Filmhandlung und Hintergrund

Nach stolzen vierzig Jahren Wartefrist erreicht Deutschland dieses nunmehr klassische Schwertkampfdrama von Kihachi Okamoto, in dem auf das stilvollste die Akira-Kurosawa-Theorie untermauert wird, nach der ein moralisch und anderweitig heruntergekommener Outlaw-Samurai interessanter ist als ein ehrenwerter. Tatsuya Nakadai gibt den eiskalten Unhold und bekommt es unter anderem mit Toshiro Mifune persönlich zu tun, der...

Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitet in der japanischen Provinz der ebenso verschlagene wie hochtalentiere Samurai Ryunosuke schlechte Stimmung, indem er wahllos mordet und, was schwerer wiegt, bei einem Turnier den Meister Utsuki tötet, obwohl doch zuvor dessen Sieg vereinbart war. Während sein Vater ihn verstößt und Utsukis Sohn auf Rache sinnt, flieht Ryunosuke mit der Frau seines Opfers in die Provinz und verdingt sich fortan in einer Mörderbande, die den Sturz des Shogunats betreibt.

Gegen Ende der Shogun-Ära stiftet Outlaw-Samurai Ryunosuke allerhand Unheil in Edos Hinterwald. Klassisches Schwertkampfdrama.

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Kritikerrezensionen

  • Nach stolzen vierzig Jahren Wartefrist erreicht Deutschland dieses nunmehr klassische Schwertkampfdrama von Kihachi Okamoto, in dem auf das stilvollste die Akira-Kurosawa-Theorie untermauert wird, nach der ein moralisch und anderweitig heruntergekommener Outlaw-Samurai interessanter ist als ein ehrenwerter. Tatsuya Nakadai gibt den eiskalten Unhold und bekommt es unter anderem mit Toshiro Mifune persönlich zu tun, der hier Bösewicht und Rächer gleichermaßen ausbildet. Genre-Meilenstein, eine Zierde fürs wohlsortierte Eastern-Regal.

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