Drei Preise holte sich der Hacker-Thriller „Who Am I - Kein System ist sicher“.

Abräumer beim Deutschen Filmpreis: One-Take-Sensation "Victoria" Bild: Senator

Der große Abräumer beim Deutschen Filmpreis war „Victoria„. Der in einer langen Einstellung gedrehte Film von Sebastian Schipper wurde seiner Favoritenrolle mit sechs Lola-Auszeichnungen gerecht:

Der Film selbst holte sich die Goldene Lola als bester Film. Der Regisseur wurde auch selbst für seine Leistung mit dem bahnbrechenden Film ausgezeichnet. Zudem sicherten sich Frederick Lau und Laia Costa die Preise als beste Hauptdarsteller.

Wie schon auf der Berlinale gewann auch Kameramann Sturla Brandth Grøvlen für seinen jetzt schon legendären One-Take. Und auch der Preis für die beste Musik, geschrieben von Nils Frahm, ging an den Film.

Die Lola in Silber konnte sich „Jack“ von Edward Berger sichern. Bronze holte sich „Zeit der Kannibalen„, der außerdem einen Preis gewinnen konnte für Stefan Weigl Drehbuch.

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Erfolgreichster Film: „Honig im Kopf“

Als beste Nebendarstellerin wurde Nina Kunzendorf geehrt für ihre Leistung in „Phoenix“ von Christian Petzold. Joel Basmann konnte sich über die Auszeichnung als bester Nebendarsteller für „Wir sind jung. Wir sind stark.“ freuen.

Drei Preise in den technischen Kategorien gingen „Who Am I - Kein System ist sicher“. Bernhard Joest-Däberitz, Florian Beck, Ansgar Frerich und Daniel Weis sicherten sich eine Lola für die beste Tongestaltung; Silke Buhr gestaltete das beste Szenenbild; und Robert Rzesacz holte sich den Preis für den besten Schnitt. „Die geliebten Schwestern“ sicherte sich zwei Preise in technischen Kategorien: Barbara Grupp für das beste Bühnnenbild und Henriette Confurius für das beste Maskenbild.

Bester Kinderfilm ist „Rico, Oskar und die Tieferschatten„, der sich gegen „Quatsch“ durchsetzte. Der Preis für den besten Dokumentarfilm ging an „Citizenfour“ von Dirk Wilutzky, Laura Poitras und Mathilde Bonnefoy. Die Ehren-Lola ging an die legendäre Kostümbildnerin Barbara Baum.

Erstmals verliehen wurde die Lola für den erfolgreichsten Kinofilm. Sie wurde Til Schweiger für „Honig im Kopf“ überreicht. Der Filmemacher hat angekündigt, die Tragikomödie um ein Mädchen und ihren an Alzheimer erkrankten Opa noch einmal in englischer Sprache und mit internationalen Ensemble zu drehen.

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