1. Kino.de
  2. Filme
  3. Dame König As Spion
  4. News
  5. Fakten und Hintergründe zum Film "Dame K?nig As Spion"

Fakten und Hintergründe zum Film "Dame K?nig As Spion"

Kino.de Redaktion |

Dame König As Spion Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Statements über den Film

„Als ich John le Carré das erste Mal traf, machte er seine Wünsche in Bezug auf unsere Filmversion von ‚Dame, König, As, Spion‘ unmissverständlich klar. Er sagte: ‚Verfilmt nicht den Roman und macht kein Remake der Serie. Diese Werke existieren bereits. Ansonsten werde ich Sie nicht stören – aber rufen Sie jederzeit an, wenn Sie Fragen haben.‘ Ich denke, wir haben seine Anweisungen aufs Wort befolgt. Natürlich kann man nicht jedes Detail eines 349 Seiten langen Buches in einen Film übertragen. Aber man kann Themen, Erzählstränge und Momente nehmen, und in Bildern zu beschreiben versuchen, was man beim Lesen vor dem inneren Auge sieht. Mit DAME, KÖNIG, AS, SPION haben wir einen Film über Loyalität und Ideale gedreht. Sehr wichtige Werte – vielleicht weil sie so selten sind heutzutage?“ (Tomas Alfredson, Regie)

„Die Welt der Spione in meinen Büchern ist eine Metapher für die große Welt, in der wir alle leben. Wir beschummeln einander, belügen uns selbst, erfinden kleine Geschichten und schauspielern uns durchs Leben. Im Berufsleben, in der ganz normalen Welt ist das doch nicht viel anders. Ich glaube, dass DAME, KÖNIG, AS, SPION auch darum bis heute seine Wirkung nicht verfehlt. Als ich das Buch schrieb, wollte ich diese Universalität des Stoffes ausschöpfen und traf offenbar einen Nerv. Die Menschen wollten ihr Leben widergespiegelt sehen im Kontext einer Verschwörung. Das ist ein wiederkehrendes Muster zwischen den Menschen und den Institutionen, die sie erschaffen.“ (John le Carré, Buchautor)

Über die Produktion

Bilderstrecke starten(30 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Dame König As Spion

Wohl kaum ein Autor kennt sich besser in der Welt der Spionage aus als John le Carré. Über zwanzig meisterliche Romane veröffentlichte er, nachdem er bis in die Ära des Kalten Krieges unter anderem als Undercover-Agent für die britischen Geheimdienste MI5 und MI6 arbeitete. Mit dem schweigsamen Spion George Smiley stellte er bereits 1961 in seinem Debütroman „Schatten von Gestern“ jene Figur vor, die zu seiner berühmtesten Schöpfung avancieren und zentraler Charakter einer Reihe weiterer Bücher werden sollte. Darunter auch „Dame, König, As, Spion“, als Roman erstmals veröffentlicht 1974 und als Meisterwerk der Spionageliteratur im kulturellen Kanon des 20. Jahrhunderts unumstritten. Bis zum Fall der Berliner Mauer hingen die Schatten Smileys und seiner mysteriösen Parallelwelt tief über den Weltläuften, bis dann auch für die Geheimdienste eine neue Zeitrechnung anbrach. Doch seit Ende des Kalten Krieges haben le Carrés Sixties-Stoffe nichts an Spannung und fast greifbarer Paranoia verloren, sondern wurden immer wieder von Geschichtenerzählern studiert und interpretiert – nicht zuletzt im Kino.

Und so erschien es nur folgerichtig, dass Drehbuchautor Peter Morgan eine neue Adaption von DAME, KÖNIG, AS, SPION vorschlug. Tim Bevan, Co-Gründer und -Chairman der Produktionsfirma Working Title Films, dachte sich, um Smiley im Film zu zitieren: „Der Moment ist gekommen.“ Bevan erklärt: „Inzwischen leben wir in einer anderen Welt, weshalb ich es für eine exzellente Idee hielt, einen Film über diese Zeit aus der Distanz unserer Gegenwart zu betrachten. Ermutigt und inspiriert zum Beispiel durch Florian Henckel von Donnersmarcks Das Leben der Anderen (2006) beschlossen wir, einen englischsprachigen Thriller zu drehen, in dem fast vergessene, ideologische Konflikte vor historischer Kulisse auch zur Ursache profunder, privater Tragödien werden. Als Peter eine Verfilmung von ‚Dame, König, As, Spion’ ins Spiel brachte, hatten wir das definitive Standardwerk des Genres gefunden – und ich kontaktierte le Carré persönlich.“

