Crazy Partners

  1. Ø 0
   2005
Crazy Partners Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Crazy Partners: Action-Comedy um ein ungleiches Polizistenpaar im Kampf gegen eine kriminelle Söldnertruppe.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Als Odd-Couple im Polizeidienst mischen die „Crazy Partners“ die Berliner Drogenszene auf. Eine Action-Comedy mit Serienpotenzial.

    „Deine Kollegin hat mehr Testosteron als Mike Tyson“, bekommt Kozack (Steffen Groth) vorgehalten und muss – schlimmer noch – zugeben, dass sein Gesprächspartner Recht hat. Dabei war er doch immer das Alphamännchen auf dem Revier! Aber seit die BKA-Beamtin Mia von Weitersdorf (Mareike Fell) und der Berliner Polizist zu einem Team wider Willen zusammengeschweißt wurden, zeigt sie ihm, wo der Hammer hängt. Kozack hatte eine Undercoveraktion gesprengt, für die Mia verantwortlich war. Dabei wurde ein Kollege getötet, ein Koffer voller Geld und die Designer-Droge „Grüner Teufel“ kamen abhanden. Mia und Kozack wurden beurlaubt – und ermitteln gemeinsam weiter. Nach anfänglichen Reibereien müssen sie feststellen, dass sie sich sehr gut ergänzen: Kozack kennt sich in der Berliner Szenen aus und Mia verfügt über Schlagfertigkeit und exzellente Kontakte „nach oben“, denn ihr Vater ist ein steinreicher Staranwalt. Kozack muss einsehen, dass Mia eine ebenbürtige Partnerin ist – ein harter Schlag für den Macho. Und zu allem Übel fühlt er sich auch noch von ihr angezogen.

    Für seine Action-Comedy „Crazy Partners“ ließ sich Regisseur Dominic Müller („Ladykracher“, „18 – Allein unter Mädchen“) von Michael Bays „Bad Boys“ inspirieren. An das Hollywood-Vorbild kommt das TV-Movie selbstredend nicht heran, dennoch besticht es durch einen interessanten Look (Kamera: Marco Uggiano), aufwändige Action und coole Sprüche. Das attraktive Team ist hübsch anzuschauen. Schon die Besetzung mit dem Sympathieträger Steffen Groth bricht das Macho-Klischee, Mareike Fell spielt die „Dirty Harriet“ mit viel Verve, lediglich Udo Schenk darf als Gegenspieler die übliche harte-Hund-Rolle abziehen. Einen Gastauftritt als naive Chemiestudenten haben die „18 – Allein unter Mädchen“- Hauptdarsteller Tim Sander und David Winter. Insgesamt ein gelungenes Experiment – mit dem Genre Action-Komödie betritt die Pro Sieben-Eigenproduktionsabteilung Neuland -, das fortgesetzt werden dürfte, denn wenn die Quote stimmt, lassen es die „Crazy Partners“ bald in Serie krachen. sw.

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