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D'Artagnans Tochter

   Kinostart: 13.07.1995

Filmhandlung und Hintergrund

Was haben Douglas Fairbanks, Aime Simon-Girard, Don Ameche, Gene Kelly, Jean Marais, Michael York, Chris O’Donnell und Philippe Noiret gemeinsam? Richtig, sie alle haben schon einmal auf der Leinwand den weltberühmten Alexandre-Dumas-Helden D’Artagnan aus „Die drei Musketiere“ verkörpert. Rund dreißig Mal wurde der Abenteuerstoff für die Leinwand adaptiert, zum Beispiel von Regiegrößen wie Allan Dwan, James Whale...

Nachdem ihre Oberin von den Gefolgsleuten des bösen Duke von Grassac ermordet wurde, macht sich die Ordensschwester Eloise auf nach Paris, um ihren Vater, den Musketier D’Artagnan zu finden. Als sie in Paris ankommt zeigt sich dieser gar nicht begeistert von der Aussicht, wieder den Degen in die Hand zu nehmen.

Nachdem ihre Oberin von den Handlangern des Duke von Grassac ermordet wurde, macht sich die Ordensschwester Eloise nach Paris auf, um ihren Vater, den ergrauten Musketier D’Artagnan, von einer Verschwörung gegen den König zu unterrichten. Dieser zeigt sich von der Aussicht, noch einmal zum Degen greifen zu müssen, nur wenig begeistert. Erst als seine hitzköpfige Tochter in Lebensgefahr gerät, trommelt er seine Ex-Gefährten zusammen und zieht gegen die Verschwörer zu Felde.

Der Musketier D’Artagnan hat zwar keine rechte Lust, doch muß er für seine hilfeflehende Tochter Eloise wieder zum Degen greifen. Kurzweilige und humorvolle Verfilmung des Alexandre Dumas-Romans.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Was haben Douglas Fairbanks, Aime Simon-Girard, Don Ameche, Gene Kelly, Jean Marais, Michael York, Chris O’Donnell und Philippe Noiret gemeinsam? Richtig, sie alle haben schon einmal auf der Leinwand den weltberühmten Alexandre-Dumas-Helden D’Artagnan aus „Die drei Musketiere“ verkörpert. Rund dreißig Mal wurde der Abenteuerstoff für die Leinwand adaptiert, zum Beispiel von Regiegrößen wie Allan Dwan, James Whale, Budd Boetticher, Abel Gance oder Richard Lester. Nun hat sich der eher auf ernste Themen spezialisierte Bertrand Tavernier („Der Saustall“, „Um Mitternacht“, „Der Lockvogel“) der Vorlage angenommen und - auch eher ungewöhnlich - den großen Charakterdarsteller Noiret als den heißblütigen Gascoigner besetzt. Das heißt, heißblütig ist Monsieur D’Artagnan in dieser französischen Produktion, die vergangenes Jahr in ihrem Herstellungsland höchst erfolgreich lief, längst nicht mehr. Er ist vielmehr ein in Ehren ergrauter Kämpe, der in einem Pariser Hinterhof, gemütlich in einem Stuhl sitzend, Fechtunterricht erteilt. Mit seiner Ruhe ist es vorbei, als eines Tages seine hitzköpfige Tochter Eloise auftaucht, die behauptet, von einer Verschwörung gegen den König zu wissen. D’Artagnan tut diese Information als Hirngespinst ab. Als die Tochter jedoch von den Handlangern des Kardinals bedroht wird, rafft sich der behäbige Musketier noch einmal auf, trommelt seine Ex-Gefährten zusammen und zieht gegen die finsteren Verschwörer zu Felde. „D’Artagnans Tochter“ ist eine sehr freie, sehr eigenwillige Interpretation des Dumas- Klassikers, in dessen Mittelpunkt, wie der Titel schon verrät, Mademoiselle Eloise steht. Sophie Marceau spielt diese mit so viel Schwung und Sexappeal, daß man ihr endgültig ihre pubertären Auftritte in den „La Boum“-Filmchen nachsieht. Überhaupt ist die Besetzung - hervorzuheben an der Seite Noirets sind Sami Frey als bigotter Aramis, Charlotte Kady als die wunderbar verschlagene „Frau in rot“ und Luigi Proietti als dümmlicher Kardinal - das größte Guthaben des Werks neben der einfühlsamen Musik Philippe Sardes, der authentischen Ausstattung Geoffrey Larchers und den üppigen Kostümdesigns Jacqueline Moreaus. Die eindeutige Schwachstelle ist das zu langatmige Buch, das viele Brüche aufweist und stellenweise einfach den Faden verliert. Dennoch dürfte mit dieser wohltuend altmodischen Actionkomödie, die mit flotten Sprüchen und amüsanten Fechteinlagen gespickt ist, vor allem bei einem älteren Publikum, das sich wehmütig an Errol Flynn und Konsorten zurückerinnert, ein Blumentopf zu gewinnen sein. GeH.
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