Bevan fährt fort: „Bekanntlich ist der Stoff bereits 1979 in einer sehr erfolgreichen Miniserie mit Sir Alec Guinness als Smiley von der BBC adaptiert worden, weshalb es für uns zunächst am wichtigsten war, von John le Carré die Zustimmung für eine neuerliche Kinofassung zu erhalten. Er gab uns dann aber nicht nur seinen Segen, sondern begrüßte eine zeitgemäße Adaption sogar mit Enthusiasmus. Bei allem Respekt für die wunderbare Miniserie weiß er, dass er als Schriftsteller nie an Relevanz verloren hat, sondern ganz im Gegenteil ständig neue Bewunderer seines Werkes hinzu kommen – und unsere Fassung von DAME, KÖNIG, AS, SPION ist sowohl als Öffnung seines Oeuvres für eine jüngere Generation wie auch für alte Fans und Experten gedacht.“

„Es ist elektrisierend“, bemerkt der legendäre Schriftsteller, „mit so kreativen Leuten wie von Working Title zu arbeiten und dabei selbst ein wenig Erfahrungen mit einem anderen Medium zu sammeln. Die Serie wurde seinerzeit mit Alec Guinness und vielen geschätzten Schauspielern vom National Theatre als eine nostalgische Liebesgeschichte an das angeschlagene, britische Establishment inszeniert, in der auch die niederträchtigste Figur noch ein bisschen zum Knuddeln war. Die großartige Kinofassung von DAME, KÖNIG, AS, SPION nun ist ganz unsentimental, dafür ist sie sexier, grimmiger und auch ein bisschen grausamer – und genau so muss der Film auch sein.“ „John le Carré bestand darauf“, erinnert sich Working Title-Chef Bevan, „dass wir uns nicht sklavisch an die Vorlage halten und ermutigte zur Neuinterpretation des Materials. Dabei gingen wir selbstverständlich mit höchstem Respekt vor, wie es bei Working Title seit langem schon bei Literaturverfilmungen üblich ist.“

DAME, KÖNIG, AS, SPION beginnt, als George Smiley aus dem unfreiwilligen Ruhestand geholt wird, um mit all seinen Tricks und Erfahrungen einen russischen Maulwurf zu enttarnen, der tief im MI6 vergraben ist – oder im „Circus“, wie der britische Geheimdienst im Film heißt. „Die Story ist zunächst ein klassisches ’Wer ist der Täter?’“, sagt Bevan, „in der fieberhaft ein Doppelagent gesucht wird. Aber aus diesem Erzählkern entwachsen zahlreiche Story-Spiralen, zudem spielt es auf mehreren Zeitebenen – ein Balanceakt. Vereinfacht man den Plot, wird die Komplexität des Buches untergraben. Folgt man jedem Erzählfaden, wird es zu verworren für einen Kinofilm. Aber was heute ebenso gültig ist wie vor vierzig Jahren oder in hundert Jahren, ist die Tatsache, dass Menschen einander vertrauen und betrügen. Mit Themen wie Loyalität und Verrat, Ehrlichkeit und Falschheit erzählt DAME, KÖNIG, AS SPION eine universale Geschichte über Leute, die im Leben von anderen Leuten stöbern – und recht verlogen sind, was ihr eigenes Leben betrifft.“

John le Carré bestätigt dies, wenn er sagt: „Die Welt der Spione in meinen Büchern ist eine Metapher für die große Welt, in der wir alle leben. Wir beschummeln einander, belügen uns selbst, erfinden kleine Geschichten und schauspielern uns durchs Leben. Im Berufsleben, in der ganz normalen Welt ist das doch nicht viel anders. Ich glaube, dass DAME, KÖNIG, AS, SPION auch darum bis heute seine Wirkung nicht verfehlt. Als ich das Buch schrieb, wollte ich diese Universalität des Stoffes ausschöpfen und traf offenbar einen Nerv. Die Menschen wollten ihr Leben widergespiegelt sehen im Kontext einer Verschwörung. Das ist ein wiederkehrendes Muster zwischen den Menschen und den Institutionen, die sie erschaffen.“

Während er noch über potentielle Regisseure der sich anbahnenden Realisierung von DAME, KÖNIG, AS, SPION sinnierte, erhielt Tim Bevan einen Anruf des schwedischen Filmemachers Tomas Alfredson, der von dem Projekt gehört hatte und seit seinem Vampirfilm So finster die Nacht (Let the Right One In, 2008) einen hervorragenden Ruf in der Welt des Kinos besitzt – unter anderem wurde das ergreifende Werk über eine einsame Jugend in Schweden von der Londoner „Times“ unter die fünf besten Filme der Nuller-Jahre gewählt. Beim folgenden Meeting erwartete Bevan einen jungen Hipster – und staunte nicht schlecht, mit Alfredson einen ernsten, gemütsruhigen Mann Mitte Vierzig zu treffen.

