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Fakten und Hintergründe zum Film "Dalai Lama Renaissance - A New Birth"

Fakten und Hintergründe zum Film "Dalai Lama Renaissance - A New Birth"
Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Die Synthesis Group

Fred Alan Wolf

Fred Alan Wolf ist Physiker, Schriftsteller und Dozent. Er beschäftigt sich mit der Beziehung von Quantenphysik zur Physik des Bewusstseins. 1982 gewann er den angesehenen „National Book Award for Science“ mit seinem Buch Taking the Quantum Leap. Außerdem ist er Mitglied des „Martin Luther King, Jr. Collegium of Scholars”. Dr. Wolf hat an der Universität von London, Universität von Paris, dem Hahn-Meitner Institut für Nukleare Physik in Berlin, der Hebräischen Universität in Jerusalem und der San Diego State University gearbeitet. Insgesamt veröffentlichte er bereits elf Bücher. Dr. Wolf ist in „The Know Zone“, einer Serie des USamerikanischen Discovery Channel, und dem Dokumentarfilmen WHAT THE BLEEP DO WE KNOW!? und THE SECRET zu sehen.

Brother Wayne Teasdale

Brother Wayne Teasdale war ein Freund des 14. Dalai Lama und organisierte die Reise, aus der Dalai Lama Renaissance entstand. Als Laienmönch, der die Traditionen des Christentums mit denen des Hinduismus zu einem christlichen Sannyasa verband, war er stets bemüht, den Dialog zwischen den Religionen aufzubauen. Er arbeitete für das Kuratorium des Parliament of the World’s Religions und war Mitglied des Monastic Interreligious Dialogue. Brother Wayne Teasdale verstarb 2004.

Vicki Robin

Vicki Robin ist die Co-Autorin des Bestsellers Your Money or Your Life, das bereits in zehn Sprachen verlegt wird und Präsidentin der in Seattle ansässigen Stiftung New Road Map. Ihre Mission konnte sie bereits in zahlreichen Radio- und TV-Sendungen, u.a. der „Oprah Winfrey Show“ und „Good Morning America“ und im People Magazine, Wall Street Journal und der New York Times vertreten.

Amit Goswami

Amit Goswami ist Nuklearphysiker und seit 1968 Mitglied des Instituts für Theoretische Physik der Universität von Oregon. Nach einer beruflichen und persönlichen Krise wendete er sich der Quantum-Kosmologie, Quantum-Messungstheorie und der Anwendung von Quantum Mechanik auf das Körper-Geist Problem zu. Er ist bekannt aus dem Film WHAT THE BLEEP DO WE KNOW!? und Autor von sechs Büchern, u.a. dem erfolgreichen Lehrbuch Quantum Mechanics. Amit Goswani ist außerdem ein Vorreiter in der Wissenschaft des Bewusstseins; Thema seiner Bücher The Self-Aware Universe: How Consciousness Creates the Material World und Science and Spiriutuality.

Barbara Fields

Dr. Barbara Fields ist die Mitbegründerin und Projektleiterin der „Synthesis Dialogues I, II und III“ mit seiner Heiligkeit dem Dalai Lama. Sie engagiert sich für zahlreiche Organisationen, u.a. für The Gandhi King Season for Nonviolence, Parliament of the World's Religions in Chicago (Programmdirektorin) und für die The Abraham Path Initiative im Mittleren Osten. Für die UNESCO arbeitet sie als Beauftragte des Seminars für Religion und Frieden in Granada, Spanien. Außerdem ist sie seit 2005 Trägerin des Ehrendoktortitels der United Church of Religious Science. Sie ist ausgezeichnet mit dem „Religious Science International’s first Peace Award“ (2003) und dem ”The Peace Museum's Community Peacemaker Award” im Bereich Diplomatie. An der Publikation The Community of Religions war sie als Autorin beteiligt.

Brian Muldoon

Brian Muldoon ist Rechtsanwalt, Mediator, Trainer und Berater und war einer der drei Leiter der „Synthesis Dialogues“. Er ist Autor von The Heart of Conflict, das die Dialektik des Konflikts als wesentlichen Bestandteil des evolutionären Prozesses behandelt. Nach den „Synthesis Dialogues“ gründete er mit anderen die „Friends of Compassion“, die viele humane Fürsorgeprojekte fördern. Er lebt in Whitefish, Montana.

