Creed - Rocky's Legacy Poster

"Road House"-Remake: MMA-Kämpferin Ronda Rousey übernimmt Hauptrolle

Kino.de Redaktion  

Rowdy Herringtons Werk aus dem Jahre 1989 dürfte eher eingefleischten Cineasten ein Begriff sein. Für den 2009 verstorbenen Patrick Swayze erwies sich Road House als eine der besseren Entscheidungen in seiner wechselhaften Schauspielkarriere, die den Dirty Dancing-Star nach zweifelhaften Streifen wie Steel Dawn und Dirty Tiger zunächst wieder auf Kurs brachten. Im anstehenden Remake steht nun eine Dame im Mittelpunkt der Story. Auserkoren als Swayze-Nachfolgerin ist die Martial-Arts-Expertin und Neu-Schauspielerin Ronda Rousey.

Die 28-jährige US-amerikanerin begann ihre Sportkarriere als Judoka. Im Jahr 2004 errang sie die Goldmedaille bei den Juniorenweltmeisterschaften in Budapest und nahm im gleichen Jahr auch an den Olympischen Spielen von Athen teil. Es folgten weitere Erfolge und eine Teilnahme bei den Spielen von Peking. Dort unterlag sie im Viertelfinale der niederländischen Ex-Weltmeisterin Edith Bosch, konnte sich aber für ein Match um die Bronzemedaille qualifizieren, nachdem sie die Deutsche Annett Böhm bezwang. Am 6. August 2010 gab Rousey ihr Debüt als Mixed-Martial-Arts-Kämpferin (MMA). Seit Ende 2012 steht sie bei der UFC unter Vertrag. Und wurde am 6. Dezember 2012 die erste Titelträgerin der Organisation im Bantamgewicht.

Die Liste ihrer Erfolge als Schauspielerin fällt übersichtlicher aus: Rousey wirkte bisher in den Action-Spektakeln The Expendables 3 und Fast & Furious 7 mit; zudem bekleidete sie eine kleine Rolle in der Serienadaption von Entourage, worin sie sich selbst spielte. Im Original-Road House verkörperte Swayze den kampferprobten James Dalton, seines Zeichens professioneller Rausschmeißer mit dubioser Vergangenheit und einem akademischen Grad in Philosophie. Physisch besitzt Rousey sicherlich die notwendigen Vorzüge für diese Rolle. Überdies soll der Film auch deutlich mehr Richtung kompletter Neuinterpretation der Geschichte gehen und passt in die momentane Planung von MGM, Klassiker wie Rocky, mit Spin-Offs wie dem bei uns am 21. Januar anlaufenden Creed, wiederzubeleben.

(Bild: Splendid (Fox))

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