Regisseur Luc Besson schließt nach eigener Aussage eine Fortsetzung von Leon - Der Profi nicht grundsätzlich aus. Ein Sequel ausschließlich des Geldes wegen will er aber nicht.

Während der Promotion zu seinem neuesten Werk Lucy mit Scarlett Johansson in der Hauptrolle, der bei uns am 14. August anläuft, wurde Besson ganz direkt gefragt, ob er sich ein Léon - Der Profi-Sequel generell vorstellen könne. Er antwortete wie folgt:

Luc Besson über Léon-Fortsetzung

Natalie ist inzwischen zu alt, sie ist jetzt Mutter (lacht). Es ist zu spät jetzt. Wenn ich morgen aber eine Idee für ein Sequel hätte, würde ich es machen. Aber bisher war da nichts, was dafür wirklich taugte. Ich möchte keine Fortsetzungen des Geldes wegen machen. Ich möchte eine Fortsetzung machen, weil sie es wert ist. Ich möchte, dass ein Sequel ebenso gut oder noch besser als das Original wird.

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Ein Film mit Kultstatus

In Léon - Der Profi vereinen sich wie in kaum einem anderen Film Arthouse-Kino und knallharter Actioner. Folglich genießt der Film in Cineastenkreisen mit seiner Mischung aus Thriller, Romanze, Killer-Ballade und Coming-of-Age-Story Kultstatus. Die handverlesenen Hauptdarsteller liefern überdies eine grandiose Performance ab: Jean Reno als sozial entfremdeter Mafia-Todesbote, Gary Oldman als durchgeknallter Drogenfahnder und natürlich die damals erst zwölfjährige Natalie Portman in der Rolle der auf Rache sinnenden Mathilda.

Sollte also jemals ein Sequel zustande kommen, wäre Natalie Portman die logische Wahl. Allein schon deshalb, da Cleaner Léon am Ende des Films stirbt. In Bessons Filmen sind eiskalte Killerinnen überdies keine Seltenheit, beispielsweise in Nikita, Colombiana (Besson als Produzent) und demnächst in Lucy. Wenn Besson sich tatsächlich eines Tages entschließt, ein Léon - Der Profi-Sequel auf den Weg zu bringen, sollte jedoch auch ein starkes Drehbuch die Grundlage bilden.

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