Coyote Ugly

  1. Ø 4
   2000
Coyote Ugly Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Coyote Ugly: Von Jerry Bruckheimer produziertes Trash-Spektakel über ein Mädchen vom Lande, das in New York einen Job in der heißesten Bar der Stadt annimmt.

Das Landmädchen Violet Sandford (Piper Perabo) zieht nach New York, um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen und Songwriterin zu werden. Um sich über Wasser halten zu können, nimmt sie einen Job als Bartenderin im Coyote Ugly an, New Yorks wildester Bar: Alle Damen des Hauses sind sexy und überaus appetitlich anzusehen, was dem Erfolg des Ugly bei der männlichen Klientel natürlich nicht im Wege steht.

17 Jahre nach „Flashdance“ erzählt Jerry Bruckheimer die Geschichte vom Landei mit den großen Träumen in der Großstadt mit Hilfe des Erstlingsregisseurs David McNally noch einmal neu: als humorvolle und intellektfreie Edeltrash-Ausgabe von „Showgirls„, in der Hauptdarstellerin Piper Perabo gleich mit mehreren hervorragenden Talenten überzeugen darf.

Das wohlbehütete Kleinstadtmädchen Violet zieht gegen den Willen ihres übervorsichtigen Vaters von New Jersey ins „wilde“ New York, um dort als Songwriterin ihr Glück zu versuchen. Doch anstatt bei einem bekannten Label als Komponistin unterzukommen, landet sie als Bedienung hinter dem Tresen der heißesten Bar Manhattans, dem „Coyote Ugly“. Umringt von super-sexy Kolleginnen, wird sie sich allmählich ihrer Reize bewusst, gewinnt an Selbstvertrauen, verliert jedoch ihr eigentliches Ziel aus den Augen – und obendrein ihr Herz.

Das wohlbehütete Kleinstadtmädchen Violet zieht nach New York, um Songwriterin zu werden. Um sich über Wasser halten zu können, nimmt sie einen Job als Bartenderin in der heißesten Bar der Stadt, dem „Coyote Ugly“, an und verliert dabei ihr eigentliches Ziel aus den Augen. Intellektfreie Edeltrash-Ausgabe von „Showgirls“.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Produzent Jerry Bruckheimer könnte in diesem Kinosommer womöglich nicht wie erwartet mit der rasanten Machoaction „Nur noch 60 Sekunden“ den ganz großen Saisonerfolg fahren, sondern mit der feurig-feuchten Teenfantasy bzw. energiegeladenen Aufsteigerdramedy „Coyote Ugly“. Der Megaproduzent recycelt hier das bewährte Rezept seines Tanzreißers „Flashdance“ von vor 17 Jahren und serviert einen kiddietauglichen Mix aus „Showgirls“ und „Cocktail“. Das von der aggressiven Werbekampagne leicht irregeführte Publikum, das einen erotischen Nonstop-Thrill um supersexy Barmiezen erwarten könnte, wird mit Erstaunen feststellen, dass dieses Element lediglich eine Randerscheinung in der allamerikanisch-romantischen (Love-)Story um den hart erkämpften Erfolg eines Landeis in der Metropole darstellt.

    Das ungeniert in Klischees schwelgende Drehbuch geht auf das Konto von Gina Wendkos, die ihre Erfahrung vorwiegend mit dem Verfassen von Bühnen- und Performancestücken sammelte. In guter Bruckheimer-Tradition wird die Regie von einem Reklame geschulten Novizen übernommen – in diesem Fall David McNally, der mit einer Aufsehen erregenden Budweiser-Werbung auf sich aufmerksam machte. Statt der für Bruckheimer-Filme obligatorischen großen Namen in der Besetzungsliste, finden sich im Cast von „Coyote Ugly“ in erster Linie kleine, jedoch äußerst ansehnliche Lichter. Die Hauptrolle spielt die niedliche Newcomerin Piper Perabo (fiel erstmals in „Rocky und Bullwinkle“ auf), die versteht die richtige Balance aus kindlicher Unschuld und peppiger Couragiertheit zu projizieren. Sie mimt das Kleinstadtpflänzchen Violet, die gegen den Willen ihres Vaters (John Goodman) von New Jersey in den Big Bad Apple auszieht, um ihr Glück als Songwriterin zu suchen. Da jedoch keine der Plattenfirmen auf sie gewartet hat und sie überdies von lähmendem Lampenfieber geplagt wird, muss sie sich notgedrungen mit einem Job über Wasser halten. Barbesitzerin Lil (Maria Bello) gibt ihr eine Chance, in deren stets mit rüpelhaften Gästen vollgestopften Kneipe Coyote Ugly zu arbeiten, in der allabendlich der (Tresentanz-)Bär abgeht. Mit ihren heißen Kolleginnen „Herzensbrecherin“ Cammie (Izabella Miko), „Flamme“ Rachel (Bridget Moynahan) und gelegentlich „das Gesetz“ Zoe (Supermodel Tyra Banks) kredenzt „Träumerin“ Violet unter dem Künstlernamen Jersey Bier und Whisky, kippt Wasser und Eis auf ihre Kunden und schüttelt im rhythmischen Strippertakt ihre weiblichen Reize auf einer Bartheke, die manchmal buchstäblich Feuer fängt. Schließlich ergreift die aus ihrer verkrampften Schale kommende Violet sogar das Mikro und singt zu Blondies Hit „One Way Or Another“ und gewinnt an Selbstbewusstsein. Mit einem rockig-poppigen Soundtrack, der von Gloria Gaynors „I Will Survive“ zu Def Leppards „Pour Some Sugar On Me“ reicht, wird die Gute-Laune-Partystimmung maximal angeheizt, während die gefühlvollen Momente mit Violets hübschen (und von Hitlieferantin Diane Warren verfassten) Folk-angehauchten Liedchen untermalt werden. Selbstverständlich verliebt sich Violet auch in einen supernetten Traummann (Aussie-Export Adam Garcia), der ihr hilft, aller Hindernisse zum Trotz ihre Träume wahr werden zu lassen (zu denen gehört, dass ihr Lied beim Happy End von der Countrysensation LeeAnn Rimes geträllert wird).

    Neben dem obligatorischen vorübergehenden Zoff mit ihrem Lover wird mit einem schwelenden Vater-Tochter-Konflikt emotionale Spannung eingebaut. Von dieser leicht melodramatischen Komponente werden sich gerade auch junge Mädchen angesprochen fühlen und so stehen die Chancen gut, dass die überaus lecker verpackte Traumfantasie am Boxoffice einiges Stehvermögen beweisen wird – auch wenn „Coyote Ugly“ das angedeutete Versprechen nicht einlöst, ein trashig-sinnliches Hohelied auf weibliche Selbstbestimmung zu sein, sondern eher wirkt wie „Hanni und Nanni“ in Stretchleder-Hotpants. Auch was Feines. ara.

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