Die Preisträger für den Deutschen Filmpreis 2013 wurden bekannt gegeben. Jan Ole Gersters „Oh Boy“ konnte sich gegen Tom Tykwers „Cloud Atlas“ durchsetzen und wurde als Bester Film mit insgesamt sechs Lolas ausgezeichnet. Weitere Preise gingen an die Schauspieler Tom Schilling und Michael Gwisdek für „Oh Boy“, Barbara Sukowa für „Hannah Arend“ und Christine Schorn für „Das Leben ist nichts für Feiglinge“.

Der Deutsche Filmpreis wurden am Freitagabend, 26. April im Berliner Friedrichstadt-Palast im Rahmen einer festlichen Gala verliehen. Jan Ole Gersters Drama Oh Boy konnte sich gegen die Konkurrenz durchsetzen und wurde als „Bester Film“ mit insgesamt sechs Lolas bedacht. Dabei erhielt Schauspieler Tom Schilling eine Trophäe als „Bester Hauptdarsteller“ und sein 71-jähriger Schauspiekollege Michael Gwisdek durfte sich über eine Auszeichnung als „Bester Nebendarsteller“ freuen. Weitere Preise erhielt Oh Boy in den Kategorien „Beste Regie“, „Bestes Drehbuch“ und „Beste Filmmusik“.

Tom Tykwers Cloud Atlas ging mit neun Nominierungen als Favorit ins Rennen und konnte schließlich fünf Lolas mit nach Hause nehmen. Die mit den US-Regisseuren Lana und Andy Wachowski verfilmte Romanvorlage von David Mitchells „Der Wolkenatlas“ wurde in den Kategorien „Beste Kamera“, „Bestes Szenenbild“, „Beste Kostüme“, „Besten Schnitt“ und „Beste Maske“ ausgezeichnet.

Eine Silberne Lola als „Bester Film“ ging in diesem Jahr an die biografische Verfilmung Hannah Arend von Margarethe von Trotta, die bronzene Lola erhielt Cate Shortlands Drama Lore überreicht. Als Beste Schauspielerin durfte sich Barbara Sukowa für ihre Rolle als Hannah Arend in der gleichnamigen Produktion freuen, als Beste Nebendarstellerin wird Christine Schorn für ihre Rolle in der Tragikomödie Das Leben ist nichts für Feiglinge ausgzeichnet.

Weitere Auszeichnungen gingen an die Dokumentation More Than Honey von Markus Imhoof und das Drama Die Wand mit Martina Gedeck wird für die „Beste Tongestaltung“ ausgezeichnet. Als Bester Kinderfilm darf sich Kaddisch für einen Freund von Leo Khasin auf eine Lola freuen. Der diesjährige Publikumspreis ging an Regisseur und Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer für seine Komödie Schlussmacher.

Der diesjährige Ehrenpreis ging an den 70-jährigen Filmemacher Werner Herzog, der mit einer Lola für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. „Sie dürfen das nicht als Abschied missverstehen, ich gehe nicht in Pension“, sagte Herzog bei seiner bewegenden Dankesrede und versprach, es werde bald neue Filme von ihm zu sehen geben. Seine biografische Verfilmung Queen Of The Desert über das Leben der Gertrude Bell mit Naomi Watts in der Hauptrolle ist bereits in Arbeit.

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