Filmhandlung und Hintergrund

Vom latenten Voyeur, der in uns allen wohnt (vor allem in uns Filmguckern…), erzählt der frühere Herausgeber des Filmzines „X-Tro“ Christian Alvart in seinem Leinwanddebüt, das bereits beim Max Ophüls Festival 1999 ein kunstsinniges Publikum in Erstaunen versetzte. Angesiedelt im kommerziellen Niemandsland zwischen experimentellem Arthouse und Zitat-gespicktem (von Franco bis Ferrara) Genrekleinod verfehlt der Film...

Kunstmaler Henri Kappes hockt den lieben langen Tag in seiner düsteren Berliner Mietwohnung und harrt des Musenkusses. Da zieht in die Wohnung gegenüber ein wortkarger Fremdling ein und entwickelt sonderbare Aktivitäten, die des Malers Neugier wecken. Also beginnt Henri den neuen Nachbarn nach Strich und Faden auszuspionieren. Diese Aktivitäten tun allerdings weder ihm noch seiner Beziehung gut. Als Henri immer weiter in die fremde Welt aus Verbrechen und schmerzvollem Sex eindringt, gerät er selbst in Lebensgefahr.

Ein Berliner Maler und passionierter Voyeur gräbt sich durch seine Neugier ein frühes Grab in dieser kunstvoll gestalteten Noir-Entdeckung aus dem deutschen Untergrund.

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Kritikerrezensionen

  • Vom latenten Voyeur, der in uns allen wohnt (vor allem in uns Filmguckern…), erzählt der frühere Herausgeber des Filmzines „X-Tro“ Christian Alvart in seinem Leinwanddebüt, das bereits beim Max Ophüls Festival 1999 ein kunstsinniges Publikum in Erstaunen versetzte. Angesiedelt im kommerziellen Niemandsland zwischen experimentellem Arthouse und Zitat-gespicktem (von Franco bis Ferrara) Genrekleinod verfehlt der Film das Massenpublikum um Längen, ist jedoch ein Tip fürs wohlsortierte Thrillerregal. Man wird von Alvert hören.

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