Das Ende - Assault on Precinct 13

  1. Ø 4
   2005
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Ende - Assault on Precinct 13: Remake von John Carpenters Thriller-Klassiker mit gefälliger Besetzung.

Es ist ein verschneiter Silvesterabend im 13. und nicht gerade schönsten Distrikt von Detroit, als Sergeant Jake Roenick (Ethan Hawke) in Gesellschaft von Sekretärin Iris (Drea de Matteo) und dem in Ruhestand gehenden Jasper (Brian Dennehy) die Schließung des Polizeireviers mit einem Gläschen begießt. Da weht ein Schneesturm eine bunt zusammengewürfelte Gefangenenschar in Begleitung des etwas undurchsichtigen Lieutenant Marcus Duvall (Gabriel Byrne) herein und mit ihnen eine anonyme, bis an die Zähne bewaffnete Verbrecherhorde, die das kleine Polizeirevier bald belagert wie eine mittelalterliche Festung. Roenick bleibt nichts anderes übrig, als Verbündete unter den Gefangenen zu suchen.

Harte Action und klaustrophobischer Horror sind Trumpf beim Remake von John Carpenters Klassiker Assault – Anschlag bei Nacht, das von Jean-Francois Richet in Szene gesetzt wurde.

Es ist Silvesterabend und die letzte Nacht für das schließende Polizeirevier im 13. Distrikt. Zu Dienstleiter Jake Roenick, dem in Rente gehenden Jasper und der sexy Sekretärin Iris gesellt sich unerwarteter Besuch, als ein Schneesturm einen Gefangenentransportbus zu ihnen umleitet. Dann eröffnen auch noch vermummte Scharfschützen das Feuer auf das abgelegene Revier.

Es ist ein verschneiter Sylvesterabend im dreizehnten und nicht eben schönsten Distrikt von Detroit, als Sgt. Jake Roenick in Gesellschaft der heißen Polizeipsychologin die Schließung des bereits verwaisten Polizeireviers mit einem Gläschen begießt. Da weht der Schneesturm eine bunt zusammengewürfelte Gefangenenschar komplett mit Staatsfeind Nummer 1 heran, und ihnen im Gefolge eine anonyme, bis an die Zähne bewaffnete Verbrecherhorde, die das kleine Polizeirevier bald belagert wie eine mittelalterliche Festung.

Bewaffnete Übelmänner auf der Jagd nach einem dort einsitzenden Crime Lord belagern ein vor der Schließung stehendes Polizeirevier in diesem stilvollen Remake des John-Carpenter-Klassikers „Das Ende – Anschlag bei Nacht“.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Assault on Precinct 13, ein Remake eines John Carpenter Films aus den 70ern, muss sich für seinen Cast alles andere als schämen. Sämtliche Hauptrollen sind mit Hollywoods Größen ausgefüllt. Dazu trägt noch die für einen Thriller außergewöhnlich gute Story bei, bei der man früher oder später nicht mehr weiß, wer nun auf der Seite des Guten oder des Bösen steht.

    Leider bleibt der Film in puncto seiner weiblichen Charaktere ziemlich flach. Es scheint, als gäbe es in der Welt von Jake Roenick nur nuttige Sekretärinnen und als Extrem dazu die schwergewichtige Kriminelle, deren Züge mehr einem Mann als einer Frau gleichen. Dazwischen ist die Psychologin Iris Ferry angesiedelt, die zwar zunächst einen relativ souveränen Eindruck macht, jedoch nach kurzer Zeit auch nur noch tief dekoltiert und der Hysterie näher als der kühlen Überlegung über die Leinwand huscht. Selbstverständlich ist es diese, die Jakes Aufmerksamkeit erregt. Es gibt keine großen Szenen für Frauen in diesem Film. Dies alles wirft kein gutes Licht auf Amerikas Drehbuchautoren und man kann im Hintergrund des Filmes schon förmlich die andauernden Rufe nach guten weiblichen Hauptrollen hören.

    Trotz dieses Mankos ist ‚Assault’ ein sehenswerter Film, dem es gelingt jede Sekunde des Filmes bis zum Ende spannend zu halten. Dies liegt zum einen Teil an den hervorragend agierenden Darstellern, Ethan Hawke ist teilweise einfach brilliant, als auch an der technischen Umsetzung. Kamera und Licht geben ein solch düsteres Bild von Detroit wieder, das allein dadurch schon Spannung entsteht. Dazu kommt noch, dass der Film beileibe kein Blatt vor den Mund nimmt. Hier sitzt jeder Kopfschuss, oft als Shocking Moment, wenn es alles andere als erwartet kommt. Aber durch diese Brutalität, die auch in der Sprache widergespiegelt wird, gewinnt der Film, so absurd es klingen mag, an Authentizität und an Identifikationsmomenten mit den Charakteren. So gerät auch der Zuschauer oft ins Stolpern, weiß nicht mehr wem er Glauben schenken soll, wen er als Verräter enttarnt. So gewinnt der Film eindeutig an der Verbindung zwischen Bishop und Roenick, die so zwiegespalten ist, dass jeder für sich entscheiden muss, wem er sein Vertrauen schenkt. Und natürlich schreit die letzte Konfrontation zwischen den beiden nach einer Fortsetzung.

