Chucky und seine Braut

  1. Ø 3
   1998
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Filmhandlung und Hintergrund

Chucky und seine Braut: Schockersatire voller schwarzem Humor, in der sich Mörderpuppe Chucky in seinem vierten Einsatz und seine heiße blonde Plastikbraut als Natural Born Killers blutig-brutales Unheil stiften.

Mordbube Chucky wird von seiner Braut zusammengenäht und dankt ihr damit, sie in zu ermorden und ihre Seele ebenfalls in eine Plastikpuppe zu befördern. Unterwegs mit einem jungen Liebespaar auf der Flucht, schlittern sie von einer blutigen Situation in die nächste. Für die Puppen gilt es zu einem Friedhof zu gelangen, um sich wieder in menschlichen Körpern manifestieren zu können.

Zehn Jahre, nachdem der Geist des Serienkillers Chucky in den Körper einer Spielzeugpuppe fuhr, befreit dessen immer noch treu ergebene Freundin Tiffany das Beweisstück aus Polizeikatakomben. Diesen Entschluß bereut sie allerdings schon bald, als der Giftzwerg sie zum Dank umbringt und ebenfalls zur Puppe macht. Nun kann beiden nur mehr ein Beschwörungsritual an Chuckys Grab helfen. Um dorthin zu gelangen, bedient man sich eines jugendlichen Liebespärchens auf der Flucht. Die unfreiwilligen Chauffeure haben bald jede Menge neue Sorgen.

Schockersatire voller schwarzem Humor, in der sich Mörderpuppe Chucky in seinem vierten Einsatz und seine heiße blonde Plastikbraut als Natural Born Killers blutig-brutales Unheil stiften.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • OK, Chucky IV ist eigentlich genauso blöd wie Chucky I, II und III. Doch er sticht durch seinen makaberen und skurrilen Witz aus der Reihe heraus. Der Film nimmt weder seine Vorgänger, noch das Genre für voll, außerdem sind die Effekte besser als in den ersten Teilen.

    Die Figuren Chucky und Tiffany werden einigermaßen überzeugend charakterisiert. Chucky als das Böse schlechthin bleibt noch recht einseitig, jedoch stellt sich die anscheinend skrupellose Tiffany im Laufe des Films als eher zu den Guten als zu den Bösen gehörend heraus.

    So krankt sie an der Liebe zu Chucky nur aus Einsamkeit und Enttäuschung- was jedoch nicht bedeutet, dass Tiffany nicht auch 'nen ganz schönen Hau weg hat. Dann gibt es da die Szenen in denen der geneigte Zuschauer vor Lachen auf dem Boden liegt, vor allem die Szene, in der die beiden Puppen miteinander Sex haben, ja auch Plastik hat ein Sexleben.

    Wäre das Skript nicht so hohl, dann könnte Chucky IV wirklich durchgängig unterhalten, leider folgt es jedoch zu sehr den ausgetretenen Genremustern und Klischees um auch nur im Ansatz zu überzeugen.
    Chucky-Fans wird das wenig kümmern und für die ist der Film schließlich auch gedacht. Die deftigen Gore-Szenen beschäftigen zudem den Splatterfreund.

    Fazit: Die Zielgruppe, Splatterfreunde und Co haben bei diesem Film auf jeden Fall ihren Spaß, der Rest wird sich wohl eher in Schweigen hüllen...
  • In der Regel sind die Erfolgsraten von Horrorfortsetzungen proportional zu den aufsteigenden Ziffern hinter dem Titel von zunehmender kommerzieller Grabeskälte umweht. Doch Chucky got lucky: In ihrer nunmehr vierten Inkarnation, seit sie 1988 erstmals auf der Leinwand ihr blutig-brutales Unwesen trieb, konnte die Mörderpuppe am Startwochenende mit 11,8 Mio. Dollar den zweiten Platz der US-Charts erklettern – und hielt sich auch an den folgenden Wochenenden prächtig.

    Auf die Figur des Jungen Andy, dem bisherigen Besitzer des garstigen Gummignoms, wurde diesmal verzichtet. Stattdessen wurde Chucky in der Horrortradition von „Frankensteins Braut“ aus dem Jahr 1935 eine sexy Begleitung verpaßt, mit der er sich in der pechschwarzen Schockersatire in „Natural Born Killers“-Manier auf Mordtour begibt. Flamme Tiffany ist eine verruchte und mordlustige Wohnwagen-Schlampe, die in ihrer menschlichen Form von der Oscar-nominierten Jennifer Tilly („Bullets Over Broadway“) kurvenreich und voller Camp-Appeal verkörpert wird. Sie näht ihren im dritten Teil zerschlitzten Lover Chucky wieder zusammen und erweckt ihn per Anleitung aus „Voodoo für Dummies“ zu neuem Leben. Doch der Haussegen zwischen den toughen Turteltauben hängt alsbald schief, und Mordbube Chucky befördert Tiff ins Jenseits. Ihre Seele wird von Chucky in eine weibliche Puppe befördert. Weitere Mitspieler in dem makabren Puppentheater sind Katharine Heigl und Nick Stabile als jugendliches Pärchen in Bedrängnis, dem vom Polizeichef-Onkel (John Ritter) des Mädchens ununterbrochen Stolpersteine in den Weg ihrer aufkeimenden Romanze geworfen werden. Sie machen sich mit den – ohne ihr Wissen – sehr lebendigen Terrorpuppen auf die Flucht, um fortan von einer prekären Situation in die nächste zu schlittern. Für das zänkische Puppenpaar gilt es, zu einem Friedhof in New Jersey zu gelangen, um dort mit Hilfe eines geheimnisvollen Amuletts ihre Seelen in den Körpern der nichtsahnenden Teens zu manifestieren.

    Die von Hongkong-Regisseur Ronny Yu („China White“) recht energetisch in Szene gesetzte Horrorkomödie bezieht ihren mitunter kokett-kruden Humor aus einer Vielzahl von Quellen. Bei drei Vorgängern dürfen die augenzwinkernd-selbstironischen Gags nicht fehlen, Popkulturreferenzen (selbst Trash-Papst Jerry Springer wird gehuldigt) gehören spätestens seit „Scream – Schrei!“ zum guten Ton, und am ergiebigsten für humorvolle Einschübe erweist sich die aufgepeppte sexuelle Komponente. So darf Tilly an einem Gothrocker (Alex Arquette) ihre Fesselkünste üben und eine angedeutete Ménage-à-trois einfädeln, und eine Sexszene der Puppen im Schattenschnittstil wird geneigte Teenager garantiert zum Johlen animieren. ara.

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