City by the Sea

  
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Filmhandlung und Hintergrund

Tragisches Drama über die wahre Geschichte eines New Yorker Polizisten, der in einem Mordfall gegen seinen eigenen Sohn ermitteln muss.

Der angesehene New Yorker Polizist Vincent LaMarca muss in einem Mordfall gegen seinen 18-jährigen Sohn Joey ermitteln. Als sich die die Beweise gegen Joey verdichten, gerät LaMarca nicht nur in den Konflikt zwischen seiner familiären und seiner beruflichen Rolle, sondern wird gleichzeitig gezwungen, sich endlich mit dem Tod seines eigenen Vaters auseinandersetzen.

Bei Untersuchungen bezüglich des Mordes an einem stadtbekannten Drogenkriminellen muss Vincent LaMarca, erfahrener Detective der Mordkommission von New York, zur staunenden Kenntnis nehmen, dass es sich bei dem Hauptverdächtigen wohl um Joey, seinen eigenen Sohn aus lange zurück liegender, zerrütteter Ehe handelt. Während Joey und der selbst mit einem Vatertrauma geschlagene LaMarca einander näher kommen, droht ein rachsüchtiger Gangster die Familienzusammenführung empfindlich zu stören.

New Yorker Mordkommissar (Robert De Niro) jagt den verlorenen Sohn in dieser hochkarätig besetzten Mischung aus Cop-Thriller und Familientragödie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • City by the Sea: Tragisches Drama über die wahre Geschichte eines New Yorker Polizisten, der in einem Mordfall gegen seinen eigenen Sohn ermitteln muss.

    Das Melodram „This Boy’s Life“ führte Oscarpreisträger Robert De Niro und Regisseur Michael Caton-Jones 1993 erstmals zusammen. Jetzt wiederholen sie ihre Zusammenarbeit für das emotionsgeladene Copdrama „City By The Sea“. Das Drehbuch basiert auf dem Magazinartikel „Mark of a Murderer“ und schildert das Leben eines Manhattaner Detectives, dessen Vater wegen Mord hingerichtet wurde und der später seinen eigenen Sohn als Mordverdächtigen verhaften muss. Wie zuletzt bei „Road to Perdition“ bildet eine angeschlagene Vater-Sohn-Beziehung den zentralen Aufhänger, und auch hier wird mehr Wert auf Charakterzeichnung denn auf blutige Action gelegt.

    Der Prolog besteht aus grobkörnigen Aufnahmen von Long Beach, einem hübschen Küstenstädtchen auf Long Island, das New Yorkern früher als beliebtes Ausflugsziel diente. Mittlerweile handelt es sich jedoch um eine dermaßen heruntergekommene Gegend, dass dort nur noch Obdachlose und Junkies zu verkehren scheinen. In letztere Kategorie fällt auch Joey Nova (James Franco, spielte zuletzt den Sohn des Green Goblin in „Spider-Man“), der sich zur falschen Zeit am falschen Ort befindet, als ein Drogendealer erstochen wird. Joey wird daraufhin nicht nur von der Polizei gesucht, sondern zieht sich auch den Unbill von Drogenboss Spyder (William Forsythe) zu. Ganz andere Sorgen hat hingegen sein nichtsahnender Vater Vincent LaMarca (De Niro), der vor Jahren den Kontakt zu Joey verloren hat. Regisseur Caton-Jones nimmt sich Zeit mit seinem Entwurf eines ausführlichen Charakterporträts, dem zu entnehmen ist, dass LaMarca lange geschieden ist, seiner Exfrau gegenüber die Kontrolle verloren hat, von Schuldgefühlen wegen der Entfremdung von seinem Sohn geplagt wird und seine Freundin Michelle (eine unterbeschäftigte Frances McDormand), die im selben Haus wohnt, auf emotionaler Distanz hält. Dies ändert sich, als er erfährt, dass sein Joey verdächtigt wird, den Dealer ermordet zu haben und später anscheinend auch noch LaMarcas Partner erschießt. LaMarca ist zwischen Pflichtbewusstsein und Vaterliebe, Gleichgültigkeit und Schuldgefühlen hin- und hergerissen und setzt alles daran, seinen Sohn sicher zu verhaften, da er als maßgeblicher Copkiller keine großen Chancen hat, lebendig im Gefängnis zu landen. Die Ereignisse gipfeln in einem melodramatischen Showdown.

    Getragen wird das Beziehungsdrama im Copthriller-Gewand von der talentierten Besetzung, allen voran Franco als verängstigt-gehetzter Drogensüchtiger und De Niro in einer patentierten Rolle als seelisch vernarbter Gesetzeshüter. Man fühlt sich dabei im Ton und Stil oft an metaphernreiche Polizeidramen der siebziger Jahre erinnert. Selbst das Produktionsdesign reflektiert eine gewisse Zeitlosigkeit, so dass man sich leicht in eine vergangene Ära versetzt fühlt. ara.

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