Das Geheimnis im Moor

Filmhandlung und Hintergrund

Spannendes Ost/West-Thrillerdrama.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Das Geheimnis im Moor: Spannendes Ost/West-Thrillerdrama.

    Ein rundherum gelungener Fernsehfilm, der neben einer faszinierenden Landschaft ein überzeugendes Schauspielerensemble vorstellt. In einer ihrer seltenen TV-Rollen ist „Die Blechtrommel“-Star Angela Winkler zu sehen.

    Eine Klaue ragt aus dem Teufelsmoor im Spreewald. Die Pathologin (Claudia Geisler), die mit der Polizei anrückt ist begeistert - eine Moorleiche, wie selten! Noch euphorischer ist sie wenig später, als der berühmte Arzt Til Desno (überzeugend: Sebastian Blomberg) persönlich die Ergebnisse seiner Untersuchungen überbringt. Der Experte für plastische Unfallchirurgie hat nämlich das Gesicht der Moorleiche rekonstruiert. Was sie nicht weiß: Til Desno kannte den Toten, er war ein Freund aus Abiturzeiten, von dem es hieß, er sei in den Westen getürmt und habe seine Freunde an die Stasi verraten. Auch Til war damals wegen des Verdachtes auf versuchte Republikflucht verhaftet worden, die Aussicht auf einen Gefängnisaufenthalt ließ ihn schließlich seine Freunde (Anna Loos und Kai Scheve) verraten. Seitdem war er nie wieder zu seiner Familie (Angela Winklers Darstellung der Mutter erinnert an eine griechische Tragödin) in den Spreewald zurückgekehrt. Durch den Fund der Moorleiche werden nun alte Erinnerungen wieder aufgerissen und Til will endlich wissen, was damals tatsächlich geschah. Aber für den Kommissar (Christian Redl), der in dem Mordfall ermittelt - Todesursache war eine Kopfverletzung - gehört Til zu den Hauptverdächtigen.

    Schon mit dem ausgezeichneten Politthriller „Mord am Meer“ hatte der Drehbuchautor Thomas Kirchner beweisen, dass er deutsche Geschichte spannend verarbeiten und Landschaften mystische Momente abgewinnen kann. Das gilt einmal mehr für „Das Geheimnis im Moor“, in dem der Spreewald den düster-geheimnisvollen Hintergrund für eine Ost-West-Geschichte abgibt. Schauspieler, Drehbuch, Kamera (Wessels Stamm-Kameramann Holly Fink), Musik - hier stimmt einfach alles. Regisseur Kai Wessel ist auf der Höhe, man darf also gespannt sein auf seinen nächsten Streich, den epischen ARD-Zweiteiler „Flucht und Vertreibung“. sw.

News und Stories

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