Nicht minder originell des Skandinaviers erster Pitch: „Die Jungs mit den Muskeln“, begann Alfredson, „gehen in Krisenzeiten zur Armee. Doch wer geht zu Geheimdiensten? Die Nerds – das sind die wahren Spione und unsere Protagonisten.“ „Der Ansatz gefiel uns“, sagt Robyn Slovo, eine von Working Title hinzugezogene Produzentin, und fährt fort: „Sie haben eine Gruppe Männer, vereint durch ihre Arbeit und andererseits getrennt als Individuen, die verzweifelt ihre Geheimnisse hüten. Und sie beobachten ständig einander, während wir sie beobachten – als Spione eines Spionage-Mikrokosmos von globalen Ausmaßen. Das ist natürlich ein reizvoller Stoff für einen visuell versierten Regisseur. Doch wir suchten auch jemand mit einem besonderen Gefühl für Welt und Innenwelt des George Smiley, der das Publikum sicher durch die erzählerische Komplexität der Story führen würde.“

„Tomas war vielleicht ein etwas ungewöhnlicher Kandidat“, resümiert Tim Bevan, „doch le Carré sah So finster die Nacht und sagte nur: Lasst es diesen Mann machen.“ Der Autor dachte dabei auch an seine Zusammenarbeit mit dem Brasilianer Fernando Meirelles bei der Adaption von Der ewige Gärtner (The Constant Gardener, 2005) und sagt: „Tomas bringt unglaubliche Originalität in seine Arbeit ein und besitzt eine sehr starke Leinwandsprache – ich wusste, dass wir an Internationalität und Universalität nur gewinnen würden, was an provinziell Englischem verloren gehen dürfte.“ „Eine sehr gute Wahl“, ergänzt Slovo, „denn als Schwede besitzt Tomas eine objektive Perspektive auf eine britische Story, womit wir den Pfad des Familiären vermieden. Das Einzige, was an ’period films’ historisch sein sollte, ist der Look. Der Regisseur braucht alle Freiheit, um das Publikum auf eine emotionale Reise in eine gänzlich neu betrachtete Welt zu nehmen.“

Alfredson kannte die Miniserie von 1979 noch aus seiner Jugend und erinnert: „Das war ein Straßenfeger, der die Zuschauer in den Bann zog. Es ging um dramatische Probleme mit Auswirkungen auf die ganze Welt, doch nichts wirkte wie bei 007 – ganz im Gegenteil war es extrem interessant, wie normal und fast alltäglich Spionage hier war.“ Bei seiner Recherche für DAME, KÖNIG, AS, SPION fand der Regisseur heraus, wie nah an der Realität die Inszenierung tatsächlich gelegen hatte. „Spione“, verrät er, „bekamen ihren Auftrag und wussten sonst nichts. Es konnte sein, dass jemand für ein Jahr nach Wien musste, um aufzuschreiben, wer ein Gebäude betritt oder verlässt. Und dafür musste er vorher monatelang Deutsch lernen. Nach der Rückkehr wusste er nicht, wofür das alles diente, aber er hatte stolz seinem Land gedient. Freunden und Familie musste er etwas von Geschäftsleuten vorgaukeln. Da ist es leicht, in einem Netz der Lügen und Paranoia zu landen. Und was macht es mit der Moral der Menschen?“

Über le Carrés Romanvorlage sagt der schwedische Filmemacher, dass er bei solch einem „Meilenstein der britischen Literatur“ natürlich gewissen Druck verspürte, sich aber wegen seiner starken, persönlichen Verbindung zum Material intensiv wie nie an die Arbeit gemacht habe. „Ich vermute, ich verstehe George Smileys Seele auf besondere Weise. Beim ersten Treffen mit John le Carré hatten wir auf Anhieb eine sehr starke Bindung. Es fühlte sich an, als ob ich verstand, was er sich von der Verfilmung erhoffte, und ich war überrascht, wie viel Details er uns über Stunden hinweg verriet. Einmal riet er mir, dass ich interessante Reflexionen meiner selbst in meiner Arbeit zeigen solle – so versuchte ich, die Menschen und Bilder in meinem Kopf, die durch das Lesen seiner Zeilen geboren sind, auf die Leinwand zu bringen.“

Die erste Drehbuchfassung zu DAME, KÖNIG, AS, SPION stammte von Peter Morgan, bevor das Autorenteam Bridget O‘Connor und Peter Straughan in enger Zusammenarbeit mit Tomas Alfredson für ein weiteres Jahr an der Adaption arbeitete. „Als ich das Ergebnis las“, sagt John le Carré, „stieß ich auf ein bewundernswertes Stück dramatischer und intellektueller Architektur. Ich hätte so etwas nie gekonnt – und in diesem Moment wurde es ihr Projekt und ich ein Teil davon. Es war nicht der Film zum Buch, sondern der Film als Film. Das größte Kompliment, das ich allen Beteiligten machen kann, liegt darin, dass sie etwas Eigenes gemacht haben. Ich war ihre Ressource, das ist alles. Ich kannte eben das Material recht gut und bot an mentaler Agilität, was ich zu bieten habe.“

