Filmhandlung und Hintergrund

Thierry Michels faszinierende Dokumentation über den mythischen Strom im Herzen Afrikas.

Majestätisch durchfließt der Kongo Äquatorialafrika, speist sich aus einem riesigen Flusseinzugsgebiet, 4371 Kilometer von der Mündung bis zur Quelle. Dorthin reist der Filmemacher und entdeckt bei seiner Fahrt flussaufwärts die bewegte Geschichte der Menschen und Völker an den Gestaden. In Sichtweite schwelen Krisenherde, ereignen sich unermessliche menschliche Tragödien, verursacht von Kolonialherren wie Stanley oder Léopold II von Belgien, aber auch einheimischen Diktatoren wie Lumumba und Mobuto, dessen nie fertig gestelltes Schloss verwildert.

Tief ins Herz des exotischen schwarzen Kontinents dringt Thierry Michel vor, der schon seit Jahren das Elend der Welt und besonders das des postkolonialen Afrika dokumentiert („Zaïre, le cycle du serpent“).

Über 4000 Kilometer von der Mündung bis zum Ursprung durchschneidet der Kongo den Schwarzen Kontinent. Bewegend, aber niemals voyeuristisch beschreibt „Congo River“ das Leben am und mit dem Fluss, die Geschichte der Völker, vor allem aber das Leben der Menschen heute. Ein zutiefst gegensätzliches Bild, das sowohl die afrikanische Katastrophe als auch stille Normalität vereint.

Bilderstrecke starten(7 Bilder)
Alle Bilder und Videos zu Congo River

Darsteller und Crew

  • Thierry Michel
    Thierry Michel
  • Christine Pireaux
    Christine Pireaux
  • Serge Lalou
    Serge Lalou
  • Michel Téchy
    Michel Téchy
  • Lokua Kanza
    Lokua Kanza

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

0,0
0 Bewertung
5Sterne
 
(0)
4Sterne
 
(0)
3Sterne
 
(0)
2Sterne
 
(0)
1Stern
 
(0)

Wie bewertest du den Film?

Kritikerrezensionen

  • Congo River: Thierry Michels faszinierende Dokumentation über den mythischen Strom im Herzen Afrikas.

    Bereits zum vierten Mal dreht der arrivierte Dokumentarfilmer Thierry Michel („Zaire, le cycle du serpent“) in Afrika und überrascht mit einem außergewöhnlichen Porträt eines kaum bekannten Kulturraumes. Jenseits aller Romantik von Joseph Conrads „Herz der Finsternis“ reist er den Kongo flussaufwärts und präsentiert eine spektakuläre Betrachtung der Menschen am Strom, ihres Alltags und des Wahnsinns von Kolonialherren und Diktatoren vergangener Tage.

Kommentare