Jean Houston

Jean Houston, Ph.D. ist eine der Leitfiguren für interkulturelle Studien über Spiritualität. Sie ist Gründerin des Human Potential Movement. Ihre Leitideen konnte sie in dem sehr erfolgreichen PBS- Special „A Passion for the Possible“ darstellen. Houston promovierte sowohl im Fach Psychologie an der Union Graduate School, als auch im Fach Religion an der Graduate Theological Foundation. Sie arbeitete als Beraterin für die ehemalige First Lady und Senatorin Hillary Clinton während der Amtszeit ihres Mannes im Weißen Haus. Houston hat in mehr als 100 Ländern gelehrt und in 40 Kulturen intensiv gearbeitet und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.

Myron Kellner-Rogers

Myron Kellner-Rogers ist Autor und Unternehmensberater mit globaler Ausrichtung. Neben vielen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Publikationen schrieb er als Co-Autor den Bestsellers A Simpler Way. Seine berufliche Tätigkeit umfasst ein weites Spektrum: von der Arbeit für die US-Armee, der Betreuung des wirtschaftlichen Führungswandels in Südafrika nach der Apartheid bis zu der Betreuung der Innovationsentwicklung für Hewlett- Packard. Er wirkte bei sozialen Projekten in US-amerikanischen Schuldistrikten mit, betreute die Fusion im britischen Gesundheitssystem und arbeitete an der kommunalen Entwicklung in Venezuela mit. Er ist Mitbegründer der School for Managing and Change und des Berkana Instituts, einer Bildungs- und Forschungseinrichtung, die ihren Schwerpunkt in der Untersuchung neuer organisatorischer Ideen und Führungskonzepte für die Zukunft hat.

Barry Rosen

Barry Rosen ist Managementtrainer und Unternehmensberater bei Interaction Associates (IA). Als Berater im Bereich Arbeitsabläufe von Gruppen hat er für die Wirtschaft, Gewerkschaften und nicht-staatliche Führungsteams, aber auch für die Parteisitzung der Demokraten und für das Carter Center in Atlanta Konferenzsysteme entwickelt. Heute arbeitet der ehemalige Präsident von IA in der gemeinnützigen Abteilung des Unternehmens, The Interaction Institute for Social Change, für die Entwicklung gemeinschaftlichen Potenzials der jüdischen und arabischen Wandlungsbeauftragten in Israel.

Und viele andere mehr.

Über die Produktion

Den Weg zu Dalai Lama Renaissance fand Khashyar Darvich durch seinen Freund, den Autor Jerry Jampolsky, der ihm von seiner Einladung nach Dharamsala zu der geplanten „Synthesis- Konferenz“ erzählte. Die Organisatoren der Veranstaltung waren auf der Suche nach einer Dokumentarfilm-Crew und so empfahl Jampolsky Darvich und Wakan Films. Acht Wochen vor Beginn der „Synthesis-Konferenz“ stiegen sie in das Projekt ein.

Dalai Lama Renaissance entstand aus 140 Stunden Film-Material, die das 18-köpfige Filmteam mit fünf Kameras einfing. Für die Filmmusik konnten u.a. Henry Reid (einer der Mitwirkenden der Grammy- nominierten Gruppe „Mannheim Steamroller” und ehemaliger Student des Komponisten Henri Mancini), Roop Verma, einem der besten Sitar-Spielern der Welt (auch ein Protégé des legendären Sitar-Musikers Ravi Shankar und der indischen Musiklegende Ali Akbar Khan) und der renommierte tibetische Musiker Tashi Dhondup Sharzur gewonnen werden.

Biografie des 14. Dalai Lamas

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso ist das weltliche Oberhaupt und der bedeutendste geistige Anführer des tibetischen Volkes. Tenzin Gyatso ist der Mönchsname des jetzigen Dalai Lama. Er wurde am 6. Juli 1935 in Taktser, einem Dorf in der tibetischen Provinz Amdo im Nordosten Tibets mit dem Namen Lhamo Dhondrub als Sohn eines Bauern geboren. Im Alter von fast zwei Jahren wurde er von zwei Mönchen als Wiedergeburt seines 1933 verstorbenen Vorgängers Thub-Idan-rgya-mtsho (Thubten Gyatso) entdeckt. Er erkannte eine Mala (buddhistischer Rosenkranz) als die des 13. Dalai Lamas und konnte u.a. einen anderen prominenten Mönch benennen und weitere Gegenstände, die ebenfalls dem Vorgänger gehörten, aus einer mitgebrachten Menge heraussuchen.