Wie der Roman spielt freilich auch der Film hauptsächlich im Jahre 1973, und auch das Skript, dessen Klasse einen schnellen Entwicklungsprozess und frühen Casting-Beginn ermöglichte, trägt laut Tim Bevan „die Komplikationen und die Integrität des Romans im Herzen“. Derweil räsonierte Alfredson vor Startschuss für seine erste englischsprachige Produktion, wie unberechenbar er in seinen Karriereentscheidungen sei: „Etwas kreuzt meinen Weg“, sagt er, „und plötzlich fühlt es sich richtig an. DAME, KÖNIG, AS, SPION ist sicher ein großer Schritt für mich. Doch ich arbeite seit dreißig Jahren in Film und Fernsehen – und ich hatte viel Hilfe dabei, erstmals in Englisch und mit den Feinheiten der Sprache zu arbeiten. Manches Wort kann hier mehr sagen als in anderen Thrillern ein ganzer Dialog.“

DAME, KÖNIG. AS, SPION ist der Autorin Bridget O‘Connor gewidmet, die verstarb, als die Dreharbeiten gerade begonnen hatten. „Weil ich nicht den üblichen Thriller abliefern wollte“, erinnert Alfredson, „waren ihre Eindrücke, ihr weiblicher Blick und ihr Ton eminent wichtig für mich. Diese Männer im Film müssen auch ihre femininen Seiten nutzen können und sie half mir sehr mit ihrer Perspektive beim Verständnis aller Figuren. Ich war bei der Recherche erstaunt zu erfahren, wie viel Homosexualität es in der Welt der Geheimdienste gab. Gleichgeschlechtliche Liebe war öffentlich ohnehin nicht akzeptiert zu dieser Zeit, doch Agenten oder Spione konnten auch heimlich kaum ihre Sexualität ausleben, um nicht erpressbar zu sein.“

„Es geht um die ewigen und dramatischen Fragen von Freundschaft, Betrug und Loyalität“, sagt der Regisseur, „doch wir können heute mit Abstand auf die Ära des Kalten Krieges schauen. Waren die bösen Jungs wirklich die bösen Jungs? Und welche Echos trägt unsere gemeinsame Geschichte bis in unsere Gegenwart? Das ist alles noch sehr zeitgemäß – und einsame Undercover-Agenten wie in DAME, KÖNIG, AS, SPION hören irgendwo da draußen auch heute Telefone ab, ihr Beruf wird nie aus der Mode kommen.“

Produktion: George Smiley wird besetzt

Obgleich die Darstellung von Sir Alec Guinness gemeinhin zuerst mit le Carrés Figur des George Smiley assoziiert wird, weist der Autor gern darauf hin, dass der Meisterspion bereits von einer Reihe Schauspielern verkörpert wurde. So wurde Smiley bereits durch Denholm Elliott, Rupert Davies, Peter Vaughan und James Mason verkörpert (letzterer spielt ihn als James Dobbs in einer Verfilmung des Romans „Schatten von Gestern“). „Smiley ist ein stiller Zeitgenosse“, skizziert Bevan den Charakter, „der in der Wandvertäfelung eines Raumes verschwindet, während er sorgsam lauscht und beobachtet. Doch diese Passivität ist nicht mit Schwäche zu verwechseln – Smiley hat einen stahlharten Kern und braucht nicht laut werden oder wild durch die Gegend schießen, um sich zu beweisen.“

Als den „perfekten Spion“ gar bezeichnet ihn Alfredson, weil Smiley untergeht in der Masse und sich keinerlei öffentliche Gefühlsregungen erlaubt. „Man könnte meinen, dass Smiley wegen seiner rigiden Beherrschtheit keine gute Kinofigur abgibt“, so der Regisseur weiter, „doch das Gegenteil ist der Fall – erst recht, wenn man dafür den besten Schauspieler seiner Generation anheuern kann. Als jemand Gary Oldman als George Smiley vorschlug, war das ein perfekter Casting-Moment, nach dem sich nie mehr jemand einen besseren Hauptdarsteller hätte vorstellen können. Gary kann seine Brillengläser mit einem Tuch putzen und ist dabei fesselnder anzusehen als drei Actionstars. Er kann so viel erzählen über Smiley mit einem subtilen Gesichtsausdruck und der Effekt ist enorm, wann immer er auch nur seine Stimme hebt. Er ist ein Star – und trotzdem ein Chamäleon geblieben. Bei aller Kontrolle war er selten so verletzlich wie in DAME, KÖNIG, AS, SPION und fügt den vielen fantastischen Figuren seiner Karriere eine neue Krönung hinzu.“

John le Carré, der zu Lebzeiten eine gute Freundschaft mit Sir Alec Guinness pflegte, blieb nicht minder beeindruckt von Oldmans Arbeit: „Ich war restlos hypnotisiert von seiner Performance. Auf gewisse Weise habe ich mich immer mit Alecs Smiley identifiziert, doch Gary formt einen neuen Mann aus der Vorlage. Man fühlt die Beherrschung seiner Kunst, wenn er sein eigenes Leben verlässt und eine Rolle komplett ausfüllt. Mit seinem Smiley spürt man denSchmerz, die Gefahr und die Härte der Figur, den Schatten der Einsamkeit und manchmal ein Flackern von Grausamkeit in den Augen.“

