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Bond 24 ausgebremst

Ehemalige BEM-Accounts  

Das Drehbuch des “Skyfall”-Nachfolgers wird nachgebessert: 007 hat die Lizenz zum Scherzen zurückbekommen …

Ab sofort mit der Lizenz zum Totlachen: Daniel Craig darf in “Bond 24″ Witze reißen. Bild: Fox

Bereits Anfang März erklärte Star-Autor John Logan (“Skyfall“, “Rango“) die Textarbeiten an “Bond 24” für abgeschlossen: “Es hat einen Riesenspaß gemacht, dort weiterzumachen, wo ‘Skyfall’ aufgehört hat. Und ‘Skyfall’, das war noch gar nichts!” Doch nun muss Logan die Kröte schlucken, dass sein Chef, Regisseur Sam Mendes das Drehbuch kräftig überarbeiten lässt.

Die britische “Daily Mail” meldet, Neal Purvis und Robert Wade, die schon fünf “James Bond”-Filme geschrieben haben, seien angeworben worden, um Logans Skript aufzupolieren. Ziel sei es, eine knackigere Interaktion zwischen Bond und Miss Moneypenny (Naomie Harris) und M (Ralph Fiennes) zu schaffen.

Außerdem fühlt sich Mendes vom besten Killer Ihrer Majestät noch nicht genügend amused. Er fordert viel mehr staubtrockene britische Oneliner, denn “Bond 24″ hat die Lizenz zum Scherzen zurück. Kein Witz: Daniel Craig soll sein komödiantisches Talent ausspielen.

Um dem Superstar ausreichend Zeit zu geben, es zu finden (und dem Gespann Purvis/Wade, das Skript auf Vordermann zu bekommen), wurde der Beginn der Dreharbeiten verschoben. Statt wie geplant im Oktober werden die Kameras nun erst im Dezember angeworfen.

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Stilkritik vom “Monty Python”-Star

Mit “Skyfall” gelangen Mendes und Logan der erfolgreichste und für viele auch der beste “Bond”-Film. Aber irgendwie ist seit Craig auch Schluss mit lustig. Das beklagte vor einige Tagen auch einer der wohl anerkanntesten Experten für britischen Humor: “Monty Python“-Star John Cleese, der den Superagenten selbst zweimal als Quartiermeister “Q” ausgerüstet hat, bierernst:

“Sie wollten den Stil der ‘Bourne‘-Filme kopieren, mit deren hartem Realismus und komplett ohne Humor”, mosert Cleese und er glaubt auch, den Grund dafür zu kennen: “Das große Geld kommt nämlich aus Asien. Dort gehen die Leute in einen Bond-Film, weil sie die Action-Sequenzen sehen wollen, die deshalb unverhältnismäßig aufgeblasen werden. Das Publikum in Asien geht nicht wegen subtilem britischen Humor ins Kino …”

Möglicherweise unterschätzt John Cleese die Strahlkraft von britischem Witz oder den asiatischen Humor, Daniel Craig wird jedenfalls mit Pointen ausgerüstet. Wer auf dem Planeten wie laut darüber lacht, hören wir im November 2015, wenn “Bond 24″ in die Kinos kommt.

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