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Fakten und Hintergründe zum Film "Cyrus - Meine Freundin, ihr Sohn und ich"

Kino.de Redaktion |

Cyrus Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

Jay und Mark Duplass fielen Produzent Michael Costigan erstmals auf dem Sundance Film Festival 2005 auf, wo sie ihr Spielfilmdebüt THE PUFFY CHAIR vorstellten. Der Film, den die beiden Brüder geschrieben, inszeniert, produziert und für ein Mini-Budget von 15 000 Dollar umgesetzt hatten, beeindruckte Costigan durch seinen besonderen persönlichen Stil und den ungewöhnlichen Standpunkt. „Ich erinnere mich, dass ich sofort das Gefühl hatte, etwas völlig Neues zu sehen“, sagt Costigan. „Mark und Jay hatten einen Film über Beziehungen gedreht, der unglaublich originell, lustig und gleichzeitig sehr anrührend war.“

Die halb improvisierte Momentaufnahme einer ausklingenden Liebesbeziehung gewann anschließend auch den Publikumspreis des renommierten South By Southwest Film Festivals (SXSW) und durch die einsetzende Mund-zu-Mund-Propaganda sprach sich die Qualität von THE PUFFY CHAIR schnell herum. „Es war wie bei einem Kettenbrief“, so Costigan. „Jeder, der den Film gesehen hat, empfahl ihn weiter.“

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Der Produzent sichtete anschließend die früheren Kurzfilme der Duplass-Brüder „Scrapple“, „This Is John“ und „The New Brad“. „Auch diese hatten sie selbst geschrieben, manchmal mitgespielt und immer gemeinsam inszeniert“, sagt Costingan, Präsident von Scott Free Productions und Produzent von Filmen wie BROKEBACK MOUNTAIN („Brokeback Mountain“, 2005) und SMART PEOPLE („Smart People“, 2008). „So haben sie ihre Filme schon immer gemacht“.

Costigan traf sich mit den Brüdern, um zu erfahren, was sie gerne machen würden, wenn sie das Budget eines Studiofilms zur Verfügung hätten. Es stellte sich heraus, dass sie auch mit CYRUS ihrem Thema treu bleiben wollten: die schmerzhaft witzigen Wahrheiten hinter modernen Beziehungen aufzudecken.

Die Originalidee war simpel: Es sollte ein Film über Beziehungen werden, der die Intimität und Eigenständigkeit ihrer vorherigen Filme bewahrte, aber mit sehr erfahrenen, professionellen Schauspielern umgesetzt würde. „Wir wollten nur einige wenige Leute zusammentrommeln und machen, was wir am besten können“, sagt Mark Duplass. „Wir haben uns immer schon auf die witzigen und tragikomischen Momente von Beziehungen konzentriert. Wir lieben einfach diese Doppeldeutigkeiten. Ist es ernst gemeint? Ist es witzig? Das kann man dann hinterher bei einem Kaffee diskutieren.“

Jay Duplass ergänzt: „Wir geben den Zuschauern wahrhaftige Momente, die man im Film normalerweise nicht sieht, die man aber vielleicht schon selbst erlebt hat. Dabei haben wir uns ästhetisch nie bewusst für Cinéma Vérité oder Dokumentarstil entschieden. Wir arbeiten nun mal einfach so.“

Auch ihr Produktionsprozess erinnert an Dokumentarfilme. „Unsere vorherigen Filme waren äußerst kostengünstig, weil wir alles selbst gemacht haben“, sagt Mark Duplass. „Jay hielt die Kamera und ich den Tongalgen. Unsere Schauspieler beschwerten sich immer über fehlende Markierungen und dass wir ihnen keine Anweisungen gaben, wo sie gehen und stehen sollten. Es gab zwar ein Drehbuch, doch die Darsteller improvisierten viel und wir drehten alles, wie es kam.“

Dank ihrer einfühlsamen Vorgehensweise gelang es Jay und Mark Duplass, die Grenzen zwischen Comedy und Tragödie aufzuheben. „Mark und ich suchen nach dem schmalen Grat, an dem man nicht mehr weiß, ob man lachen oder weinen soll“, sagt Jay Duplass. „Wir bewegen uns in einem Grenzbereich, der die unterschiedlichsten Gefühle hervorruft. Ein Kritiker sagte mal über einen unserer Filme, er sei wie ein John-Cassavetes-Film mit Humor. Ehrlich gesagt: Genau das streben wir auch an – Beziehungsfilme, die ursprünglich und wie aus dem Leben gegriffen wirken. Wir hoffen, dass die Zuschauer bei CYRUS viel lachen werden, aber gleichzeitig spüren, dass es hier um echte Menschen geht, die einiges durchmachen müssen.“

