Filmhandlung und Hintergrund

Turbulente Road-Komödie über eine ungewöhnliche Begegnung im Stau - das Langspielfilm-Debüt von Regisseur Tim Trageser.

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Kritikerrezensionen

  • Clowns: Turbulente Road-Komödie über eine ungewöhnliche Begegnung im Stau - das Langspielfilm-Debüt von Regisseur Tim Trageser.

    Er ist definitiv der falsche Mann am falschen Ort: Auf dem Weg zu einem Kindergeburtstag, wo er als Clown auftreten soll, bleibt der arbeitslose Schauspieler Nick im Stau stecken. Als im Radio von einem Bankräuber in Clownsverkleidung berichtet wird, hat der Stau seine Sensation - und zwei übereifrige Polizisten die Chance ihres Lebens. In all dem Trubel vergessen sie, dass sie eigentlich die Kleinganovin Charlie überführen sollen; die macht sich prompt mit dem Polizeiwagen und dem vermeintlichen Bankräuber aus dem Staub, um ihren kleinen Sohn aus einem Kinderheim zu befreien.

    „Clowns“, eine der wenigen echten Premieren in der neuen ARD-Reihe „Debüt im Ersten“, ist ein kunterbunter gutgelaunter Genre-Mix: anfangs Tragikomödie, dann ein bisschen Romanze, später mal Melodram und am Ende richtiger Krimi. Denn irgendwo treibt ja noch der echte Bankräuber (Jochen Nickel) sein Unwesen, und der mag es gar nicht, dass Nick ihm seinen Ruhm streitig macht.

    Bei der Führung der Darsteller spürt man den Debütcharakter des Films noch am ehesten: Gerade Nickel, aber auch Anna Thalbach (als Charlie) übertreiben es mitunter. Ruhender Pol ist der großartige Frank Giering, dem mit dem vermeintlichen Verbrecher Nick erneut ein eindrucksvoller Antiheld gelungen ist. Das schönste an „Clowns“ aber ist der Einfallsreichtum von Tragesers Drehbuch, das sein Personal immer wieder auf überraschende Weise miteinander kombiniert und mit vielen schönen Details für ein äußerst gelungenes Regiedebüt sorgt. tpg.

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