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Deutsche Videomarktdaten aus dem ersten Halbjahr 2012

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Der Bundesverband audiovisuelle Medien e.V. (BVV) hat die Daten zum Stand des deutschen Videomarktes aus dem ersten Halbjahr 2012 bekannt gegeben. Demnach verbucht die Branche einen leichten Rückgang beim Kaufmarktumsatz. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 fiel der Umsatz um rund 2% von 591 Mio. Euro auf 577 Mio. Euro. Während der DVD-Markt weiter relativ stark zurückgeht - der Umsatz verringerte sich um rund 10% von 473 Mio. Euro auf 425 Mio. Euro konnte der Verkauf von Blu-rays deutlich zulegen. Rund 29% mehr Umsatz verhalfen zu insgesamt 134 Mio. Euro im Vergleich zu den 104 Mio. Euro aus dem Vorjahr. Auch der Online-Verkauf (Electronic Sell Through - EST) stieg im ähnlichen Maß an: Hier wurde der Umsatz um rund 25% auf 18 Mio. Euro gesteigert. Insgesamt werden durch Blu-rays und EST bereits 26,3% des Umsatzes generiert. Insgesamt wurden 50,4 Mio Einheiten verkauft, im Vorjahr waren es rund 52,2 Mio.

Der Verleihmarkt zeigt ein ähnliches Bild. Die Anzahl der Verleihvorgänge sank zwar um 7% von 47,7 Mio. auf 44,3 Mio. Transaktionen, doch der Umsatz konnte sogar ein leichtes Plus verbuchen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 stieg dieser von 121 Mio. Euro auf 123 Mio. Euro. Grund dafür ist die steigende Bedeutung der Online-Vermietung, denn diese ist mit im Schnitt von 3,75 Euro deutlich teurer als die der physischen Verleihung (2,60 Euro). Die Nutzung von legalen Online-Verleihportalen stieg um 56% mit einem Umsatz von insgesamt rund 23 Mio Euro. Somit entfallen insgesamt nur noch 68% der Verleihvorgänge auf herkömmliche Videotheken - im Vorjahr waren es  noch 77% gewesen. Insbesondere Video on Demand legte kräftig zu und macht nun 28% (vorher 18%) des Gesamtmarktes aus. Die erfolgreichsten Titel im Verkauf waren „Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1“ auf Platz 1, gefolgt von „Kokowääh“ und „Sherlock Holmes - Spiel im Schatten“. Im Verleih sicherte sich „Cowboys & Aliens“ die Spitzenposition, gefolgt von „Hangover 2“ und „Die drei Musketiere“.

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