Filmhandlung und Hintergrund

Ein Code Blue steht im Krankenhaus für die Reanimation des Sterbenden, und davon gibt es viel zu sehen in diesem stimmungsvollen, hervorragend gespielten Liebesdrama an der Schwelle zum Horrorfilm. In Cannes wurde das Publikum vor verstörenden Szenen gewarnt, und ganz unbegründet scheint das nicht. Endlose, bedrückende Alltagseinsamkeits-Stilleben an realistisch gemaltem Ableben (unblutig) und gewaltsamem Sex (blutig)...

Krankenschwester Marian arbeitet auf der Intensivstation und ist fast täglich mit dem Tod bzw. der künstlichen Verlängerung des Lebens konfrontiert. Marian geht völlig auf in ihrer Arbeit, ein Privatleben existiert für sie nicht. Und manchmal, wenn sie glaubt, es sei der richtige Moment, hilft sie ein wenig nach bei der Beendigung der Verlängerung. Da erblickt sie eines Tages einen Nachbarn, der einsam und gestört wie sie selbst zu sein scheint. Und zarte Hoffnung keimt auf ein wenig Zweisamkeit.

Eine einsame und verzweifelte Krankenschwester flüchtet sich erst in die Arbeit und dann in eine dysfunktionale Beziehung. Intensives Low-Budget-Drama aus Holland um eine Frau auf dem konsequenten Weg der Selbstzerstörung.

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Kritikerrezensionen

  • Ein Code Blue steht im Krankenhaus für die Reanimation des Sterbenden, und davon gibt es viel zu sehen in diesem stimmungsvollen, hervorragend gespielten Liebesdrama an der Schwelle zum Horrorfilm. In Cannes wurde das Publikum vor verstörenden Szenen gewarnt, und ganz unbegründet scheint das nicht. Endlose, bedrückende Alltagseinsamkeits-Stilleben an realistisch gemaltem Ableben (unblutig) und gewaltsamem Sex (blutig). Kunstverdacht, und auch ein bisschen Skandalpotential.

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