In Triest haben die Dreharbeiten zu der Verfilmung von zwei weiteren Kriminalromanen der populären „Commissario Laurenti“-Reihe des in Italien lebenden deutschen Bestsellerautors Veit Heinichen begonnen. Nach der erfolgreichen Ausstrahlung von „Die Toten vom Karst“ und „Gib jedem seinen eigenen Tod“ im letzten Jahr, werden nun die fesselnden Krimis „Tod auf der Warteliste“ und „Der Tod wirft lange Schatten“ bis Ende Juni in der Adriastadt für Das Erste gedreht.

Auch diesmal spielt Henry Hübchen den mürrisch-liebevollen Chef der Triester Kriminalpolizei, Proteo Laurenti. Unterstützt wird er von seinem Assistenten Antonio Sgubin (Florian Panzner) und seiner charmanten Sekretärin Marietta (Catherine Flemming). Auch als Familienvater wird Laurenti stark gefordert: Gattin Laura (Barbara Rudnik) geht völlig in ihrer Arbeit als Kunsthändlerin auf, die bildschöne Tochter Livia (Sophia Thomalla) hat sich heftig verliebt, und Sohn Marco (Sergej Moya) bewegt sich auf nicht gerade gesetzestreuen Pfaden. Als Laurenti seiner Frau statt des ersehnten Bobtails einen alten, ausgemusterten Polizeihund mitbringt, gerät er weiter unter familiären Druck.

Neben dem prominenten Hauptcast sind auch die Nebenrollen hochkarätig besetzt. Es spielen u.a.: Rolf Hoppe, Stefan Kurt, Johannes Silberschneider, Barbara Philipp, Christopher Buchholz, Peter Jordan, Horst Krause, Ludwig Trepte, Inga Busch, Hanns Zischler und Katharina Thalbach.

„Tod auf der Warteliste“: Beim Besuch der deutschen Bundeskanzlerin in Triest wird ein Mann, der nur mit einem OP-Kittel bekleidet ist, von einem Begleitfahrzeug überfahren. Laurentis Recherchen führen in eine luxuriöse Schönheitsklinik, in der es wohl nicht nur um das Absaugen von Fett geht. Als ein Chirurg dieser Klinik grausam ermordet wird, kommt Laurenti einem unfassbaren Verbrechen auf die Spur: Hat er es etwa mit Organhandel zu tun? Welche Rolle spielt sein geheimnisvoller Nachbar, der seine Frau Laura umgarnt? Viel Arbeit für den hartnäckigen Polizisten, der zudem von höchster Stelle der Korruption beschuldigt wird.

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„Der Tod wirft lange Schatten“: Früher Morgen in Triest: Die taubstumme Irina wird Zeugin einer Schießerei. Einer der beteiligten Männer, ein Enkelsohn des einflussreichen Bürgers Giustina, stirbt in ihren Armen. Fortan muss das Mädchen um ihr Leben bangen, denn sie hat Dokumente vom Tatort mitgenommen, die den alten Guistina bei Veröffentlichung in große Schwierigkeiten bringen könnten. Laurenti recherchiert, dass Giustina ein Nazikollaborateur war und sich an den Opfern des Regimes bereichert hat. Und als ausgerechnet Laurentis alter Freund Galvano, ehemaliger Gerichtsmediziner, die verängstigte Irina versteckt, werden Laurentis Nerven mächtig strapaziert…

Die neuen „Commissario Laurenti“-Folgen werden von Katharina M. Trebitsch (Trebitsch Entertainment GmbH) im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste produziert. Die Drehbücher schrieben Renate Kampmann („Tod auf der Warteliste“) und Lothar Kurzawa („Der Tod wirft lange Schatten“). Hannu Salonen, der mit Henry Hübchen bereits beim „Polizeiruf 110“ zusammen gearbeitet hat, führt die Regie. Die Redaktion liegt bei Claudia Luzius (ARD Degeto).

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