Das kalte Herz

  1. Ø 4
   1950

Das kalte Herz: Die erste Defa-Märchenverfilmung nach Wilhelm Hauff.

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Filmhandlung und Hintergrund

Das kalte Herz: Die erste Defa-Märchenverfilmung nach Wilhelm Hauff.

Der arme Köhler Peter Munk will das Herz der Tanzbodenkönigin Lisbeth gewinnen. Das Glasmännlein erfüllt ihm zwei Wünsche. Die Hochzeit wird vorbereitet, plötzlich ist kein Geld mehr in der Tasche. Peter wendet sich an den Riesen Holländer-Michel, verpfändet sein Herz, macht mit Holz gute Geschäfte. Reich aber herzlos heiratet er Lisbeth, erschlägt sie im Streit, will sein Herz zurück, überlistet mit dem Glasmännlein den Holländer-Michel. Das Glasmännlein erfüllt den dritten Wunsch: Alles ist ausgelöscht. Lisbeth verzeiht Peter.

Hauffs Märchen um den mittellosen Köhler, der durch einen Zauber reich wird, als Bedingung jedoch ein Herz aus Stein erhält. – Frühe und stimmungsvolle DEFA-Produktion.

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Kritikerrezensionen

  • Der erste Märchenfilm und der erste Farbfilm der Defa entstand nach dem Kunstmärchen von Wilhelm Hauff und thematisiert Liebe und Arbeit als Werte des Lebens. Der populäre Staatsschauspieler Erwin Geschonnek als grausam törichter Holländer-Michel und Paul Bildt als Glasmännlein verkörpern das Düster-Bedrohliche bzw. das moralische Gewissen der Märchenwelt, die optisch opulent aufbereitet ist. Die Kamera führte Bruno Mondi, der erste Erfahrungen mit Farbe bei „Kolberg“ gemacht hatte.

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