokratie und Leere suggeriert. Im Spielfilm des Theaterregisseurs Rudolf Noelte spielt Weltstar Maximilian Schell den K. als gegen den Anspruch auf unbedingten Gehorsam aufbegehrenden und scheiternden tragischen Helden. Den Wirt Bürgel spielt der österreichische Autor und Darsteller Helmut Qualtinger („Das falsche Gewicht“).

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