Genau diese Fähigkeit sei es, die die Filme der Brüder so besonders mache: dass sie aus realistischen Situationen und aufrichtigen Gefühlen komisches Kapital schlagen, so Costigan. „Wenn ein Film nicht echt wirkt, ist es auch nicht witzig“, stellt der Produzent fest. „Die ganze Komik des Films basiert auf menschlichen Verhaltensweisen, die jeder kennt. Selbst wenn es immer weiter auf die Spitze getrieben wird, bleibt es in der Realität verankert. So machen die Duplass-Brüder ihre Filme. Und deshalb haben alle, die mit ihnen arbeiten, das Gefühl, an etwas ganz besonderem teilzuhaben.“

Die Größe des Projektes war ungewohnt für die Brüder und das war ihnen auch anfangs etwas befremdlich. „Sie baten mich, ihnen bei der Zusammenstellung des Teams zu helfen, was ich natürlich gern gemacht habe“, sagt Chrisann Verges, Ko-Produzentin des Films, zu deren Credits Christopher Guests Improvisationskomödie FOR YOUR CONSIDERATION („Es lebe Hollywood“, 2006) gehört. „Bei ihren vorherigen Filmen bestand die Crew aus rund fünf Personen. Bei unserem ersten Vorproduktionstreffen waren wir etwa 12 Beteiligte. Die Brüder kamen herein und sagten, ’Hier sitzen mehr Leute am Tisch, als an unseren letzten beiden Filmen insgesamt beteiligt waren.’ Letztlich bestand unsere Crew aus rund 80 Leuten.“

Nachdem die Brüder so lange auf sich allein gestellt waren, waren sie mit allen Tätigkeiten am Set bestens vertraut. „Bei ihren früheren Filmen haben sie alles selbst gemacht“, sagt Verges. „Sie wissen, worauf es bei den verschiedenen Jobs ankommt und fühlten sich der Crew immer sehr verbunden. Auf der anderen Seite waren sie dankbar, dass sie nicht mehr alles selbst machen mussten. Diesmal trugen andere die Scheinwerfer. Und sie liebten das Catering; Jay und Mark Duplass waren wirklich überglücklich, dass jemand jeden Tag für sie kochte.“

Verges stellte für CYRUS ein junges, frisches Team zusammen, darunter Kameramann Jas Shelton, Produktionsdesignerin Annie Spitz und Kostümdesignerin Roemehl Hawkins. Jay Deuby, Cutter von THE PUFFY CHAIR, besorgte auch hier den Filmschnitt. „Es hat mir wirklich Spaß gebracht, Jay und Mark mit Leuten zusammenzubringen, die ihnen bei der Umsetzung ihrer Vision helfen konnten. Das war übrigens gar nicht so einfach, denn der Look des Films sollte sehr real sein. Früher drehten die Brüder einfach an Originalschauplätzen und nahmen mit dem vorlieb, was sie dort erwartete. Diesmal wurde extra jemand engagiert, der einen künstlichen realen Look schuf“, sagt Verges.

Die Brüder geben zu, dass sie ihre einzigartige Ästhetik durch systematisches Ausprobieren gefunden haben. „Als wir in unseren Zwanzigern waren, haben Mark und ich wirkliche viele miese Filme gedreht“, sagt Jay Duplass. „Wir versuchten uns an Filmen, von denen wir dachten, dass man sie von uns erwartete. Doch erst als wir unsere eigenen lustigen Beziehungspeinlichkeiten in die Filme einfließen ließen, sprachen die Leute plötzlich daüber und wollten sie sehen.“

Mark Duplass wird noch deutlicher: „Als wir uns auf der Leinwand selbst lächerlich gemacht haben, lief es plötzlich viel besser für uns.“

Costigan war begeistert, ebenso wie alle Schauspieler und die Crewmitglieder, dass er am ersten großen Studiofilm der Duplass-Brüder mitwirken konnte. „Darum sind wir doch alle hier“, sagt er. „Weil wir große Fans ihrer Filme sind und ihnen die Gelegenheit geben wollten, einen großen Film nach ihren Vorstellungen zu realisieren. Das Grundgerüst der Story ist ganz klassisch, aber Mark und Jay erzählen sie auf ihre unnachahmliche Art. Ich hoffe, dass die Zuschauer diese einzigartige Art und Weise genauso lieben werden wie wir.“

Produktion: Die Besetzung

Als es an die Besetzung von CYRUS ging, wurde den Filmemachern schlagartig klar, dass sie einige von Hollywoods bekanntesten Darstellern kriegen konnten. Doch statt sich mit vielen „großen“ Namen zu treffen, hatten Mark und Jay Duplass ganz eigene Vorstellungen, mit wem sie zusammenarbeiten wollten.

