Filmhandlung und Hintergrund

Abenteuerliche Comicverfilmung um ein Phantom in Spandex und seinen hübschen Sidekick.

Der skrupellose New Yorker Gangsterboß Xander Drax und blutrünstige Piraten haben es auf geheimnisvolle Totenschädel abgesehen. Als die hübsche Verlegernichte Diana Palmer dem Mythos auf den Grund gehen will und von Drax‘ Handlangern gekidnappt wird, erweist sich das im Bengalla-Dschungel beheimatete Phantom als edler Retter in der Not. Die weltweite Gangsterhatz bestreiten sie fortan als gemischtes Doppel.

Seit 400 Jahren sorgt das lilafarben uniformierte und totenkopfgeschmückte Phantom für Gerechtigkeit. Seine derzeitige, überaus aparte Inkarnation muß es mit dem New Yorker Gangsterboß Xander Drax aufnehmen, der mit drei magischen Totenköpfen die Weltherrschaft übernehmen will. An seiner lila Seite hat er die vorwitzige Journalistin Diana Palmer, seine Jugendliebe.

Hübsches Verlegertöchterchen bekommt ungebetene Hilfe vom Phantom gegen Gangsterboss Drax auf der Jagd nach magischen Totenschädeln. Witzige und abenteuerliche Comic-Adaption über das in den 30er jahren kreierte Phantom in Pink.

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Das Phantom: Abenteuerliche Comicverfilmung um ein Phantom in Spandex und seinen hübschen Sidekick.

    Bereits vor „Superman“ und „Batman“ kämpfte der 1936 von Lee Falk kreierte Comic-Held „Das Phantom“ für Ehre und Gerechtigkeit und gegen diverse Inkarnationen des Bösen. Erst jetzt erfährt der in blaßlila Spandexhaut gehüllte Superheld - dessen Missionen seit nunmehr 60 Jahren in über 500 Tageszeitungen veröffentlicht werden - von „Free Willy“-Regisseur Simon Wincer seine Leinwandadaption. In der Titelrolle der peppig-vergnüglichen Abenteuerunterhaltung ficht und kickt voller Errol-Flynn’schem Elan der agile Billy Zane („Ritter der Dämonen“).

    Ähnlich wie Batman führt das Phantom ein Doppelleben und ist bar übermenschlicher Eigenschaften, wobei er auch nicht auf die ausgefallenen technischen Hilfsmittel des Schwarzen Ritters zurückgreifen kann. Vorteilhaft ist ihm einzig der Mythos, als unsterblich zu gelten (daher wird er auch als „The Ghost Who Walks“ tituliert), da die ehrreiche Phantom-Profession seit 400 Jahren vom Vater auf den Sohn übertragen wird. Ansonsten ist er völlig auf seine eigenen Qualitäten und seinen 45er Colt angewiesen, so daß Zanes muskelgestählter Körper bei den grundsoliden Actionsequenzen mehr als einmal vorteilhaft ins rechte Licht gerückt wird. Regisseur Wincers Erfahrung auf dem Abenteuersektor, die er bei der TV-Inszenierung von „The Young Indiana Jones Chronicles“ sammeln konnte, kommt deutlich zum Tragen. Ebenfalls Abenteuer-versiert ist Drehbuchautor Jeffrey Boam, aus dessen Feder bereits die Skripts für „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ und die letzten beiden „Brennpunkt L.A.“-Folgen flossen. Er verlieh der turbulent-traditionellen Story eine ausgewogene Portion selbstironischen Humors, ohne jemals in Klamauk abzudriften. Der beschwingte Ausflug in die äußerst ansehnlich ausgestattete Fantasiewelt nimmt ihren Ausgang im fiktiven Bengalla-Dschungel während der späten dreißiger Jahre. Mit Wolf und Schimmel schaltet und waltet dort das mysteriöse Phantom (Billy Zane). In seiner Schädelhöhle verbirgt sich in Form eines silbernen, arg kitischig anzusehenden Totenkopfs ein Jahrtausende altes Geheimnis. In Kombination mit zwei weiteren Totenschädeln aus Gold und Jade wird dem Besitzer unvorstellbare Macht zuteil. Darauf haben es der skrupellose New Yorker Gangsterboß Xander Drax (Treat Williams) und die blutrünstigen Piraten der Sengh-Bruderschaft abgesehen. Als die hübsche Verlegernichte Diana Palmer (Kristy Swanson) dem Mythos vor Ort auf den Grund gehen will und von Drax‘ Mannen (darunter James Remar) und Damen gekidnappt wird, erweist sich das Phantom bei einer luftig-spektakulären Rettungsaktion mit einem Wasserflugzeug als edler Retter in der Not. Die weltweite Gangsterhatz bestreiten sie fortan als gemischtes Doppel.

    Die Prämisse samt einiger alberner Accessoires und mittelprächtiger Spezialeffekte erinnern ein wenig an den mäßig erfolgreichen „The Shadow“ mit Alec Baldwin, doch das farbenfroh an pittoresken Drehorten in Thailand („Der Mann mit dem goldenen Colt“ grüßt von der Phang Nga Bay) und in Studios in Hollywood und Australien gefilmte Nostalgieabenteuer sollte für Kinder und Jugendliche dank

    seiner fantasieanregenden Geschichte, dem symphatischen Protagonisten und nicht zuletzt der exquisten Optik wegen erheblich ansprechender sein. ara.

News und Stories

Kommentare