Das Duo: Stiller Tod

Filmhandlung und Hintergrund

Das Kommissarinnen-Duo Krüger und Ahrens muss den Mord an einem siebenjährigen Mädchen in einem schleswig-holsteinischen Dorf aufklären.

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Kritikerrezensionen

  • Das Duo: Stiller Tod: Das Kommissarinnen-Duo Krüger und Ahrens muss den Mord an einem siebenjährigen Mädchen in einem schleswig-holsteinischen Dorf aufklären.

    Zeugen, die nicht reden wollen: nichts ungewöhnliches für TV-Kommissare. In diesem Fall aber liegen die Dinge etwas anders: Die junge Melanie (Ines Nieri) ist gehörlos und verständigt sich mit Hilfe der Gebärdensprache. Melanie hat offenbar als letzte ein kleines Mädchen gesehen, das tot im Steinbruch gefunden worden ist. Als der Pathologe Stoffpartikel im Mund findet, ist klar: Caro ist ermordet worden. Rasch gibt es einen ersten Verdächtigen: Caros Onkel Chris (Vinzenz Kiefer), der ewig unter Geldmangel leidet und in die Wohnung seiner Schwester eingedrungen ist. Dann aber stellt sich heraus, dass Schulhausmeister Steffens (Henning Peker) wegen eines ähnlichen Delikts aus seiner Jugendzeit vorbelastet ist.

    Die Handlung dieses Falles für das Lübecker „Duo“ (Buch: Renate Kampmann, Regie: Peter Fratzscher) mag nicht besonders originell klingen. Seinen Reiz bezieht der Film aber aus dem Engagement der beiden Kommissarinnen: Marion Ahrens (Charlotte Schwab) ist befangen, weil sie einst die eigene Tochter verloren hat. Prompt steht Steffens für sie als Täter fest; fortan ignoriert sie sämtliche entlastenden Hinweise. Ihrer Kollegin Lizzy Krüger (Ann-Kathrin Kramer) wiederum ist Caros Onkel von Herzen unsympathisch. Irgendwie müssen sich die beiden Kommissarinnen zusammenraufen. Eine Schlüsselrolle spielt dabei Melanie, mit der sich Lizzy Krüger anfreundet; sie lernt sogar die Gebärdensprache. Die junge Ines Nieri, im wirklichen Leben alles andere als gehörlos, spielt dieses Mädchen ganz famos. Die Szenen mit ihr sind weitaus unterhaltsamer als das Miteinander der beiden Beamtinnen, die auch in ihrem vierten gemeinsamen Fall im gewohnten fast feindseligen Verhältnis verharren: Die blonde Kramer darf weltoffen, freundlich und unvoreingenommen agieren, während die brünette Schwab vor allem stachelig, ungerecht und unleidlich sein muss. Noch schlechter dran ist allerdings Roland Riebeling, der als Kriminalassistent Hilsdorf die undankbare Rolle des Deppen vom Revier erwischt hat. tpg.

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