„Ihre Liste bestand nicht aus Schauspielern, die jede Rolle kriegen können“, sagt Costigan. „Sie fragten nicht, ’Mit welchen Stars besetzen wir unseren Film?’, sondern sagten: ’Welches sind unsere Lieblingsschauspieler und wie kriegen wir sie dazu, bei uns mitzuwirken?’ Sie konzentrierten sich bei jeder Rolle auf einen einzigen Darsteller, von dem sie wussten, er wäre der richtige.“

Es braucht schon einen ganz bestimmten Schauspieltypus für einen Film von Jay und Mark Duplass. Die Qualifikationsliste ist kurz, aber präzise. „Sie halten ständig alles in Bewegung; und sie lassen die Kamera dabei gern laufen“, so der Produzent. „Das bedeutet, die Schauspieler müssen ihre Filmfigur in- und auswendig kennen, blitzschnell reagieren und ausgezeichnet improvisieren können. Da schreibt sich die Shortlist fast von allein. Und das macht den Film so einzigartig und wahrhaftig.“

Außerdem sollten die Darsteller mit ihren früheren Filme vertraut sein. „Es war uns wichtig, dass sie unsere Filme mochten“, sagt Jay. „Wir wollten Leute, die unsere Arbeitsweise schätzen. Sie mussten sich in einem Umfeld wohlfühlen, an dem man nicht immer auf alles eine Antwort parat hat, sondern selbständig am Set Ideen entwickelt. Dazu braucht braucht man viel Mut und Geduld.“

Die zentrale Figur des Films ist John, ein geschiedener Mittvierziger, von Beruf Cutter, der seiner Ex-Frau immer noch sehr (vielleicht ungesund) nahe steht. „Er ist immer noch nicht drüber hinweg“, sagt Jay. „Als er erfährt, dass seine Ex-Frau wieder heiraten will, ist er am Boden zerstört. Sie drängt ihn, zu einer Party zu gehen, wo er Molly trifft, die von Marisa Tomei gespielt wird.“

John C. Reilly, der John spielt, ist bekannt dafür, in seine Rollen eine hemdsärmelige Otto-Normalverbraucher-Attitüde einfließen zu lassen und sie mit feinem Gespür für Komik anzugehen. Das hat er in Filmen wie STEPBROTHERS („Die Stiefbrüder“, 2008), WALK HARD: THE DEWEY COX STORY („Walk Hard – Die Dewey Cox Story“, 2007) oder der musikalischen Extravaganz CHICAGO („Chicago“, 2002) hinlänglich bewiesen. „Wenn man John C. Reilly in unserem Film zum ersten Mal sieht, denkt man gleich, ’Alles klar, der schluffige Geschiedene“, sagt Mark. „Er tut einem leid, aber was uns am besten gefällt, ist, dass John viele Fehler hat und es folglich gute Gründe für die Scheidung gab. Er ist zwar intelligent, aber Ärger kann er sich trotzdem nicht vom Leib halten.“

Obwohl er die Rolle sehr ansprechend fand, sei sie doch nur zweitrangig bei seiner Entscheidung für den Film gewesen, sagt Reilly. Hauptsächlich interessierte es ihn, mit den beiden originellen Filmemachern zusammenzuarbeiten. „Meine Frau ist mit Mark und Jay befreundet“, sagt er. „Als sie mir beschrieb, wie sie arbeiten, war ich fasziniert. Sie drehen einen Tag lang, dann sehen sie sich das Material in der Nacht an und entscheiden darauf, wie es am nächsten Tag weitergeht.“

„Sie haben auch hier wieder ein tolles Drehbuch mit einer umwerfenden Geschichte geschrieben“, fügt Reilly weiter an. „Aber was ich wirklich an ihnen bewundere, ist wie schmerzfrei sie sind, wenn es darum geht, die Dialoge zu ändern. Das ist ziemlich clever von ihnen. Denn durch Improvisation entstehen sehr realistische Wortwechsel, und sie verließen sich dabei voll auf uns. Wenn etwas gekünstelt klang oder merkwürdig formuliert war, sagten sie, ’Sag es einfach so, wie du dich ausdrücken würdest.’ Sie vertrauten dem Instinkt ihrer Darsteller.“

Reillys Begeisterung für den Duplass’schen Arbeitsprozess sei von unschätzbarem Wert gewesen, sagt Mark Duplass. „Bestimmte Schauspieler lieben unsere Arbeitsweise, andere hassen sie. Wir zeigten unsere Filme allen, die vorgesprochen haben, und John reagierte ganz besonders positiv darauf. Im Gegenzug hat er uns in seiner Rolle sehr inspiriert.“

