Das Relikt (1996)

Originaltitel: The Relic
Das Relikt Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Relikt: Effektvoller Monster-Thriller, in dem eine mutierte Bestie unter einem Museum wütet und für zahlreiche kopflose Leichen sorgt.

Sämtliche Besatzungsmitglieder eines brasilianischen Frachters werden enthauptet aufgefunden. Gleichzeitig häufen sich ähnliche Mordfälle im naturhistorischen Museum von Chicago. Lieutenant D’Agosta ermittelt und kommt einem mutierten Monster auf die Spur. Trotz aller Warnungen will die Museumsleitung nicht auf eine wichtige Gala verzichten, bei der die Situation schließlich eskaliert.

In Chicagos Museum für Naturwissenschaften wird eine große Ausstellung über Aberglauben vorbereitet, die die finanzielle Zukunft des Hauses sichern soll. Da fällt kurz vor der Eröffnung ein Wärter einem grausamen Mord zum Opfer. Schnell erkennt der leitende Kriminalbeamte, Lt. D’Agosta, daß er es hier nicht mit einem “normalen” Killer, sondern mit der zum Leben erweckten Todesgottheit Kothoga zu tun hat. Mit Hilfe der Evolutionsbiologin Dr. Green macht sich der Cop in den Museumskatakomben auf die Jagd nach dem Ungeheuer.

Das naturwissenschaftliche Museum in Chicago plant eine Ausstellung über Aberglauben. Während der Vorbereitungen dazu kommt ein Wärter unter grausamen Umständen ums Leben. Doch die Museumsleitung sieht keine Verbindung zwischen diesem Mord und der Ausstellung. Dies erweist sich als tödlicher Irrtum. Mystischer Horrorschocker.

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Kritikerrezensionen

  • Science Fiction und Action haben für Regieveteran Peter Hyams (“Time Cop”) eine lange Tradition. Sein neuestes Projekt ist ein effektiver, wenn auch recht konservativ inszenierter Horrorthriller in vielfach erprobter Monster-Manier. Für die verhältnismäßig aufwendige Produktion zeichnet neben Sam Mercer Gale Anne Hurd verantwortlich, die sich in diesem Subgenre bereits mit “Aliens – Die Rückkehr” und “Terminator” verdient gemacht hat .

    Police Lt. D’Agosta (Tom Sizemore) arbeitet an einem mysteriösen Fall. Ein Frachter aus Südamerika gleicht einem “Nosferatu”-heimgesuchten Wrack: völlig menschenleer, bis auf versteckte enthauptete Leichen im Bug. Als im Naturgeschichtsmuseum einer der Sicherheitswärter ebenfalls der Kopf abgerissen wird, vermutet D’Agosta eine Verbindung. Die Handlung verlagert sich fortan ins Museumsgebäude, das mit seinen Kunstgegenständen einer Aberglauben-Ausstellung eine äußerst fotogene Kulisse bildet. Ein reptilähnliches Untier, von Effektekünstler Stan Winston kreiert und spannungsfördernd zunächst nur angedeutet oder blitzschnell gezeigt, treibt sein mörderisches Unwesen, da es für seine Existenz von der menschlichen Hypothalamusdrüse erzeugte Hormone benötigt. Ein Umstand, der von der ansehnlichen Doktorin (Penelope Ann Miller) entdeckt wird, die sich zur patenten Protagonistin herauskristallisiert. Eine wichtige Gala für die Museumsstiftung steht auf dem Spiel, und trotz des Abratens D’Agostas bestehen höhere Instanzen – man darf sich an “Der weiße Hai” erinnert fühlen – entgegen besseren Urteilsvermögens auf der Durchführung der Festivitäten. Eine blutige Katastrophe ist vorprogrammiert…

    Für das Drehbuch waren immerhin vier Autoren zuständig, und mehr als einmal fühlt man sich an “Alien” erinnert, wenn die Handlung sich durch enge Kellerschächte windet oder das Monster im Kanalisationswasser lauert. Optimal realisiert wurden die Chaossituation während der Gala – die Elektrizität fällt aus, alle Ausgänge und Türen werden automatisch verriegelt, und von der Feuerlöschanlage sprinkelt unaufhörlich Wasser – und die anschließend ausbrechende Massenpanik. Ein beträchtlicher Teil der Action wurde im atmosphärischen Halbdunkel gefilmt, was zusätzlichen Raum läßt, um schaurigen Suspense zu entfalten. Die Spezialeffekte bewegen sich auf Standardniveau, auch wenn die Killerkreatur stellenweise allzu deutlich als Computergrafik zu identifizieren ist. Alles in allem ein grundsolider Schocker, der mit einer nicht unbedingt taufrischen Idee ausreichend Thrills zu erzeugen weiß, um “Das Relikt” zu einem veritablen Genreerfolg in diesem Kinofrühjahr werden zu lassen. ara.

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