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SAG Awards 2014: Preisträger "American Hustle" weiter auf Oscar-Kurs

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Dallas Buyers Club Poster

Die SAG Awards sind vergeben. Dabei kann sich die Gaunerkomödie und Golden Globe Gewinner „American Hustle“ gegen das Sklavendrama „12 Years a Slave“ durchsetzen. Weitere Preise gingen an Cate Blanchett, Matthew McConaughey, Jared Leto und Lupita Nyong’O.

Nach den Golden Globes und den Critics Choice Movie Awards folgt nun die Preisverleihung der 20th Annual Screen Actors Guild Awards. Auch hier konkurrierten die Oscar-Favoriten American Hustle und 12 Years a Slave um den Hauptpreis. Das Rennen machte schließlich David O. Russells Gaunerkomödie American Hustle, die bereits mit einem Golden Globe Award als „Beste Komödie“ ausgezeichnet wurde und mit zehn Oscar-Nominierungen als Favorit ins Rennen um den begehrten Filmpreis geht. Ebenfalls mit einem SAG Award nominiert war das Ensemble der Filme „August: Osage County“, „Dallas Buyers Club“ und „The Butler“.

Als „Beste Hauptdarstellerin“ nahm Cate Blanchett für ihre Rolle in Woody Allens Blue Jasmine einen SAG Award entgegen. Nominiert waren außerdem Meryl Streep (August: Osage County), Sandra Bullock (Gravity), Judi Dench (Philomena) und Emma Thompson für „Saving Mr. Banks“. Als „Beste Nebendarstellerin“ wird Lupita Nyong’O für ihre Rolle im Sklavendrama 12 Years a Slave ausgezeichnet.

Bei den männlichen Schauspielkollegen gewinnt Matthew McConaughey als „Bester Hauptdarsteller“ für seine Rolle im AIDS-Drama Dallas Buyers Club einen SAG Award und konnte sich damit gegen Chiwetel Ejiofor aus „12 Years a Slave“, Tom Hanks aus „Captain Phillips“, Forest Whitaker aus „The Butler“ und Bruce Dern aus „Nebraska“ erfolgreich durchsetzen. Als „Bester Nebendarsteller“ wird Jared Leto für Dallas Buyers Club ausgezeichnet. Daniel Brühl, der für seine Rolle als Formel-1-Rennfahrer Nikki Lauda in „Rush“ ebenfalls nominiert war, ging leider leer aus. Damit ist für den deutschen Schauspieler die letzte Chance auf einen US-amerikanischen Filmpreis vertan, denn eine Oscar-Nominierung blieb im verwährt.

Im Bereich Fernsehen wird das gesamte Ensemble der Erfolgsserie Breaking Bad mit einem SAG Award ausgezeichnet, Hauptdarsteller Bryan Cranston erhält zusätzlich einen SAG Award als „Bester Hauptdarsteller“ überreicht. Ebenfalls nominiert war die Besetzung zu „Boardwalk Empire“, „Downton Abbey“, „Game of Thrones“ und „Homeland“. Als Beste Comedy-Serie gewinnt Modern Family und setzt sich gegen die ebenfalls nominierten Serien „30 Rock“, „Arrested Development“, „The Big Bang Theory“ und „Veep“ durch.

Weitere Auszeichnungen gingen an Maggie Smith für ihre Rolle in der britische Erfolgsserie „Downton Abbey“, Julia Louis-Dreyfuss für die US-Serie „Veep“ und Ty Burrell für seine Rolle in der Comedy-Serie „Modern Family“. Im Bereich „Beste Mini-Serie oder TV-Film“ nahmen Helen Mirren für ihre Rolle in „Phil Spector“ und Michael Douglas für seine Rolle als Liberace im gleichnamigen US-Film von Steven Soderbergh entgegen.

Zu guter Letzt wird die 82-jährige Schauspielerin Rita Moreno mit einem SAG Award für ihr Lebenswerk geehrt. Die US-amerikanische Filmschauspielerin und Broadway-Star ist vielen durch ihre Hauptrolle als Maria in Leonard Bernsteins Musical-Verfilmung „West Side Story“ bekannt und wurde im Laufe ihrer Karriere bereits mit einem Oscar, einem Grammy, einem Emmy und einem Tony-Award ausgezeichnet. Bis heute steht sie für verschiedene Produktion wie zuletzt der US-Serie „Happily Divorced“ von Fran Drescher („Die Nanny“) vor der Kamera.

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