„Reillys Performance als ein mittelalter Mann, der die vermutlich letzte Chance auf ein glückliches Leben ergreift, ist ehrlich und sehr bewegend“, ergänzt Mark Duplass. „Immer, wenn die Kamera auf John C. Reilly gerichtet ist, reagiert er auf sehr inspirierende und wahrhaftige Weise. Und er macht es jedes Mal ein bisschen anders, aber immer kommt es aus seinem tiefsten Inneren. Seine Performance ist intelligent und beeindruckend. Diese Seite von ihm wollten wir unbedingt in unserem Film zeigen.“

Johns Geliebte, Molly, ist Mutter und Masseuse mit einer Schwäche für Underdogs. „Molly entgehen Johns lächerliche Versuche, auf der Party Frauen abzuschleppen, nicht“, sagt Jay Duplass. „Sie erfährt von ihm, was in seinem Leben alles schief gelaufen ist und schätzt ihn für seine Ehrlichkeit.“

Ein Charakterzug, den auch die Filmemacher sehr schätzen, sagt Mark. „Nur leider findet man ihn bei den Leuten, mit denen wir zusammentreffen, eher selten. Mollys Zuneigung für John ist ganz echt und rein und im weiteren Verlauf des Films merkt man, dass sie diesen Mann, der so arge Beziehungsprobleme hat, wirklich versteht.“

Für die Rolle der Molly konnten die Filmemacher Oscar®-Preisträgerin Marisa Tomei gewinnen, eine Schauspielerin, die sich in Komödien und Dramen gleichermaßen bewährt hat, und für ihre Leistungen in unterschiedlichsten Filmen wie THE WRESTLER („The Wrester“, 2008) und MY COUSIN VINNY („Mein Vetter Winnie“, 1992) vielfach ausgezeichnet wurde. „Wir haben Marisa teilweise wegen ihrer schauspielerischen Intelligenz besetzt“, sagt Jay Duplass. „Der Film handelt von zwei Männern, die um eine Frau kämpfen. Da kann es schnell passieren, dass die Frau dabei zur Nebensache verkommt. John C. Reilly und Jonah Hill sind schließlich kraftvolle Schauspieler. Aber wir wussten von Anfang an, dass Marisa für ihre Filmfigur kämpfen und sich mit Stärke, Intelligenz und Kreativität behaupten würde. Sie hat sich hunderprozentig durchgesetzt und kann stolz auf sich sein.“

Sein Bruder Mark ergänzt mit charakteristischer Offenheit und Humor: „Was Jay sagen will, ist: Wir sind nicht besonders gut im Schreiben von Frauenfiguren und Marisa hat unsere Unzulänglichkeiten hervorragend ausgebügelt.“

„Marisa versucht nicht eine Komikerin zu sein“, sagt Jay Duplass. „Sie versucht nicht lustig zu sein, sondern bleibt immer wahrhaftig. Sie verfügt über einen großartigen komödiantischen Instinkt. Weil sie sehr realistisch agiert, wirken ihre Charaktere so authentisch und durchleben etwas, womit man sich identifizieren kann. Und dann zündet sie mit unvergleichlichem Timing den Comedy-Aspekt der Rolle.“

Marisa Tomei gefiel am Skript ganz besonders der humoristische Blick auf die Charaktere und ihre Motivationen. „Es hat mir viel Spaß gebracht, die Dynamik zu ergründen, die zwischen diesen drei Menschen an diesem besonderen Punkt ihres Lebens herrscht“, sagt sie. „So etwas hatte ich vorher wirklich noch nicht gesehen. Das Drehbuch untersucht die Feinheiten des Mutterseins. Ist es Ko-Abhängigkeit? Oder Liebe? Was passiert in solchen komplizierten Beziehungen?“

„Mark und Jay haben ein untrügliches Gespür für die Peinlichkeiten in allen Lebenslagen“, ergänzt die Schauspielerin. „Als würden sie magnetisch davon angezogen. Und man fragt sich unwillkürlich, soll man nun lachen, sich Fremdschämen, oder beides?“

Als größtes Hindernis für die Romanze zwischen John und Molly stellt sich Mollys 21-jähriger Sohn Cyrus heraus, der von Jonah Hill gespielt wird. „Am Anfang des Films bildet sich Molly noch ein, dass sie und ihr Sohn toll miteinander auskommen“, sagt Jay Duplass. „Sie leben in ihrer eigenen kleinen Welt, doch als John hinzukommt, muss sich Molly eingestehen, dass diese Situation vielleicht doch nicht so normal ist. Uns interessierten die positiven wie negativen Seiten dieser Situation.“

