Clay Pigeons

  1. Ø 0
   1998
Clay Pigeons Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Clay Pigeons: Provoaktiver Mix aus Mord, Sex und Verrat in der ein gutmütiger Cowboy durch seine Naivität in tödliche Ereignisse verstrickt wird.

Der gutmütige Cowboy Clay wird durch seine Naivität immer tiefer in tödliche Ereignisse verstrickt, nachdem sich sein Freund Earl nach einem Amoklauf erschießt und es so aussehen läßt, als wäre Clay der Mörder. Nach kurzer Zeit findet sich Clay auch noch als Hauptverdächtiger einer Frauenmordserie wieder, weil alle Typen um ihn herum sich als durchgedrehte Psychopathen entpuppen.

Clay und Earl sind die besten Freunde. Doch eines Tages dreht Earl völlig durch. Er bezichtigt seinen Kumpel, eine Affäre mit seiner Frau zu haben und inszeniert im Anschluß seinen Freitod so, als wäre Clay der Mörder. Als wenig später auch noch das Streitobjekt Amanda tot in Clays Bett aufgefunden wird, findet sich der Ahnungslose plötzlich als Hauptverdächtigter in einer Frauenmordserie wieder. Eines aber macht die FBI-Agentin Shelby stutzig: Warum taucht jedes Mal dieser mysteriöse Fremde am Tatort auf, wenn die Leichen gefunden werden?

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In seinem semikomischen Neonoir-Film orientiert sich Erstlingsregisseur Dave Dobkin nicht unerheblich an dem Coen-Brüder-Meisterwerk „Fargo“. Die mit Joaquin Phoenix und Vince Vaughn attrativ besetzte Mörder-Folklore ist auch hier im tief ländlichen Gebiet der USA (Montana statt Minnesota) angesiedelt, ein gutmütiger Typ wird durch seine Naivität immer mehr in tödliche Ereignisse verstrickt, während eine Reihe von schrulligen Figuren dazu dient, dem Film mit einem ganz speziellen Lokalkolorit auszustatten. Frances McDormands Rolle der trockenhumorigen Detektivin geht in diesem Fall an die stets zuverlässige „SNL“-Komikerin Janeane Garofalo.

    Die eindrucksvolle Eröffnungsszene zeigt den modernen Cowboy Clay (Joaquin Phoenix) mit seinem besten Freund Earl beim Zielschießen in einer weitläufigen Prärielandschaft. Unvermittelt dreht Earl durch, bezichtigt Clay einer Affäre mit seiner Frau Amanda (Georgina Cates) und erschießt sich in einer Weise, daß alles darauf hindeutet, daß Clay der Mörder ist. Das ist lediglich die erste Leiche, die den Weg des Unschuldigen im Lauf der fortschreitend skurriler werdenden Handlung pflastert. Denn nicht nur stellt sich seine sexy Geliebte als übergeschnappte Psychopathin heraus, auch Clays neue Barbekanntschaft Lester (Vince Vaughn gibt als lebensgefährlicher Charmebolzen einen Vorgeschmack auf seinen Norman Bates im „Psycho“-Remake) ist mit extremer Vorsicht zu geniessen. Und so findet sich Clay nach kurzer Zeit als Hauptverdächtiger in einer Frauenmordserie wieder. Glücklicherweise tritt mit FBI-Agentin Shelby (Garofalo) ein helles Köpfchen in die Ermittlung und damit die Filmhandlung ein.

    Gleichzeitig Hommage und mitunter smarte Parodie auf klassische Krimis und moderne Westernklischees, könnte sich ein junges hippes Publikum von dem Mix aus Mord, Sex, Verrat und falschem Verdacht durchaus angesprochen fühlen. Durchgestylte Kameraarbeit, ein allgegenwärtiger Soundtrack und das junge, von den Hunks Phoenix und Vaughn angeführte Ensemble sorgen für gewitzte Unterhaltung, die am Boxoffice wohl keine Berge versetzen wird, einen Achtungserfolg im Stile von „Mörderische Freunde“ allerdings erringen könnte. ara.

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