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Chill Out

Chill Out: Eine junge dynamische Betrachtung einer Dreiecksbeziehung, eingebettet in das Berliner Großstadtszenario, für alle, die sich den Mythos vom Leben in einer Metropole bewahrt haben.

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  • Kinostart: 29.03.2001
  • Dauer: 87 Min
  • Genre: Drama
  • Produktionsland: Deutschland
  • Filmverleih: Pro-Fun

Filmhandlung und Hintergrund

Eine junge dynamische Betrachtung einer Dreiecksbeziehung, eingebettet in das Berliner Großstadtszenario, für alle, die sich den Mythos vom Leben in einer Metropole bewahrt haben.

Anna, eine Erbenermittlerin, lebt den Rhythmus der Großstadt, der sie eines Nachts auf Johann, einen schwulen, rastlosen Kreditkartenbetrüger, treffen lässt. Johann, gewöhnlich von Hotel zu Hotel und von Stadt zu Stadt ziehend, lebt mit Anna kurz darauf schon unter einem Dach. Die beiden Außenseiter entwickeln schnell ein ungewöhnliches gegenseitiges Vertrauen, das auch der viel jüngere Max, ein DJ, den beide lieben, mit seinem plötzlichen Einzug in die Berliner WG nur temporär stören kann.

In Berlin trifft die Erbenermittlerin Anna eines Nachts auf den schwulen Kreditkartenbetrüger Johann. Die beiden Außenseiter entwickeln schnell ein gegenseitiges Vertrauen und ziehen zusammen. Bald zieht auch der junge DJ Max ein, den beide lieben. Sensibles Großstadtszenario mit gelungener Charakterzeichnung.

Darsteller und Crew

  • Sebastian Blomberg
    Sebastian Blomberg
  • Barnaby Metschurat
    Barnaby Metschurat
  • Horst-Günter Marx
    Horst-Günter Marx
  • Jarreth Merz
    Jarreth Merz
  • Tatjana Blacher
  • Werner Heinrichmöller
  • Andreas Stadler
  • Horst Markgraf
  • Andreas Struck
  • Andreas Doub
  • Philipp Stahl
  • Erlandas

Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Chill Out: Eine junge dynamische Betrachtung einer Dreiecksbeziehung, eingebettet in das Berliner Großstadtszenario, für alle, die sich den Mythos vom Leben in einer Metropole bewahrt haben.

    Trance ist ein Musikstil, der melodisch und beinahe hypnotisch durch immer wiederkehrende und doch durch ihren Facettenreichtum bestechende Klangfarben unser Bewusstsein zum Schweben bringen kann. Einen solchen aus der Techno-Szene adaptierten und elaborierten Klangteppich in ein Filmschema zu übersetzen ist Andreas Struck mit seinem Erstlingswerk „Chill Out“, bei dem er nicht nur für die Regie sondern auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, in einer durch ihren Stil bestechenden Weise gelungen.

    Johann, ein schwuler Lebenskünstler Anfang 30, der sich mit den gestohlenen Kreditkarten seiner Gelegenheitsfreier über Wasser zu halten versucht, trifft eines Nachts nach einer Verfolgungsjagd durch einen frisch bestohlenen Kunden, auf Anna, eine Erbenermittlerin. Beide leben den Rhythmus der Großstadt, den Rhythmus des neuen Berlin, der sie auch zusammen unter ein Dach und für eine Zeit gemeinsam durchs Leben führt. Beide Kinder der Nacht, treffen den blutjungen DJ Max in einem Berliner Club und beginnen ihn zu lieben. Trotzdem besteht zwischen Anna und Johann ein derart inniges Verständnis, dass sie auch nach einem Eklat Freunde fürs Leben bleiben. Besonders die atmosphärische Dichte und die Rhythmisierung des Films durch den Großstadttrott und der versteckte Glamour der Stadt sind es, die Strucks Kinodebüt zu einem visuellen und sensuellen Erlebnis machen. Die Besucher des ‚Verzaubert‘-Festivals in München waren begeistert. Und alle, die sich den Mythos vom Leben in der Großstadt bewahrt haben, sollten sich an dieser dynamischen Dreiecksbeziehung, die vor allem auch durch ihre ungewöhnlich sensible Betrachtung der Charaktere besticht, nicht satt sehen können. ca.
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