Molly und Cyrus stehen sich unangenehm nah. „Eigentlich wie ein Paar, nur dass es keine romantische oder sexuelle Komponente gibt“, sagt Mark Duplass. „Das macht es für John umso schwerer, sich dort einzufinden. Er hat zwar großartigen Sex mit Molly, aber alles andere, was John ihr geben könnte, bekommt sie schon von Cyrus.“

Die Brüder erläutern, dass es teilweise diese Gemeinsamkeiten zwischen John und Cyrus sind, die Mollys Zuneigung hervorrufen. „In gewisser Weise sind beide Außenseiter“, sagt Jay. „Sie sind leicht schluffige Typen, die versuchen, ihren Weg zu finden, denen aber viel daneben geht. Molly ist jemand, die sich eine Welt wünscht, in der Menschen wir ihr Sohn das schöne Mädchen bekommen; eine Welt, in der besondere Menschen wie Cyrus und John für ihre Bemühungen belohnt werden. Zumindest hoffen wir, dass das Publikum Molly so wahrnimmt.“

„Bei Cyrus haben wir an einen Höhlenmenschen gedacht“, fügt Jay an. „Er ist in einem Vakuum aufgewachsen. Er ist ein New-Age-Musiker mit einem Keyboard, das Yanni alle Ehre machen würde, und nimmt im Alter von 21 Jahren bereits Alben auf, die wirklich gut sind. Uns war es sehr wichtig, dass die Musik, die Michael Andrews für den Film komponierte, tatsächlich berührt. Wir haben hier also einen erwachsenen Mann vor uns, der sich bereits eine Karriere aufgebaut hat. Blickt man jedoch hinter die Fassade, ist da ein Mensch, der nicht einmal ansatzweise in der Lage ist, mit anderen umzugehen. Und der seine Mutter am liebsten ganz für sich allein hätte.“

Von allen komplexen Beziehungen im Film ist die zwischen John und Cyrus wohl die komplizierteste. Dabei wäre es sehr leicht und vielleicht auch offensichtlich gewesen, hätten die Filmemacher den Konflikt einfach komödiantisch gelöst, statt emotional in die Tiefe zu gehen. „Aber das wollten wir auf keinen Fall“, sagt Mark Duplass. „Dieser Wettkampf zwischen beiden sollte sehr nuanciert geführt werden. Denn ihm liegt Cyrus’ tief verwurzelte Angst zugrunde, seine Mutter zu verlieren, und Johns nicht minder tief verwurzelte Angst, eines Tages allein sterben zu müssen. Das sind sehr ernsthafte Themen, die dem Comedy-Aspekt einiges an Drama hinzufügen.“

Für die Rolle des Cyrus brauchten die Filmemacher einen jungen Schauspieler, der genügend Improvisationserfahrungen besaß, um mit John C. Reilly mithalten zu können. Die Suche gestaltete sich schwierig, doch mit Jonah Hill fanden sie einen gleichwertigen Partner. „John und Jonah zuzuschauen ist ungefähr so, wie das siebente Spiel der World Series zu gucken, wenn die besten Pitcher am Start sind“, sagt Mark. „Sie wissen beide, wenn sie in ihren gemeinsamen Szenen nicht ihr Bestes geben, werden sie ziemlich blöd dastehen. Sie waren wirklich gleichwertige Partner. Es hatte schon etwas von einem Wettkampf, aber andererseits waren sie wie Teile eines Puzzles, die perfekt zusammenpassten.“

Hill, der mit sagenhaft komischen Rollen in SUPERBAD („Superbad“, 2007), FORGETTING SARAH MARSHALL („Nie wieder Sex mit dem Ex“, 2008) und KNOCKED UP („Beim ersten Mal“, 2007) bekannt wurde, unterläuft hier ganz bewusst sein Image. Cyrus ist geschniegelt und gebügelt, drückt sich gewählt aus und ist entwaffnend ehrlich. „Er unterscheidet sich schon sehr von den Figuren, die ich bislang in anderen Filmen gespielt habe“, sagt Hill. „Er ist sehr manipulativ und smart, aber emotional gestört, was man daran sehen kann, wie sehr er sich durch die neue Liebesbeziehung seiner Mutter bedroht fühlt.“

