Von Shakespeare bis familiengerechter Unterhaltung, Kenneth Branagh besitzt ein Händchen für allerlei Genres. Die letzten drei Regiearbeiten des Multitalents stellen dies eindrucksvoll unter Beweis: Superheldenspektakel Thor, Spy-Thriller Jack Ryan: Shadow Recruit und die Disney-Fassung des klassischen Märchens Cinderella könnten nicht unterschiedlicher sein.

Wie das Branchenblatt „Variety“ berichtet, wird Branagh nach seiner letzten Zusammenarbeit mit dem Maus-Konzern nun auch bei der Real-Verfilmung der Artemis Fowl-Adaption des irischen Schriftstellers Eoin Colfer auf dem Regiestuhl sitzen. Das Projekt befindet sich bereits seit zwei Jahren in der Entwicklung, bisher wurden jedoch kaum nennenswerte Fortschritte erzielt. Mit der Verpflichtung Branaghs soll jetzt frischer Wind in das Filmvorhaben kommen.

Im Mittelpunkt der mehrteiligen Artemis Fowl-Abenteuer, die der Phantastik zugerechnet werden, steht der gleichnamige 12-Jährige zwielichtige Titelheld. Fowl ist äußerst clever, weist allerdings auch schurkische Züge auf. Nachdem sein Vater spurlos verschwindet, ist er gezwungen, sich um das Familienimperium zu kümmern. Als Geldnot die ehemals wohlhabende Familie bedroht, beginnt Fowl Gold vom sogenannten Erdvolk (ein buntes Sammelsurium mythologischer Wesen, darunter Elfen, Feen, Gnome, Kobolde und Zwergen), das tief unter der Erde lebt, zu erpressen. Während seiner Beutezüge trifft er immer wieder mit den letzten Überlebenden dieser nichtmenschlichen Zivilisationen zusammen. Das Erdvolk ist zwar technisch überlegen, versteckt sich aber dennoch vor Furcht, eines möglichen Vernichtungskrieges mit den zahlenmäßig überlegenen Menschen.

(Bild: ARD Degeto/Yellow Bird Rights/Left Bank Pictures)

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