Filmhandlung und Hintergrund

Verfilmung der seit Jahren beliebten Kolumnen des Journalisten Axel Hacke.

Max Miller lebt ein ganz normales Leben: Mit Frau, Kind, Job bei einer großen Zeitung. Doch seine Betrachtungsweise von den ganz normalen Dingen des Alltags unterscheidet sich massiv von denen normaler Spießbürger. Seine Ansichten des Lebens bespricht Max am liebsten abends bei einem Glas Rotwein mit seinem alten Freund und Kumpel, dem Kühlschrank.

Bilderstrecke starten(34 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Das Beste aus meinem Leben (1. Staffel, 8 Folgen)

Darsteller und Crew

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Das Beste aus meinem Leben (1. Staffel, 8 Folgen): Verfilmung der seit Jahren beliebten Kolumnen des Journalisten Axel Hacke.

    Mal sehen, ob die ARD diesmal mehr Glück hat. Das „Erste“ versucht ja hartnäckig, all den „Daily Soaps“ und Telenovelas auch mal anspruchsvolle Serien entgegenzusetzen, doch weder „Türkisch für Anfänger“, obschon grandios, noch zuletzt die witzigen Geschichten der „Zwei Engel für Amor“ hatten den verdienten Erfolg. Nun also „Das Beste aus meinem Leben“, gewissermaßen die Verfilmung der gleichnamigen Kolumnen von Axel Hacke aus dem Magazin der „Süddeutschen Zeitung“; auch wenn man eine Kolumne eigentlich nicht verfilmen kann.

    Den Esprit der oftmals absurden Erlebnisse, den ganz normalen Wahnsinn des Alltags fängt Chefautor Peter Strotmann bestens ein. In Oliver Mommsen und Elena Uhlig haben Sender und Produktionsfirma auch kongeniale Darsteller gefunden. Gerade Mommsen, den viele Zuschauer nur als steifen Stedefreund aus den der Bremer „Tatort“-Krimis kennen werden, ist als von Frau, Sohn und Vorgesetzten überforderter Familienvater und Journalist brillant. Uhlig hat zwar eine deutlich kleinere Rolle, steht ihm aber in nichts nach. Sie ist die perfekte Besetzung für die temperamentvolle Gattin mit italienischen Wurzeln; hier wartet eine ungemein kraftvolle Schauspielerin darauf, endlich richtig entdeckt zu werden.

    Das schönste sind jedoch die alltäglichen Abenteuer von Hauptfigur Max Miller, einem Hypochonder, der nach Perfektion strebt, sich aber am entgegengesetzten Ende des Spektrums tummelt. Mit viel Tempo, Dialogwitz und Lust am Slapstick inszeniert, ist „Das Beste aus meinem Leben“ eigentlich viel zu gut für den Vorabend. Die ARD hat vorerst acht Folgen produzieren lassen und zeigt sie im Gegensatz zu den täglich ausgestrahlten Serien nur freitags um 18.50 Uhr - als perfekten Auftakt fürs Wochenende. tpg.

Kommentare