Hill und Reillly hatten bereits in WALK HARD: THE DEWEY COX STORY („Walk Hard – Die Dewey Cox Story“, 2007) eine kurze Szene zusammen und wollten seit dem unbedingt zusammenarbeiten. „Ich liebe John C. Reilly“, sagt Hill. „Er ist einfach ein Stand-Up-Typ. Darstellerisch spielt er sich in einer ganz anderen Liga als ich – er ist einer meiner Lieblingsschauspieler aller Zeiten und ich habe durch ihn wahnsinnig viel dazugelernt. Ich würde mich niemals mit einem so großartigen Schauspieler vergleichen.“

„Und Marisa ist ebenfalls unglaublich talentiert“, ergänzt er. „Sie ist immer toll, egal, was sie macht, und das war sehr gut für den Film, weil er keine reine Komödie ist. CYRUS hat viele dramatische Momente und sie wirkt immer unglaublich echt.“

Eines der Markenzeichen eines Duplass-Films ist die enorme Empathie, die sie sämtlichen Charakteren entgegenbringen, was bei Johns Ex-Frau, gespielt von Catherine Keener, besonders deutlich wird. „Wir möchten das Leben und menschliche Beziehungen anders darstellen als andere“, sagt Jay Duplass. „Meist wird die Ex-Frau als Miststück gezeichnet, von der sich der Mann zu lösen versucht. Bei uns ist Jamie jedoch Johns letzte Verbindung zu der ihm vertrauten Welt. Dass sie immer noch beste Freunde sind, ist wirklich ganz reizend, aber eben auch todtraurig – die letzte intakte Beziehung seines Lebens ist die zu seiner Ex-Frau, und sie ist auch noch drauf und dran, wieder zu heiraten.“

Keener fülle die Rolle mit Herzenswärme und Großzügigkeit aus, die sonst möglicherweise zu einem reinen Klischee verkommen wäre, sagt Mark. „Jamie ist eine sehr schwierige Rolle. Aber Catherine fand einen speziellen Zugang zu ihrer Verbindung mit John. Wenn man sie zusammen sieht, weiß man, dass sie für alle Zeiten beste Freunde bleiben werden. Es muss schon eine ganz besondere Person sein, die das Gejammer ihres Ex-Mannes erträgt. Und Catherine ist ganz genauso, übersprudelnd vor Temperament und voller Liebe.“

„Zwischen Ex-Partnern gibt es manchmal diese eigenartigen Schuldgefühle, und die interessieren uns sehr“, ergänzt er. „Jamie fühlt sich schuldig, weil sie sich scheiden ließ und kümmert sich deshalb immer noch um John. Sie hat großes Interesse daran, ihn wieder aufzupeppeln, damit sie auch mit ihrem eigenen Leben vorankommt.“

Keener, die zuletzt in THE SOLOIST („Der Solist“, 2009) und WHERE THE WILD THINGS ARE („Wo die wilden Kerle wohnen“, 2009) begeisterte, war von THE PUFFY CHAIR so angetan, dass sie sich näher über die Filmemacher informierte. „Ich sah mir auf YouTube ein Sundance-Interview mit Jay und Mark an“, erläutert sie. „Und beide waren irgendwie liebenswert. Wenn man dann noch bedenkt, dass John ein uralter Freund von mir ist und einer der besten Schauspieler, die ich kenne, konnte dieses Projekt einfach nur Spaß machen.“

Mit Jonah Hill hatte sie bereits bei THE 40 YEAR OLD VIRGIN („Jungfrau (40), männlich, sucht“, 2005) zusammengearbeitet. „Es war einer der ersten Jobs für Jonah“, erinnert sie sich. „Während wir improvisierten, wurde er mir gegenüber ziemlich vorlaut. Er nannte mich in einer Szene ’Miststück’, um mich zu verärgern, was auch gut funktioniert hat. Es überrascht mich nicht, dass Jonah so erfolgreich geworden ist. Man konnte vom ersten Tag an sehen, wie unglaublich talentiert er ist. Und trotz des ganzen Erfolges ist er so ein netter Kerl geblieben.“

Matt Walsh, Gründungsmitglied der Comedy-Truppe The Upright Citizen’s Brigade, spielt Jamies zukünftigen Ehemann, Tim. Die Brüder sprechen von ihm mit großer Bewunderung: Dank seiner jahrelangen Erfahrungen in der Live-Improvisation war er mutig genug, sich zurückzuhalten, wenn die Situation dies erforderte. Das Ergebnis: eine sehr scharf umrissene Performance voller Understatement. „Er ist grandios“, sagt Jay Duplass. „Er spielt einen netten Kerl, der einfach nur bemüht ist, die ungesunde und zeitraubende Beziehung seiner zukünftigen Frau zu ihrem Ex-Mann zu akzeptieren. Matt agiert sehr smart und subtil.“