Nachdem er sich bei Gesprächen mit le Carré „zweifellos wie Guinness damals einige kleine Charakteristika“ des Autoren für Smiley borgte und sich ein kugelrundes Beamtenbäuchlein anfutterte, gestaltete Gary Oldman die Figur in enger Zusammenarbeit mit Alfredson. Statt eine Perücke zu wählen, ließ sich der Schauspieler die Haare bleichen und alterte mit silbrigen Strähnen um Jahre. Die dickrandige Brille, die bei Smiley die Funktion eines undurchdringlichen Gitters vor den Augen als Fenster zur Seele einnimmt, wurde von Oldman irgendwo in seiner Vorbereitungszeit aufgespürt. „Gary arbeitet sehr intuitiv und man vertraut als Regisseur seinen Entscheidungen“, so Alfredson, „aber zugleich ist er offen für Ideen oder Kritik. Es war wirklich atemberaubend, ihn bei der Arbeit zu sehen. Gary ist immer unglaublich vorbereitet und es fühlte sich oft an, als würde er die Realität verlassen und vor unser aller Augen zu George Smiley werden.“

„Ich habe so einige extrovertierte Charaktere gespielt in der Vergangenheit“, sagt Oldman über seinen monolithischen Part in DAME, KÖNIG, AS, SPION, „und darum genoss ich es, jemand so Ruhiges und Bedachtes darzustellen. Er macht kein Aufhebens um sich, sondern bleibt geduldig wie ein Schachspieler, der auf den entscheidenden Zug lauert.“ „Es war eine Ehre, diese große Rolle angeboten zu bekommen, um ehrlich zu sein – nicht zuletzt, weil ich ein Bewunderer von John le Carré bin. Ich hoffe, dass der Film noch mehr Leute dazu ermuntert, seine Bücher zu lesen. Großbritannien hat eine lang zurückreichende Spionage-Tradition und ich würde sagen, dass wir ziemlich gut spionierten. Doch wir pflegten auch eine romantische Betrachtungsweise, der le Carré die Realität entgegen hielt.“

„George Smiley ist ein köstlicher Charakter, eine wundervolle Herausforderung für jeden Schauspieler. Er besitzt starken Sinn für Moral – und erkennt zugleich die dunklen, unethischen Seiten seines Schaffens. Er kann die Stellschrauben der Bürokratie in seinem Sinne bedienen und Menschen manipulieren, deren Schwächen und Anfälligkeit er sieht wie auf einem Radar. Und vor allem ist er bestechend vielseitig und so vieles zugleich – von mildem Gemüt und mit gefährlichem Scharfsinn, mit einem Gedächtnis wie eine Stahlkammer und versiert im Spionage-Geschäft wie wenige. Doch trotz allem ist er ein angeschlagener Mann, verfolgt von Melancholie und privaten Verlusten. Welch brillante Idee von le Carré, ihn ausgerechnet Smiley zu nennen! Im Buch steht nur, er sei eher kurz geraten, unattraktiv und übergewichtig. John le Carré sagte mir, dass ich alle Freiheiten hätte, mir Smiley zu eigen zu machen – und ich hoffe nur,was Anständiges daraus gemacht zu haben, was dieser absoluten Ausnahmefigur gerecht wird.“

Produktion: Weitere Besetzungen

Angelehnt an einen britischen Kinderreim (“Tinker, Tailor – Soldier, Sailor – Rich Man, Poor Man – Beggar Man, Thief“) sind mit den Symbolen des Originaltitels innerhalb der Story jeweils Codenamen für Personen unter Verdacht gemeint – und höchst verdächtig benimmt sich in DAME, KÖNIG, AS, SPION irgendwann jeder einmal. Die beiden Autoren Bridget O‘Connor und Peter Straughan behielten viele prägnante Ausdrücke des Romans, etwa „Mütter“ für die Damen in den Schreibstuben und „Skalpjäger“ für die Agenten im Feld. Mit Gary Oldman als George Smiley im Zentrum entwickelte sich das Casting des Ensembles zum Who‘s Who der britischen Schauspiel Elite. „Wir hatten ein großartiges Skript voller reichhaltiger, seltener Charakterrollen“, weiß der erfahrene Tim Bevan, „und da war es zugegebenermaßen nicht schwer, fast jeden unserer Wunschkandidaten zu bekommen. Aber wenn sie all die Männer am Konferenztisch des Circus’ sehen, diese geheimnisvollen Köpfe hier im Herzen des Geheimdienstes – dann braucht es da auch den besten Schauspieler für jeden Platz.“

