Das grüne Gold (2016)

Originaltitel: Dead Donkeys Fear No Hyenas
Das grüne Gold: Dokumentation über das Land-Grabbing in Entwicklungsländern wie Äthiopien, wo sich fruchtbares Ackerland immer mehr zum Investitionsobjekt entwickelt.
Kinostart: 05.10.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Das grüne Gold: Dokumentation über das Land-Grabbing in Entwicklungsländern wie Äthiopien, wo sich fruchtbares Ackerland immer mehr zum Investitionsobjekt entwickelt.

Aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung ist Ackerland längst so wertvoll wie Gold, grünes Gold. Weil große Gewinne locken, investieren verstärkt auch Großunternehmen in Entwicklungsländern wie Äthiopien, in denen riesige Ackerflächen von der Regierung verpachtet werden. In der Hoffnung am Export zu verdienen und am Wohlstand teilzuhaben, werden Einheimische und kleine Bauern hier gewaltsam enteignet, die Meinungsfreiheit beschnitten. Doch während der Ertrag vor allem den reichen Ländern zugute kommt, herrschen in Äthiopien Lebensmittelknappheit und Hungersnöte.

“Das grüne Gold” – Hintergründe

In seinem Kickstarter-finanzierten Dokumentarfilm “Das grüne Gold” (Originaltitel: “Dead Monkeys Fear No Hyenas”) untersucht Joakim Demmer (“Tarifa Traffic“) die Praktik des sogenannten “Land-Grabbings” am Beispiel von Äthiopien. Gemeinsam mit dem Umweltjournalisten Argaw bereist Demmer das Land und besucht Bauern, die Opfer dieser modernen Form des Kolonialismus wurden. Zugleich untersucht der Film auch, welche Verantwortung die Weltbank für das Land-Grabbing in Äthiopien trägt.

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