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"Fantastic Four"-Regisseur macht Studio für schlechte Kritiken verantwortlich

"Fantastic Four"-Regisseur macht Studio für schlechte Kritiken verantwortlich

Neben dem Entertainment-Giganten Disney, der sich das ehemalige Comic-Verlagshaus Marvel vor einiger Zeit einverleibte, ist es die 20th Century Fox, welche die meisten Rechte an Marvel-Superhelden in Händen hält. Zugpferd sind selbstverständlich die X-Men, deren Universum in naher Zukunft noch erheblich erweitert werden wird; außer den Mutanten gibt es allerdings noch die Fantastic Four, mit denen der erste Versuch, sie als zweites Standbein auf der großen Leinwand zu etablieren, vor einigen Jahren scheiterte.

Beim zweiten Anlauf sollte alles mit Chronicle-Regisseur Josh Trank viel besser laufen, doch für den Film, der bei uns erst am 13. August anlaufen wird, hagelt es in den USA (dort startete der Streifen bereits am 7. August) überwiegend schlechte Kritiken. Auch das Abschneiden an den Kinokassen will nicht überzeugen: Laut "THR" spielte die Neuauflage der Fantastic Four, deren Budget sich auf um die 120 Millionen Dollar belaufen haben soll, am Eröffnungswochenende lediglich rund 26 Millionen ein (Expertenschätzungen beliefen sich im Vorhinein auf bis zu 50 Millionen) und musste sich mit Platz zwei der Kinocharts zufrieden geben (Platz eins belegt auch in der zweiten Woche der Spy-Actioner Mission: Impossible - Rogue Nation mit Holywood-Superstar Tom Cruise in der Hauptrolle).

Für Josh Trank steht der Verantwortliche für die Misere fest, da ihm seitens des Studios nicht der finale Cut überlassen wurde. Trank twitterte: "Ein Jahr zuvor hatte ich eine fantastische Version. Und sie hätte großartige Kritiken erhalten. Ihr werdet sie voraussichtlich nie zu sehen bekommen. So sind die Dinge nun mal." Bleibt zu hoffen, dass zumindest auf DVD vielleicht doch ein Director’s Cut erscheint, damit es möglich sein wird, zu beurteilen, ob Tranks ursprüngliche Version tatsächlich so viel besser als die Kinofassung war.

(Bild: Constantin)