An der Spitze des Circus sitzt zunächst mit Smileys altem Freund und Mentor ein Mann, der nur Control genannt und von John Hurt verkörpert wird. „Es ist kein großer Part“, notiert der Veteran des britischen Kinos, „trotzdem nenne ich Control die kürzeste Rolle als Leading Man, die ich je hatte, weil seine Informationen und Verdächtigungen über den Maulwurf im System durch Smiley bis zum Ende des verschachtelten Dramas getragen werden.“

Selbst Smiley wird durch Control nicht als möglicher Doppelagent ausgeschlossen, doch die Reihe der Verdächtigen beginnt bei Percy Alleline, der Control nach einer verunglückten Operation die Macht im Circus entreißt – mit Folgen, die das Gefüge noch zutiefst erschüttern werden. Percy Alleline wird von Toby Jones gespielt, berühmt geworden als Truman Capote in Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote (2006), der über seinen Beitrag zur le Carré Verfilmung sagt: „Percy ist ungeduldig und lässt Respekt für die Traditionen im Circus vermissen. Sein Reformgeist geht mit Mangel an Vorsicht einher, was ihn exakt zu jener Sorte Mensch macht, die von jemandem mit unguter Agenda kontrolliert werden könnte – und Percys Hunger nach Macht ist seine größte Schwäche.“

Einer der Profiteure des plötzlichen Machtwechsels im Gefüge des Circus ist Bill Haydon, eines der älteren und erfahrenen Mitglieder, aber gleichwohl verdächtig, ein doppeltes Spiel zu spielen. Oscar Preisträger Colin Firth (The King’s Speech, 2010) übernimmt diese Schlüsselfigur, der er „beträchtliche Macht“ attestiert, weil Haydon viel Macht in der Auslandsabteilung hat und von jüngeren Agenten heldenhaft verehrt wird. „Aber sie reagieren damit nur auf das säuberlich kultivierte Image eines Mannes, der glamourös und mit Flair auftritt“, so Firth. Dass er mit dem Fahrrad durch’s Büro fährt, soll Selbstbewusstsein demonstrieren – dabei ist er unter der schneidigen Maske so einsam wie die anderen. Sie sind bestens trainierte Profis, doch ihr Idealismus wurde angekratzt, sie sind verletzlich geworden mit den Jahren und kaum mehr in der Lage zu Intimität. Diese Männer können es sich nicht leisten, ihren Gefühlen nachzugehen.“

Zur Spitze der Spione im Circus zählt weiterhin Roy Bland, dem Ciarán Hinds (München, 2005) Profil verleiht. Der irische Mime bemerkt: „Roy ist Teil der Intrige, als sich die Balance der Macht im Circus verschiebt und er kann nun aggressiver seinen Ideen nachgehen. Er ist sehr direkt und kommt im Gegensatz zu seinen Kollegen aus der Arbeiterklasse, aber er hat gelernt, das Spiel zu spielen. Er ist auch etwas radikaler als die anderen, politisch nach links lehnend – was sich als sehr nützlich bei Kontakten im Ostblock erweist.“

Wichtige Figuren in den labyrinthischen Gängen des Circus’ sind auch der ambitionierte Aufsteiger Toby Esterhase und die ehemalige Rechercheurin Connie Sachs als einzige Frau im geheimen Bunde. „Esterhase spricht mehrere Sprachen und ist sehr ehrgeizig, da er aus Ungarn eingewandert ist und so dringlich ein Teil der britischen Gesellschaft sein will, dass er dafür auch über Leichen gehen könnte“, erklärt dessen Darsteller David Dencik (Verblendung, 2011).

Die bei den Fans des Buches besonders beliebte Sachs wird von Kathy Burke gespielt, während Smileys als rechte Hand rekrutierter Nachwuchsmann Peter Guillam von Benedict Cumberbatch gespielt wird, der seit 2010 für die BBC die Titelrolle in „Sherlock Holmes“ spielt. „Im Buch wird er als rücksichtslos höflich beschrieben“, so Cumberbatch, „und Smiley mag ihn wegen seiner Präzision. Er weiß sich mit Charme und Scharfsinn Abkürzungen innerhalb des Circus zu verschaffen und arbeitet extrem effizient. Trotz seiner Jugend ist er schon für die Division der Skalpjäger verantwortlich. Jene Agenten, die mit falschen Papieren in ferne Länder geschickt werden, vielleicht für einen Anschlag oder eine Geiselnahme.“

Guillam übernimmt diese Abteilung mit der Absetzung von Control, nachdem einer der Auslands Agenten bei einer katastrophal missglückten Operation in Ungarn fast ums Leben kommt. Der markante Mime Mark Strong (Robin Hood, 2010) übernimmt diesen Jim Prideaux, der die Skalpjäger zuvor selbst leitete und unter der neuen Identität eines Schullehrers aussortiert wurde. „Als Jim als Invalide den Dienst quittieren muss, werden im Circus nicht viele Tränen vergossen“, kommentiert Strong. „Nicht, weil er nicht beliebt wäre. Doch wenn ein Mann aus dem inneren Zirkel stirbt oder gehen muss, wird darüber nicht gesprochen. Es ist zu schwierig.“

Ebenso wie Prideaux, der laut Strong „schon viele Undercover-Identitäten annehmen musste und emotional zunehmend abgestumpft ist“, wird auch der zweite wichtige Skalpjäger des Plots von privaten Problemen geschüttelt. Tom Hardy, der Durchbruch-Star aus Inception (2009), spielt diesen Außenagenten Ricki Tarr, der sich unglücklich in eine russische Informantin verliebt, ihrerseits verkörpert von der schönen Debütantin Svetlana Khodchenkova.

