Crime Is King Poster

Vom Mafia-Moloch zur Hochglanzmetropole

Ehemalige BEM-Accounts  

Dass Las Vegas mehr zu bieten hat als Casinos, wissen auch Hollywoods Filmemacher zu schätzen und schicken deshalb immer mehr Produktionen in die Wüste!

Las Vegas bei Nacht

Crime Is King„, „Rat Race„, „Rush Hour 2“ oder „Ocean’s Eleven“ – viele Filmhits sind in der Showkapitale Las Vegas entstanden. Als Kulissen dienten pompöse Hotels, Luxusanwesen und schummrige Hinterhöfe – den Las Vegas Strip nicht zu vergessen.

Aufgereiht wie Perlen an einer Schnur thronen an der Schlagader der Wüstenoase die schönsten Hotels der Welt. Dabei tummeln sich während der wochenlangen Dreharbeiten Hollywoods die Superstars. Mittendrin im Filmgeschehen sind regelmäßig Touristen und Einheimische. Sie fungieren teils bewusst, teils unbewusst als Statisten.

Für die über zwei Millionen Bewohner des Zockerparadieses ist das nichts Besonderes. Filmdreh gehört zum Alltag und ständig fallen Hollywoods Filmemacher in der Stadt der Superlative ein, die ihren Höhenflug Gangsterboss Bugsy Siegel zu verdanken hat.

"Crime is King"? Das war mal!

Mit dem „Flamingo“ fing alles an

Denn der Mobster eröffnete 1946 das Flamingo Hotel und Casino. Lange erfreuen konnte er sich nicht an seinem Werk. Die Fertigstellung des Casinos hatte viele Millionen mehr verschlungen als geplant.

Konsequenz: Bugsys Partner jagten ihm eine Kugel durch den Kopf. Den Aufstieg „seiner Stadt“ erlebte er nicht. Auch nicht den Rückzug der Mafia und den Einzug der Filmbosse. Studios wie MGM erkannten früh, dass mit dem Glücksspiel eine Menge zu verdienen ist.

George Clooney, Julia Roberts und Brad Pitt in "Ocean's Eleven"

Das Familienparadies schlechthin

Also wurden riesige Hotelkomplexe des höchsten Standards an den Strip gebaut – das MGM Grand war mit über 5.000 Zimmern lange Zeit das größte Hotel der Welt. Die Herbergen dienen nicht nur als luxuriöse Bettenburgen, sondern auch als erstklassige Filmkulissen.

Dass die Rechnung aufging, haben die Majorstudios einem weiteren Visionär zu verdanken: Steve Wynn. Er nahm der Stadt ihr Schmuddel-Image, verbannte abgebrannte Zockerseelen und verwandelte Las Vegas mit seinen grandiosen Themenhotels in ein wahres Familienparadies. Den Grundstein dafür legte er mit seinem 1989 eröffneten Südsee-Traum „Mirage“. Und ein Ende der Erfolgsstory ist nicht abzusehen. Viva Las Vegas!

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CITY LIGHTS

Las Vegas kompakt – Die besten Shows, Locations und Hotels

„There’s no business, like Showbusiness“ – auf keine andere Stadt der Welt trifft diese Aussage besser zu als auf Las Vegas. Die weltweit besten Shows sind in der Spielerhauptstadt zu Hause.

Die großen Hotels buhlen mit immer aufwendigeren Showproduktionen um die Gunst der Gäste. So treten im „Mirage“-Hotel mit „Siegfried & Roy“ die besten Illusionisten der Welt auf. Ihre Vorführung mit weißen Löwen und Tigern ist wirklich einzigartig.

Ebenso die Live-Action-Show der „Blue Men Group“ im „Luxor“. Die drei Herren mit ihren blauen Köpfen bieten satten Sound zu farbenprächtigen Wasserspielen unter reger Einbeziehung des Publikums.

Die Zuschauer spielen auch bei den beiden Topsellern „O“ („Bellagio“) und „Mystere(„Treasure Island“) des kanadischen Cirque Du Soleil eine wichtige Rolle. Vor allem die Clowns ziehen mehrmals während der fast zweistündigen Show-offensive Gäste auf die Bühne.

Céline Dion„Cesar’s Palace“ auf.

Außerdem sehenswert: Die magischen Vorführungen Lance Burtons(„Monte Carlo“), „Michael Flatleys Magic of the Dance“ („New York, New York„) oder eine der vielen Topless-Shows wie die „Crazy Girls“ im „Riviera“.

Wer größeren Wert auf seine Unterkunft legt, sollte sich in Milliardär Sheldon Adelsons „Venetian“ einquartieren, dem Hotel mit den schönsten Zimmern.

Stilvoll geplanscht wird in der Poollandschaft des „Bellagio“.

Den besten Thrillfaktor gibt’s dagegen in 300 Meter Höhe. Auf der Spitze des „Strato-sphere Tower“ windet sich eine Achterbahn um den Turm.

Feinschmecker schauen dagegen im „Le Cirque“ vorbei. Das Hamachi-Wildlachs-Tartar mit Kaviar ist einfach ein Gedicht.

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