Walsh, der auch in dem Komödienhit THE HANGOVER („Hangover“, 2009) mitwirkte, bewundert den eigenwilligen Stil der Duplass-Brüder. „Ich finde ihren Humor sehr witzig, weil er klug ist und uns Schaupielern ermöglicht, die Dinge realistisch zu spielen“, sagt er. „Ihre Filme sind etwas seltsam und das gefällt mir. Die Gags sind realistisch, unkonventionell und erklären sich ganz aus den Charakteren. Die Arbeit mit ihnen ist spannend, weil Mark und Jay ungewöhnliche Geschichten erzählen, die es den Darstellern erlauben, ihre Filmfiguren mit allen möglichen abgedrehten Einfällen zu etablieren.“

Die beiden Duplass-Brüder waren von ihrem ersten Ausflug ins Hollywoodgeschäft angenehm überrascht, was die Arbeit mit den Schauspielern betraf. „Wir waren nicht sicher, ob wir von den Filmstars die Performances kriegen würden, die wir wollten“, sagt Mark. „Aber alle waren so offen für uns und gespannt auf den ganzen Entstehungsprozess des Films, so dass es eigentlich kein großer Unterschied zu früher war.“

Produktion: Die Dreharbeiten

Die Arbeit mit Jay und Mark Duplass ist stets ein besonderes Erlebnis für die Darsteller und die Crewmitglieder. Deshalb sahen die Brüder auch keinen Grund, bei ihrem ersten Hollywoodfilm an ihrem eigenwilligen Ansatz etwas zu ändern. Ihre unkonventionelle Herangehensweise fängt schon damit an, dass sie das Drehbuch in chronologischer Reihenfolge abarbeiten, damit die Schauspieler ihre eigenen Dialoge und Aktionen vor der Kamera entwickeln können. Selbst die erfahrensten Mitarbeiter waren von dieser Methode überrascht und elektrisiert.

„Ich finde, wir sollten ein Buch über die ’Duplass’sche Methode’ schreiben, denn sie ist in allen Bereichen faszinierend“, sagt Ko-Produzentin Chrisann Verges. „Mir hat es am besten gefallen, dass wir das Skript chronologisch von Anfang bis Ende abgedreht haben. So konnte man sehen, wie sich die Geschichte entwickelt. Es war fast wie eine Soap-Opera, wenn wir uns die Dailies ansahen. Was passiert bei Molly, Cyrus und John heute? Die Schauspieler sagten mir, dass ihnen das ausgezeichnet gefallen habe, weil sie so in ihre gegenseitigen Beziehungen hereinwachsen konnten, fast wie im richtigen Leben.“

Ein weiterer großer Unterschied zum traditionellen Filmemachen ist, dass die Brüder keine speziellen Vorgaben für ihre Szenen geben. „Wir bringen die Kamera zu den Schauspielern und nicht umgekehrt“, sagt Jay Duplass. „Wir glauben, dass wir nicht die Leistungen bekommen, die wir brauchen, wenn wir die Darsteller mit Vorgaben und Markierungen einengen. Deshalb schaffen wir realistische Situationen und fangen sie wie Dokumentarfilmer ein. In unserer Anfangszeit hielt Mark den Tongalgen und ich die Kamera und dann passierte alles buchstäblich vor unserer Nase.“

So ungewöhnlich diese Technik auch erscheinen mag, entsteht durch sie doch genau die Art von Unmittelbarkeit, die die Duplass-Brüder – und ihre Darsteller – so schätzen. „Ich liebe es, wie sie die Kamera verwenden“, sagt Marisa Tomei. „Oftmals drehten sie mit zwei Kameras gleichzeitig, wodurch sie alles, was passierte, gleich beim ersten Mal einfingen. Für uns Schauspieler war das großartig, weil wir im exakt selben Moment wie unsere Leinwandpartner voll da waren.“

Um den Realismus noch weiter zu fördern, ließen die Brüder die Sets komplett ausleuchten, damit die Schauspieler sich frei bewegen konnten, ohne sich Gedanken machen zu müssen, plötzlich im Dunkeln zu stehen. „Es dauerte immer sehr lange, die Set-Beleuchtung einzurichten“, so Verges. „Aber dann konnten die Schauspieler direkt in ihre Szenen einsteigen. Und wenn wir erstmal drehten, drehten wir viel. Da wir HD-Kameras benutzten, spielte es keine Rolle, wie viel Material wir aufnahmen. Manchmal kamen an einem Tag fünf Stunden zusammen.“