„Ich glaube, dass sich alle Figuren aus DAME, KÖNIG, AS, SPION früher oder später fragen müssen, wer sie wirklich sind“, sagt Regisseur Tomas Alfredson über sein exquisites Ensemble, „doch bei Ricki Tarr und Jim Prideaux ist der Widerspruch von Glamour und tiefer Traurigkeit besonders zu spüren. Sie sind aktiv im Feld und sehen die Welt, doch die Melancholie der Geschichte lastet schwerer auf ihren Schultern als bei anderen. Sie sind Spione, die wohl endgültig zu viel sehen mussten.“

Produktion: Die Dreharbeiten

Das erzählerische Puzzle von DAME, KÖNIG, AS, SPION ist zu weiten Teilen in und um London ausgelegt, wo dementsprechend viele Außenmotive gedreht wurden, während die Büros des Circus’ und andere Innendesigns in dem Atelier Inglis Barracks in Mill Hill entstanden. „Mit seiner Vision für den Film“, schwärmt Gary Oldman, „wusste er jede Location mit Anspannung und Atmosphäre zu erfüllen. Wir diskutierten sehr genau den jeweils richtigen Grat der Paranoia und das Anspannen der Schrauben. Dazu die Musik, der Schnitt, die Bilder – Alfredson ist ein visueller Meister und hat zusammen mit seinem So finster die Nacht- Kameramann Hoyte van Hoytema einen stilistisch nicht minder starken Partner.“ „Wir unterhalten uns andauernd über Bilder und Szenenkompositionen“, bestätigt Alfredson, „wobei wir allerdings versuchen, möglichst keine anderen Filme zu erwähnen. Die brauchst du auch nicht, denn Hoyte ist eine Muse – in seiner Nähe bekommt man immer gute Ideen.“

In Alfredsons Film ist das Außengebäude des Circus schlicht und unauffällig. Vom Innengebäude ist es durch einen Hof getrennt. Die Stockwerke des Gebäudes trennen die verschiedenen Abteilungen und Sicherheitsstufen innerhalb des Circus’, wobei Dokumente und Akten zwischen den Stockwerken in kleinen Aufzugsschächten befördert werden.

Alfredson plante schon im Vorhinein die komplexe Welt des Circus mit seinem Kaninchenbau von Fluren und Treppen. „So wie man es mir beschrieben hat, war das MI6-Gebäude in dieser Zeit auf so viele Arten und Weisen ein geschlossenes Gebäude: Unendliche Flure mit geschlossenen Türen und Menschen, die hinter diesen geschlossenen Türen saßen. Ich wusste, dass das in einem Film nicht besonders interessant ist! Wir mussten das Gebäude und die verschiedenen Stufen der Hierarchie also auf unsere eigene Weise glaubhaft interpretieren.“ Die Lösung? „Man führt die Zuschauer durch eine Low-Tech-Welt, die genügend mechanische Fortschritte aufweist, um für die Zeitperiode modern zu sein“, erzählt Alfredson. „Im obersten Stockwerk des Circus-Gebäudes ist es ruhiger. Da sitzen die ‚Barone’. Wir haben schalldichte Würfel erschaffen, die in dieser ‚offenen’ Landschaft platziert sind, Dort halten die Barone ihre Geheimtreffen ab. Je weiter man im Gebäude nach unten kommt, desto voller wird es, sowohl mit Personen als auch mit Dokumenten. Und überall sind die Fenster verdeckt.“ „Es war ein ästhetischer Höhepunkt, allein die Abhörtechnologie in ihrer rohen Form zu sehen, als Sinnbild für die Mühe der Menschen, Stimmen aufzunehmen, Dokumente zu reproduzieren oder etwas zu fotografieren“, erinnert sich Colin Firth.

