Filmhandlung und Hintergrund

Düster melancholische Prag-Chronik von Komödienregisseur Kurt Hoffmann.

Als die Deutschen am 15. März 1939 die Slowakei besetzen, ändert sich für die Mieter des Hauses Karpfengasse 115 im Judenviertel von Prag das Leben. Der Film greift die Schicksale der Bewohner vor und nach dem Einmarsch auf und folgt jüdischen Familien wie tschechischen Widerstandskämpfern auf ihren Schicksalwegen. Zu ihnen zählt die Witwe Kauders, deren Sohn sich dem Widerstand anschließt. Das friedliche Chaos der elf Mietparteien wird durch die Gewalt- und Terrorherrschaft zerstört.

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Kritikerrezensionen

  • Das Haus in der Karpfengasse: Düster melancholische Prag-Chronik von Komödienregisseur Kurt Hoffmann.

    Regisseur Kurt Hoffmann, als Komödienspezialist mit Erfolgsfilmen bekannt, war es ein Anliegen, den Roman von M. Y. Ben-Gavriel zu verfilmen, aber er erhielt keine Unterstützung. So drehte er den Film mit Fernsehgeldern in Prag unter Mitarbeit von Tschechen. In Cannes wurde der Film als Wettbewerbsbeitrag abgelehnt. Nach kurzem Einsatz in den Kinos durch einen Kleinstverleih (neue filmform) gelangte der Film schon im März 1965 als Dreiteiler ins Fernsehen. Er erhielt 1965 das Filmband in Gold und den Adolf-Grimme-Preis.

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