Kaum fünf Jahre früher wären solche langen Takes nicht möglich gewesen, aber die Entwicklung von High-Definition-Systemen wie die RED-Kamera, die bei CYRUS benutzt wurde, ließ die Filmemacher sehr flexibel reagieren. „Wir haben manchmal 15-minütige Takes gedreht und es war goldrichtig, nicht zu unterbrechen“, sagt Jay. „Außerdem sind 35mm-Kameras riesige Monster, die man da auf den Schultern trägt. Da ich einer der Kameraführer war und nicht gerade kräftig gebaut bin, fiel die Entscheidung für die RED umso leichter.“

Aber das Herzstück ihres einzigartigen Drehstils ist die Improvisation. „Wir begannen immer mit dem Skript und ließen dann improvisieren“, sagt Verges. „Das erste Drittel eines Takes stand meist so im Drehbuch. Aber wenn man gerade dachte, die Szene sei im Kasten, ließen die Brüder die Kamera noch etwas länger laufen und wurden so am Schluss mit diesen großartigen „Goldstücken“ belohnt.“

Weil es größtenteils diese Vorgehensweise ist, die ihre Filme so besonders macht, müssen sich die Duplass-Brüder voll und ganz darauf verlassen können, dass die Schauspieler ihre Charaktere in- und auswändig kennen. „Unsere Darsteller sind einfach clever“, sagt Jay Duplass. „Sie wissen, was sie tun und verstehen die Mechanismen eines Drehbuchs und einer Geschichte besser als die meisten anderen. Mark und ich geben ihnen für jede Szene nur eine sehr einfache Anweisung. Zum Beispiel: ’Du bist stocksauer auf diese Person und willst unbedingt raus aus dem Zimmer’.“

„Der anderen Person sagen wir hingegen heimlich: ’Was auch immer passiert, lass’ ihn nicht aus dem Raum’“, fügt er an. „Wenn man nur diese beiden Vorgaben macht, wird die Szene schon interessant. Aber hat man dann noch richtig gute Schauspieler, die die Geschichte und die Charaktere verinnerlicht haben, passieren erstaunliche, verrückte Dinge. Die Sprache, die Besonderheiten und die Feinheiten verändern sich bei jedem Take.“

Improvisation bedeutet für Schauspieler sowohl Freiheit als auch Veranwortung. „Sobald man anfängt zu improvisieren, entwickeln die Figuren ein Eigenleben“, sagt Reilly. „Manchmal lassen sie das Drehbuch dabei hinter sich. Meistens drehten wir die geskriptete Szene ein oder zwei Mal. Dann veränderten wir sie oder suchten nach neuen Witzen. Oft befassten wir uns nicht mal mit der geskripteten Version. Wir nahmen sie nur als Blaupause für das, was in der Szene passieren sollte. Ich mag es zu improvisieren, ein bisschen ist es für mich wie blitzschnelles Drehbuchschreiben.“

Nach jedem Drehtag sahen sich die Brüder die Aufnahmen an und entschieden dann spontan, wie die Geschichte weitergehen sollte. „Mark und ich haben gelernt, unsere ursprünglichen Absichten anzupassen und danach zu handeln, was das Beste für den Film ist“, sagt Jay Duplass.

Das Resultat ist ein sehr persönlicher Film, der die Weltsicht der Duplass-Brüder widerspiegelt. „Der Film wirkt selbstgestrickt, und ich denke, das haben sie auch beabsichtigt“, sagt Jonah Hill. „Und wenn ich selbstgestrickt sage, dann meine ich keinen Pullover, wie man ihn bei H&M bekommt, sondern einen, den dir deine Großmutter gemacht hat. CYRUS ist anders als alles, was ich bislang gedreht habe.“

„Ich hoffe, dass die Zuschauer etwas erleben, mit dem sie sich verbunden fühlen“, sagt Jay Duplass. „Und ich hoffe, wir haben es so festgehalten, dass wir sie damit zum Lachen bringen werden. Das Leben kann sehr schmerzhaft sein und deshalb versuchen wir es auf eine bestimmte Weise einzufangen, so dass die Menschen über die ganze Situation lachen können.“

„Das Publikum geht doch hauptsächlich in Filme wie diese, weil es etwas erleben möchte, das so lebensecht ist wie es ein Film nur sein kann“, ergänzt Mark Duplass. „Unser Ziel war es, den Zuschauern das Gefühl zu geben, wir hätten Mikrofone in ihren Schlafzimmern installiert und ihre Gespräche belauscht. Wir versuchen, das menschliche Wesen zu verstehen, aber auf eine lustige Art, die darüber hinaus noch vermittelt, dass wir nicht alleine sind. Es gibt einige sehr schräge Vögel in CYRUS, aber die Wahrheit ist, dass sie uns sehr ähnlich sind.“

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