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ProSieben verliert zur Primetime: Gefeierte Romanadaption kann nicht überzeugen

Author: Susan EngelsSusan Engels |

Das Schicksal ist ein mieser Verräter Poster
© 20th Century Fox

Am Sonntagabend setzt man bei ProSieben seit Jahren auf das übliche Zugpferd und schickt zur Primetime beliebte Hollywood-Produktionen ins Rennen – so auch am vergangenen Sonntag. Doch was dem Privatsender einst Quotenerfolge bescherte, sorgte dieses Mal für eine herbe Enttäuschung.

Bereits zum dritten Mal setzte ProSieben auf die von Fans und Kritikern gefeierte Buchverfilmung „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Am vorherigen Sonntag sollte das US-amerikanische Filmdrama pünktlich zu Primetime Zuschauermassen vor die Fernsehbildschirme locken und für gute Quoten sorgen. Richtig aufgehen wollte der Plan in der Umsetzung dann allerdings nicht, stattdessen musste der Münchner Privatsender herbe Verluste hinnehmen.

Im April 2016 war das Liebesdrama um die zwei Krebspatienten Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) erstmals im deutschen Free-TV zu sehen. Die Fernsehausstrahlung konnte an den Kinoerfolg (307 Millionen US-Dollar weltweit bei einem Budget von 12 Millionen US-Dollar, via Box Office Mojo) anknüpfen, denn mit 13,5 Prozent Marktanteil bei den klassisch Umworbenen kann hier nur von einem Erfolg die Rede sein (via Quotenmeter). Am vergangenen Sonntag konnte man von einem solchen Wert allerdings nur träumen, die Anziehungskraft des einstigen Quotengarants hat sich anscheinend längst abgenutzt…

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Unterdurchschnittliche Zahlen

Wie Quotenmeter berichtet, wollten lediglich 0,86 Millionen Zuschauer ihre Woche mit der tragischen Liebesgeschichte enden lassen. 8,9 Prozent Marktanteil dürften die Verantwortlichen alles andere als zufriedengestellt haben. Gegenüber dem Wert von vor zwei Jahren sogar ein herber Verlust von fast 5 Prozentpunkten. Selbst im letzten Jahr 2017 lief es mit 11,9 Prozent deutlich besser. Beim Gesamtpublikum verhielt es sich ähnlich: 4,4 Prozent Marktanteil bedeuteten gestern einen mäßigen Wert für den Privatsender, in den Jahren 2016 und 2017 konnten hier noch Werte von über 6 Prozent gemessen werden.

Ein kleines Trostpflaster für ProSieben: Auch Sat.1 hatte zu kämpfen: Luc Bessons Kultfilm „Das fünfte Element“ holte zur Primetime nur mäßige 6,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. In der Zielgruppe sah es dagegen mit 9,7 Prozent deutlich besser aus.

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