Filmhandlung und Hintergrund

In seinem letzten Western gelingt John Fordeine Relativierung seiner Haltung zu den Indianern, die in früheren Filmen als Masse und Macht auftraten und nur in individuellen Personen Kontur und Charakter gewannen. Hier hat das Volk der Cheyenne Größe und Würde. Trotz Vereinfachungen (Karl Malden als sadistischer preußischer Lagerkommandant) und historischer Fehler (die Washingtoner Beschlüsse) Mammut-Epos mit langem...

1878. Cheyenne-Indianer, die in der Reservation in Oklahoma leben, warten auf die Einlösung der Regierungsversprechungen. Sie brechen in die 1800 Meilen entfernte Heimat im Yellowstone Country auf. Von der Kavallerie verfolgt, leiden sie unter Hunger und Kälte, erreichen den Grenzfluss. Kämpfe mit den Soldaten, Streit um Nachfolge des sterbenden Häuptlings, sie teilen sich. Eine Hälfte überwintert in Fort Robinson, Schikanen des Lagerkommandanten ausgesetzt, die anderen setzen den Marsch fort, nur ein Bruchteil erreicht die Heimat.

Die Cheyenne machen sich auf, aus ihrem aufgezwungenen Reservat in die Heimat zu ziehen.

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Kritikerrezensionen

  • In seinem letzten Western gelingt John Fordeine Relativierung seiner Haltung zu den Indianern, die in früheren Filmen als Masse und Macht auftraten und nur in individuellen Personen Kontur und Charakter gewannen. Hier hat das Volk der Cheyenne Größe und Würde. Trotz Vereinfachungen (Karl Malden als sadistischer preußischer Lagerkommandant) und historischer Fehler (die Washingtoner Beschlüsse) Mammut-Epos mit langem Atem. Carroll Baker spielt die Lehrerin, die die Kinder der Cheyenne unterrichtet.

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