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Das Hotelzimmer

   Kinostart: 05.11.2015

Das Hotelzimmer: Reduziertes und konzentriertes Kammerspiel, über einen Dokumentarfilmer, der eine Autorin interviewt und ein doppeltes Spiel spielt.

Filmhandlung und Hintergrund

Reduziertes und konzentriertes Kammerspiel, über einen Dokumentarfilmer, der eine Autorin interviewt und ein doppeltes Spiel spielt.

Der Dokumentarfilmer Lukas Schmidt (Godehard Giese), dem bislang kein Erfolg vergönnt war, trifft sich zu einem Interview mit der erfolgreichen Autorin Agnes Lehner (Mina Tander) in einem Hotelzimmer. Neben dem üblichen Frage-und-Antwort-Spiel zum neu veröffentlichten Werk der Autorin, verfolgt der Interviewer jedoch ein anderes Ziel. Er behauptet, dass beide Interviewteilnehmer vor über zehn Jahren an einem folgeschweren Unfall beteiligt waren, an das sich die Autorin nicht mehr erinnern kann oder will.

Sie lässt sich auf die kontroversen Fragen ihres Interviewpartners ein, die irgendwo zwischen Begehren und Identitätsverlust wanken.  Sind beide Personen maßgeblich durch die vergangenen Ereignisse dort gelandet, wo sie heute sind, oder wie hätte sich ihr Leben stattdessen gestaltet? Je länger das Interview und die Nacht andauern, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge.

Das Kammerspiel wird von Rudi Gaul geschrieben und inszeniert und konzentriert sich auf die darstellerische Leistung und dessen Dialogen. In seinem zweiten Spielfilm wird das Hotelzimmer zum vermeintlichen dritten Charakter, das ohne große Inszenierung dennoch für sich spricht. Im ständigen Machtspiel der beiden Protagonisten ist es Ziel den Gesprächspartner und Zuschauer ständig hinters Licht zu führen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Hotelzimmer: Reduziertes und konzentriertes Kammerspiel, über einen Dokumentarfilmer, der eine Autorin interviewt und ein doppeltes Spiel spielt.

    Mit „Das Hotelzimmer“ inszenierte Regisseur und Dokumentarfilmer Rudi Gaul seinen zweiten Spielfilm. Das sehr konzentrierte Kammerspiel lebt dabei fast ausschließlich von den Dialogen und den Darstellerleistungen. Die Inszenierung hält sich weitestgehend zurück. In den beiden Hauptrollen überzeugen Mina Tander und Godehard Giese, die nicht nur ihr Gegenüber, sondern auch das Publikum immer wieder hinters Licht führen. Die Wahrheit hat hier viele Gesichter.

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