    Fazit: Spannend inszenierter Thriller mit außergewöhnlich guten Darstellern.
  • Old School ist nicht nur der Spitzname einer der Figuren, sondern Programm für das Remake von John Carpenters Kultklassiker „Assault – Anschlag bei Nacht“ (später noch einmal unter „Das Ende“ im Kino ausgewertet) von 1976. Denn der französische Regisseur Jean-Francois Richet versieht sein englischsprachiges Debüt dem Vorbild entsprechend mit einem spartanischem Look, packendem Score und dreckig-realistisch wirkender Gewalt. Weniger realitätsnah wirkt hingegen der mit gewaltigen Ungereimtheiten durchlöcherte Plot. Wer darüber hinweg sehen kann, bekommt einen brutalen B-Movie-Actionthriller mit gefälliger Besetzung geboten.

    Carpenters Original um die Belagerung einer Polizeiwache durch Gangmitglieder in L.A., war erklärtermaßen ein Remake von Howard Hawks „Rio Bravo“ mit Versatzstücken von Zombieklassikern wie „Die Nacht der lebenden Toten“. Diesem Grundtenor bleibt auch Drehbuchautor James DeMonaco (wartet wie in „Verhandlungssache“ mit etlichen guten Onelinern auf) treu, der die Action ins verschneite Detroit verlegt. Es ist Silvesterabend und die letzte Nacht für das schließende Polizeirevier im 13. Distrikt. Anwesend sind lediglich der junge Dienstleiter Jake Roenick (Ethan Hawke verstrahlt seit seinem „Training Day“ mehr Autorität), der in Rente gehende Jasper (Action-Faktotum Brian Dennehy) und sexy Sekretärin Iris („Sopranos“-Girl Drea De Matteo). Sie bekommen unerwarteten Besuch, als ein Schneesturm einen Gefangenentransportbus zu ihnen umleitet. Die Häftlinge bestehen aus dem Junkie Beck (John Leguizamo), einem weiblichen Gangmitlglied, dem kleinen Fisch Smiley (Rapper Ja Rule) und dem notorischen Unterwelt-Boss und Copkiller Marion Bishop (Laurence Fishburne hier als moralisch marode Version seines coolen „Matrix“-Morpheus). Als kurz darauf vermummte Scharfschützen Feuer auf das abgelegene Revier eröffnen, erweist sich dies nicht wie zunächst angenommen als Befreiungsaktion, sondern als Himmelfahrtskommando für Bishop.

    In Abweichung vom Original handelt es sich dabei um über 30 korrupte Cops, die unter Führung von Gabriel Byrne den Strom zur Wache abstellen und sämtliche Kommunikation zur Außenwelt unterbinden. Maschinengewehrfeuer, Handgranaten und ein Hubschrauber setzen den Belagerten in der Wache schwer zu, während anliegende Großstadtbewohner taub und desinteressiert sind. Um zu überleben, beschließt Jake die Gefangenen zu bewaffnen. Eine lange, blutige Nacht steht bevor.

    Hinterlist, Verrat, Selbsterhaltungstrieb, Hysterie, Todesangst und Gewissenskonflikt kommen in Ausnahmesituationen wie dieser schnell an die Oberfläche. All diese Komponenten werden straff und spannungstreibend eingesetzt. Protagonist Jake dient als zentraler emotionaler Haken, der im acht Monate zuvor angesiedelten Prolog als Undercover-Cop vorgestellt wird, dessen falsche Entscheidung seinem Team das Leben gekostet hat und der nun seine Schuldgefühle mit Alkohol und Schmerztabletten betäubt. Der Angriff zwingt ihn, Initiative zu ergreifen und die Führung zu übernehmen. Mit Bishop, der mit seiner cool-vernünftigen Art zur Sympathiefigur entwickelt wird, verbindet Jake eine Respektsbeziehung. Dank Jakes ebenfalls anwesender Psychotherapeutin (Mario Bello) wird sogar ein minimaler romantischer Subplot eingestreut. Doch letztlich geht es in diesem farbarm-verblichen bebilderten Thriller um Action – und das keinesfalls zu kurz oder zaghaft. Der Bodycount ist hoch und gnadenlos, und selbst ein Hund wird verstörender Grausamkeit ausgesetzt. Ein Großanschlag auf die Kinokassen augrund des bodenständig-schnörkellosen Retrostils ist allerdings nur bedingt zu erwarten: Dafür ist diesem Film – wie schon dem Original – Kultstatus gewiss. ara.

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