Filmhandlung und Hintergrund

„Jurassic Park“, „Die Wiege der Sonne“ und „Enthüllung“: allesamt umsatzstarke Kinohits der letzten zwei Jahre, die auf Vorlagen des Erfolgsautors Michael Crichton basieren. Die Adaptation seines entmotteten Bestsellers „Congo“ von 1980 tritt nun ebenfalls den Feldzug in Richtung Überflieger an. Das mit Spannung erwartete Abenteuer um eine gefahrvolle Afrika- Expedition wurde von Frank Marshall, der sich mit seinen...

Nachdem eine Expedition ins Herz des Kongos mit dem Ableben aller Beteiligten ihr Ende findet, macht sich eine neue Truppe auf, um die Todesfälle zu klären: die Wissenschaftlerin Karen, die auf der Suche nach ihrem Verlobten ist, der Primatenforscher Elliot, der ein sprechendes Gorillaweibchen aussetzen soll, ein schmieriger Abenteurer und der Expeditionsleiter Kelly.

Unter Führung der Wissenschaftlerin Karen Ross bricht ein Expeditionstrupp nach Zaire auf, um lupenreine Diamanten für die Satellitenkommunikation zu finden. In Begleitung Karens befinden sich neben Trägern der Führer Kelly, der zwielichtige Europäer Homolka sowie zwei Verhaltensforscher, die einem kommunizierenden Gorilla die Freiheit schenken wollen. Als der Expeditionstrupp nach zahllosen Abenteuernans Ziel kommt, sieht er sich zahllosen Killer-Affen gegenüber.

„Congo“, basierend auf der gleichnamigen Vorlage von Michael Crichton („Jurassic Park“), ist klassische Abenteuer-Unterhaltung in modernstem High-Tech-Gewand.

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    Kritikerrezensionen

    • „Jurassic Park“, „Die Wiege der Sonne“ und „Enthüllung“: allesamt umsatzstarke Kinohits der letzten zwei Jahre, die auf Vorlagen des Erfolgsautors Michael Crichton basieren. Die Adaptation seines entmotteten Bestsellers „Congo“ von 1980 tritt nun ebenfalls den Feldzug in Richtung Überflieger an. Das mit Spannung erwartete Abenteuer um eine gefahrvolle Afrika- Expedition wurde von Frank Marshall, der sich mit seinen beiden vorigen Regiearbeiten „Arachnophobia“ und „Überleben“ als Spezialist für ausgefallenes Actionkino mit Massenappeal empfahl, mit dem erwarteten Aufwand in Szene gesetzt. Wie von „Jurassic Park“ vorexerziert, verzichtete man bei der 50-Millionen-Dollar-Produktion auf eine Starbesetzung mit A-Namen und überließ Spezialeffekte-Guru Stan Winston die Bühne, der nicht nur das „zivilisierte“ Gorillamädchen Amy computeranimatronisch zu Leben erweckte, sondern auch eine ganze Herde von Ur-Gorillas aus dem Boden stampfen durfte. Um nichts dem Zufall zu überlassen, holte man sich mit Kameramann Allen Daviau, Drehbuchautor John Patrick Shanley und Komponist Jerry Goldsmith zudem hochdekoriertes Fachpersonal an Bord. Wenn Fans des Buches dennoch etwas enttäuscht sein könnten, dann liegt es daran, daß Shanley in seinem Skript etliche Handlungsänderungen, Simplifizierungen und Charaktermodifizierungen vornahm, die die sachlich-kühle Thrillervorlage in familiengerechte Actionunterhaltung im Spielberg-Kalkül transformieren und dem Stoff einiges an Motivation und Logik rauben. Der Film beginnt mit einer Videosatellitenübertragung aus dem tiefsten Kongogebiet, die ein verwüstetes Camp mit furchtbar zugerichteten Leichen zeigt. Ein gorillaähnlicher Schatten huscht vorbei, die Übertragung bricht ab. Dies ist der Ausgangspunkt für das Kernstück der Handlung, eine weitere Expedition in das „schwarze Herz“ Afrikas, die vier unterschiedlich motivierte Charaktere zusammenführt: die stahlharte Dr. Karen Ross (Laura Linney) mit dem Auftrag, blaue Diamanten und ihren verschollenen Verlobten zu finden, den Primatenforscher Dr. Peter Elliot (Dylan Walsh), der die „sprechende“ Amy in ihre Heimat zurückbringt, Tim Curry als schmieriger Glücksritter auf der Suche nach den legendären Diamanten König Salomons und den sympathisch-herzlichen Söldner Monroe Kelly (Ernie Hudson), der mit der Expeditionsführung betraut ist. Auf ihrem Weg in die verlorene Stadt Zinj geraten sie in das Kreuzfeuer militärischer Krisen, an einen furchteinflößenden Dschungelstamm und wutschnaubende Nilpferde. Doch der schlimmste Schrecken erwartet sie an ihrem Ziel. Der niedliche Gorilla Amy ist der erhoffte scene stealer und wurde von Winston meisterhaft lebensecht kreiert. Umso mehr verwundert es, daß die in den Anfangsszenen so effektiv eingeführten Killeraffen eher unglaubwürdig altbacken ausgefallen sind. Und auch Industrial Light and Magic zeigt sich nicht auf der Höhe seiner Magie: Die Vulkanausbruchs-Sequenz beim Showdown erreicht trotz bedrohend-donnernder Soundeffekte nicht die Güteklasse, die man von George Lucas‘ Firma gewohnt ist. Trotz seiner Mängel bei der Realisation bleibt „Congo“ ein opulentes und packen-des Afrikaabenteuer, das genug Energie hat, auch auf den deutschen Leinwänden einen Eindruck zu hinterlassen. ara.

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