Am 22. Februar 1940 wurde er im Alter von 4,5 Jahren als 14. Dalai Lama durch die Sitringasol Zeremonie inthronisiert. Sein neuer Name lautete damit Jetsun Jamphel Ngawang Lobsang Yeshe Tenzin Gyatso - „Heiliger Herr, gütiger Herr, mitfühlender Verteidiger des Glaubens, Ozean der Weisheit“. Tibeter sprechen vom Dalai Lama normalerweise als Yeshe Norbu („den Erfüllenden“) oder einfach als Kundün („Gegenwart“). Seine Ausbildung umfasste Dialektik, tibetische Kunst und Kultur, Grammatik und Sprachwissenschaft, Medizin sowie buddhistische Philosophie, das wichtigste Fach. Mit 25 erlangte er den Titel eines Lharampa Geshe, den höchsten Ausbildungsgrad der tibetischen Klöster.

Dalai Lamas sind die Offenbarung des Bodhisattva (Buddha) des Mitgefühls, die sich für die Reinkarnation entschieden haben, um den Menschen zu dienen.

Nach der Besetzung Tibets durch die Volksrepublik China 1950 wurde dem damals erst 15-jährigen Dalai Lama im November 1950 die Herrschaft über Tibet übertragen. Als 1959 die Auseinandersetzungen eskalierten, musste der Dalai Lama über den Himalaja nach Indien ins Exil fliehen.

In seinem Exil in Dharamsala (Indien) hat der Dalai Lama eine demokratische Regierung aufgebaut und versucht, das Leid der Tibeter innerhalb und außerhalb Tibets zu mindern sowie internationale Unterstützung für die Sache Tibets zu gewinnen. Ihm wurde im Jahre 1989 für seine Bemühungen, mit allen friedlichen Mitteln auf die Lage in seinem Heimatland Tibet aufmerksam zu machen, der Friedensnobelpreis verliehen.

Bis heute setzt sich Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama aus dem Exil in Dharamsala für mehr Autonomie Tibets innerhalb der Volksrepublik China ein. Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama folgt den Regeln des Lebens eines buddhistischen Mönches. Er beginnt seinen Tag um 4 Uhr, um zu meditieren, verfolgt einen strengen Ablaufplan von geschäftlichen Treffen, privaten Audienzen und religiösen Lehren und Zeremonien. Er beschließt jeden Tag mit einem weiteren Gebet bevor er sich zurückzieht.

Als seine größte Inspirationsquelle führt er oft einen Vers der Texte des berühmten Buddhisten des 8. Jahrhunderts, des Heiligen Shantideva, an: «Möge ich den Schutzlosen ein Beschützer, denen, die sich auf den Weg gemacht haben, ein Führer, denen, die hinüber (an das andere Ufer) wollen, eine Fähre, ein Boot oder eine Brücke sein. Denen, die eine Insel suchen, eine Insel, denen die Licht brauchen, eine Leuchte, denen, die einer Rast bedürfen, eine Bleibe, und allen, die einen Diener benötigen, ein Sklave sein. Möge ich allen Wesen ein Wünsche erfüllendes Juwel, ein vortreffliches Gefäß, ein wirksames Mantra, eine starke Medizin, ein Wünsche erfüllender Baum, eine Wünsche gewährende Kuh sein. Gleich der Erde und den großen Elementen, immer während wie der endlose Raum, möge ich für die unermesslich zahlreichen Wesen Fundament und Nahrung sein.

Möge ich für die Wesen in allen Bereichen der Existenz, so weit wie die Grenzen des Himmels, Grundlage und Nahrung sein, bis jedes von ihnen Erlösung erlangt hat.» (3. Kap. Verse 18–22)

Die Glücksregeln des Dalai Lamas

Die Worte des Dalai Lama zum Beginn des neuen Jahrtausends:

• Beachte, dass große Liebe und großer Erfolg immer mit großem Risiko verbunden sind.

• Wenn du verlierst, verliere nie die Lektion.

• Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen und übernimm Verantwortung für deine Taten.

• Bedenke: Nicht zu bekommen was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.

• Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst.

• Lasse niemals einen kleinen Disput eine große Freundschaft zerstören.

• Wenn du feststellst, dass du einen Fehler gemacht hast, ergreife sofort Maßnahmen, um ihn wieder gut zu machen.

• Verbringe jeden Tag einige Zeit allein.

• Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen.

• Bedenke, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

• Lebe ein gutes, ehrbares Leben. Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.

• Eine liebevolle Atmosphäre in deinem Heim ist das Fundament für dein Leben.

• In Auseinandersetzungen mit deinen Lieben sprich nur über die aktuelle Situation.

• Lasse die Vergangenheit ruhen.

• Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen.

• Gehe sorgsam mit der Erde um.

• Begib dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.

• Bedenke, dass die beste Beziehung die ist, in der jeder Partner den anderen mehr liebt als braucht. Messe deinen Erfolg daran, was du für ihn aufgeben musstest.

• Widme dich der Liebe und all Deinen Handlungen mit ganzem Herzen.