Für die Verfilmung des SF-Romans „Ready Player One“ konnte Filmgigant Warner nach 14 Jahren den Star-Regisseur wieder für ein gemeinsames Projekt gewinnen.

Sie machten zusammen Kultfilme wie „Die Goonies“ oder „Gremlins“ - nur später hat es zwischen Großmeister Steven Spielberg und dem Filmriesen Warner irgendwie nicht mehr so geklappt. Diese Durststrecke hat bald ein Ende: Nach 14-jähriger Pause wird der Star-Regisseur wieder für Warner aktiv. Er soll „Ready Player One“ inszenieren, die Verfilmung des populären Science-Fiction-Romandebüts von Ernest Cline.

„Ready Player One“ spielt in einer dystopischen Welt im Jahr 2044, in der sich die Menschen lieber in eine virtuelle Welt namens Oasis flüchten. In dieser Welt tauchen allerhand popkulturelle Reminiszenzen an die Achtziger Jahre auf, u.a. gibt es Referenzen auf Spielbergs „Indiana Jones„-Reihe oder „E.T.„. Ein erfolgreicher Game-Entwickler bietet demjenigen, der in dieser von ihm erschaffenen virtuellen Welt das sogenannte Easter Egg findet, seine komplette Firma an. Ein Teenager schickt sich an, die Aufgabe zu lösen, an der schon Millionen vor ihm gescheitert sind. Mit den Dreharbeiten will Spielberg nach der Bestsellerverfilmung von „The Big Friendly Giant“ nach dem gleichnamigen Roman von Roald Dahl beginnen. Zur Besetzung wurde allerdings noch nichts bekannt gegeben.

Für Warner hat Spielberg zuletzt 2001 „A.I. - Künstliche Intelligenz“ inszeniert. Auch „Das Reich der Sonne“ (1987) und „Die Farbe Lila“ (1985) entstanden gemeinsam. Mitte der Achtzigerjahre trat Spielberg zudem als Produzent von Warners „Gremlins“-Franchise und von „Die Goonies“ auf. „Wir freuen uns sehr, Steven bei Warner Bros. erneut willkommen zu heißen“, sagt Greg Silverman, Warners President of Creative Development and Worldwide Production. „Wir hatten geschichtsträchtige Kooperationen in den Achtzigern und Neunzigern und wollten ihn schon seit Jahren zurückholen.“

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