Das Geheimnis des Königssees

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   2008
Das Geheimnis des Königssees Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Geheimnis des Königssees: TV-Thriller mit Yvonne Catterfeld vor imposanter Bergkulisse.

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Kritikerrezensionen

  • Ein Psychothriller, wie man bei RTL findet, ist dieser Film zwar nicht gerade, aber immerhin doch ein spannender Krimi, in dem eine junge Frau ein Jahrzehnte altes grausames Geheimnis lüftet.

    In diversen Filmen dieser Art fürs ZDF hat Marcus O. Rosenmüller bereits bewiesen, wie ausgezeichnet er es versteht, idyllische Landschaften als Schauplatz düsterer Verbrechen zu inszenieren; insbesondere seine Charlotte-Link-Verfilmungen („Der fremde Gast“, „Das Echo der Schuld“) waren beispielhaft für das Spiel mit Spannung, die hinter den Bildern lauert.

    Diesmal nutzt er die prachtvolle Kulisse des Königssees am Fuße des Watzmanns. Die winterliche Gegend ist Schauplatz der Suche einer jungen Frau nach ihrer Vergangenheit: Unter einem Vorwand lockt Hotelier Max Leitner (Hans Sigl) die junge Reisebürokauffrau Marla (Yvonne Catterfeld) ins Berchtesgadener Land. Alsbald entwickelt sich eine Beziehung zu dem älteren Mann. Dann aber stellt Marla fest, dass Max vor rund 25 Jahren mit einer gewissen Nora liiert war, die ihr ähnelt wie eine Zwillingsschwester und eines Tages spurlos verschwunden ist. Daheim in München stellt sie ihre Mutter zur Rede: Nora hatte sie einst zur Welt gebracht und in der Obhut ihrer Vermieterin überlassen. Marla kehrt an den Königssee zurück, um das Rätsel zu lösen, trifft im Dorf aber auf offene Feindseligkeit. Einen ersten Anschlag überlebt Marla nur, weil Max sie in letzter Sekunde rettet. Als sie dem Geheimnis auf die Spur zu kommen droht, ist ihr Tod beschlossene Sache.

    Yvonne Catterfeld verkörpert die junge Frau mit einer sympathischen Mischung aus Attraktivität und Sturheit. Zu Recht wirbt RTL damit, es sei ihr erster Neunzigminüter: Der Film ist bereits vor drei Jahren entstanden, was seiner Qualität und auch den Leistungen der Hauptdarstellerin keinen Abbruch tut. Das Drehbuch von Wolf Jakoby spielt geschickt mit den bangen Fragen, ob es sich bei Marlas vorübergehendem Liebhaber, dessen Herz immer noch Nora gehört, um ihren Vater handelt; oder womöglich um ihren Halbbruder, denn mit Leitner senior hatte Nora auch ein Verhältnis. Ohnehin hat sie sämtlichen Männern des Ortes den Kopf verdreht; spätestens jetzt ahnt man, wer für Noras Verschwinden verantwortlich sein könnte. Rosenmüllers Regie sorgt zudem dafür, dass die klug eingefädelte Krimihandlung durch schlichte, aber wirkungsvolle Inszenierungsmomente immer wieder kleine Kicks erhält. Irritierend sind allein diverse Haarfarbenwechsel der mal brünetten, mal fast schwarzhaarigen Hauptdarstellerin. Und da der 1969 geborene Hans Sigl keineswegs wie fünfzig aussieht, ist er entschieden zu jung, um glaubhaft einen Mann verkörpern zu können, der Anfang der Achtzigerjahre schon in einem heiratsfähigen Alter war. tpg.

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