Zwischenzeitlich zog das Team auch nach Budapest und Istanbul um, um die dramatischen Einsätze von Jim Prideaux und Ricki Tarr vor authentischer Kulisse einzufangen. „Mit dem Beginn des Filmes in Ungarn“, sagt Produzentin Robyn Slovo, „ist man sofort in der grauen, steinernen Welt der Siebziger, in der die Story spielt – und die bestechend choreographierte Sequenz des ersten Anschlages, für die Mark Strong vier Tage lang ohne die anderen Hauptdarsteller in Budapest arbeitete, sieht auf der Leinwand noch grandioser aus.“ Tim Bevan erklärt: „Tomas schuf eine enorm ruhige und produktive Atmosphäre am Set, die mich sehr an die Arbeit mit den Coen-Brüdern erinnerte. Und wegen seines Auges für Details fühlte sich der Dreh jeden Tag so an, als befände man sich noch in den Siebzigern.“

Dies gelang nicht zuletzt dank der Arbeit von Szenenbildnerin Maria Djurkovic, mit der Alfredson in den Monaten der Vorproduktion die Wände des Art Departments mit Referenzbildern pflasterte, um tausende Details auszuwählen – bis zur Farbe der Tapete in einer Gefängniszelle. Sie entschieden zuerst, was sie vermeiden oder nicht zu grell ausgestellt wollten, um DAME, KÖNIG, AS, SPION letztlich einen monochromen Look mit einer saturierten Farbpalette zu geben, der stilistisch stark und singulär wirkt, aber bei aller Atmosphäre nie ein Gefühl von Authentizität vermissen lässt. „Wir wollten die 70er-Klischees mit braun-orangen Designs vermeiden, die wir alle schon viel zu oft gesehen haben“, so Djurkovich. „Wir wählten Understatement und Subtilität bei der Ausstattung, angemessen für die Charaktere und ihren Beruf.“

Dieser Linie folgte auch Kostümbildnerin Jaqueline Durran, die gute, aber gesetzte Anzüge für die Männer des Circus’ wählte. „Die meisten sind schon etwas älter und haben sich seit zehn, fünfzehn Jahren äußerlich sicher kaum verändert, doch auch die Jüngeren würden nie etwas Schrilles der Siebziger tragen. Keiner dieser Männer hätte in der hippen Carnaby Street eingekauft. Sie waren Kunden bei den Schneidern der Savile Row. George Smileys dunkelgrauer Dreiteiler etwa wurde für Gary Oldman von einem pensionierten Savile Row-Schneider gefertigt – im Stile der Fünfziger, wie es Smiley gewünscht hätte.“ „Es war eine Freude, für diesen Film jeden Tag zur Arbeit zu kommen“, sagt Gary Oldman über DAME, KÖNIG, AS, SPION, und sein Kollege Stephen Graham, der Jerry Westerby spielt, findet sogar: „Mit diesem unglaublichen Team fühlte es sich fast an, als dürfe man für England spielen. Auf der Filmschule träumt man davon, mit Leuten wie John Hurt oder Gary Oldman in einem Film zu sein.“

Unter vielen unvergesslichen Drehtagen ragt einer ganz besonders heraus: „Beim Dreh der Silvesterfeier mit über 100 Komparsen besuchte John le Carré die Produktion“, erzählt Alfredson. „Alle vom Team wollten ihn unbedingt sehen. Weil wir weiterarbeiten mussten, überredeten wir ihn, in einer Szene aufzutreten.“ Eine Szene, für die le Carré als Schauspieler rasch kreativ wurde. „Ich musste mir doch einen Grund vorstellen, warum jemand in meinem Alter noch im Kreis der Männer des Circus’ sitzen sollte“, so der Autor. „Ich entschied, dass ich ein alter, schwuler Bibliothekar war, der der guten, alten Zeiten wegen eingeladen wurde und die Erlaubnis hat, sich volllaufen zu lassen.“ Bevan erinnert sich: „Er hatte Spaß. Überhaupt war das der einzige Tag, an dem alle Hauptdarsteller im gleichen Raum waren, weil diese Feier in der Vergangenheit spielt, als im Circus noch alles in Ordnung war,oder zumindest so schien.“ Dann schiebt er hinterher: „Es ist eine Szene, die im Roman nicht vorkommt.“

Zu den Kommentaren

News und Stories

  • "The Snowman": Charlotte Gainsbourg im Gespräch für eine Rolle an der Seite von Michael Fassbender und Rebecca Ferguson

    Die französische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg, Tochter des berühmten Sängers Serge Gainsbourg, war in den letzten Jahren wiederholt - sowohl als Haupt- als auch als Nebendarstellerin - in Filmen von Skandalregisseur Lars von Trier zu sehen. Mit Antichrist, Melancholia und Nymphomaniac bewegte sie sich deutlich Abseits des Mainstreams; nun wird sie für eine Rolle im Thriller The Snowman gehandelt. Bereits gesetzt...

    Kino.de Redaktion  
  • Michael Fassbender wird zum "Snowman"

    Michael Fassbender wird zum "Snowman"

    Die Verfilmung von Jo Nesbos Thriller "The Snowman" hält für Michael Fassbender einen spannenden Mordfall bereit.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Dr. House spioniert bei Loki

    Dr. House spioniert bei Loki

    Hugh Laurie und Tom Hiddleston treten in einem Le Carré-Thriller gegeneinander an.

    Ehemalige BEM-Accounts  
  • Fakten und Hintergründe zum Film "Dame K?nig As Spion"

    Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

    Kino.de Redaktion  

Kommentare