Das Monstrum

Kinostart: 09.08.2001

Filmhandlung und Hintergrund

Eine einzige große, skurrile und offen kultige Hommage an das Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig ist die teils schräge, teils lakonische und teils groteske Komödie der Newcomer Miriam Pfeiffer und René Reinhardt geworden, die alle Perspektiven innerhalb und außerhalb des historischen Monuments genutzt haben, um ihre nette kleine Geschichte von der Verscherbelung deutscher Geschichte und wie sie verhindert werden...

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine einzige große, skurrile und offen kultige Hommage an das Völkerschlachtdenkmal bei Leipzig ist die teils schräge, teils lakonische und teils groteske Komödie der Newcomer Miriam Pfeiffer und René Reinhardt geworden, die alle Perspektiven innerhalb und außerhalb des historischen Monuments genutzt haben, um ihre nette kleine Geschichte von der Verscherbelung deutscher Geschichte und wie sie verhindert werden kann, zu erzählen: mit einem Augenzwinkern für die geliebte Region.

    Aufhänger der Story, mit Corinna Harfouch als ungewohnt kurz-blondsträhniger Hauptdarstellerin, ist die Marketingexpertin Helene (Harfouch), die aus den USA nach Leipzig kommt, um sich scheiden zu lassen. Sie gerät unfreiwillig durch eine Rentnerin an die Pläne des Bürgermeisters, der das Denkmal an amerikanische Spekulanten Stein für Stein nach Las Vegas verkaufen will, um Leipzig schuldenfrei zu machen. Mit einem Computer-Freak, Noch-Ehemann Paul und einer Gruppe Senioren kann sie den Plan verhindern, ihr Kindheitstrauma überwinden, einen verrückten Fliegenforscher unschädlich machen und sich für Paul und gegen die USA entscheiden.

    Pfeiffer und Reinhardt sorgen für knorrigen und trockenen Sachsen-Humor, für gelungene Running Gags (der Reporter, der ständig eins aufs Haupt bekommt, die im steinernen Koloss verschwindenden Amis) und einen Bezug zum Kampf gegen Napoleon 1813, wenn die kettenrauchende Harfouch nachts vor dem Denkmal eine Vision von marschierenden Truppen und dem auftauchenden Boot U-47 hat. Vom Bild her weniger Kino als Fernsehen, sollte die Komödie, die selbstredend für Leipzig ein Fest wird, in Programmkinos kurzfristig mitreden können. ger.

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