Chasing Amy

  1. Ø 4.5
   1996
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Filmhandlung und Hintergrund

Chasing Amy: Dritter Teil von Kevin Smiths New Jersey-Trilogie, in der das Slacker-Duo langsam erwachsen wird.

Die dicken Kumpels Holden und Banky haben Riesenerfolg mit ihrem Kultcomic „Bluntman and Chronic“. Auf einer Messe treffen sie Künstler-Kollegin Alyssa, in die sich Holden sofort unsterblich verliebt. Leider ist sie mehr am anderen Geschlecht interessiert. Nichtsdestoweniger wollen sie Freundschaft schließen und Banky fürchtet um seinen besten Kumpel.

Holden und Banky sind nicht nur die besten Kumpels, sondern auch die Schöpfer der Comic-Book-Hitserie „Bluntman and Chronic“. Als sie auf einer Messe die Kollegin Alyssa kennenlernen, gerät ihre Busenfreundschaft mächtig ins Wanken. Denn obwohl Alyssa eigentlich lesbisch ist, steigt Holden trotzdem mit ihr ins Bett. Das ruft schließlich den eifersüchtigen Banky auf den Plan, der beim Ausspionieren von Alyssas sexueller Vergangenheit auf die stolze Zahl von 37 Männern und so ziemlich jede Lesbe von New Jersey kommt.

Die Freundschaft der Comic-Zeichner Holden und Blanky droht zu zerbrechen, als sich Holden in Alyssa verliebt. Trotz Warnungen seines Freundes und ihrer offen bekannten Homosexualität kann Holden seine Finger von der exzentrischen Frau nicht lassen. Zeitgeiststudie von „Clerks“-Regisseur Kevin Smith.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der dritte Teil von Kevin Smiths New Jersey-Trilogie, für nur 250.000 Dollar produziert und nach „Clerks“ und „Mallrats“ und ihren komischen Situations-Raps der erste Versuch, eine konsequente dramatische Linie zu entwickeln. Der Versuch ist gelungen, ohne daß Smith den für ihn typischen und nach wie vor provokativen Mammut-Dialog aufgegeben hätte. Alle Filme verbindet das Thema jener Jahre, in denen die gerade von der Highschool entlassenen jungen Leute in die Erwachsenenwelt gezwungen werden und alles für sie rauh und dramatisch aussieht. Smith betont, daß speziell das Sich-Verlieben am turbulentesten war.

    Für „Clerks“ hatte Smith seine Comic-Book-Sammlung verkauft, worauf er jetzt zurückkommt. Denn seine beiden Freunde Holden McNeil (Ben Affleck) und Banky Edwards (Jason Lee) sind die Schöpfer der Comic-Book-Kult-Hitserie „Bluntman and Chronic“, die während des Vorspanns mit ihren Panels und Sprechblasen ausführlich und einfallsreich vorgestellt werden. Als sie auf einer Messe die Kollegin Alyssa Jones (eine sensationelle Performance von Joey Lauren Adams, die eine wandelnde Szene-Stehlerin ist) kennenlernen, muß Holden schamvoll feststellen, daß sie, sehr zur Erleichterung von Banky, voll lesbisch ist. Holdens Dilemma: Kann er noch ihr Freund bleiben, oder ist er so verliebt, daß er auch das nicht bleiben kann?

    Aus dieser Konstellation entwickelt Smith mit gewohnter Freizügigkeit rasche Dialogwechsel, in denen die sexuelle Erfahrungswelt speziell von Alyssa und ihren Oralsex-Eskapaden ohne ein Blatt vor dem Mund durchgekaut wird. Was wir schon immer über Kieferverrenkungen wissen wollten und bei Woody Allen nur in Ansätzen erfahren, spielt Smith genüßlich durch. Dramatisch wird es erst, als Holden und Alyssa tatsächlich miteinander schlafen und der eifersüchtige Banky Alyssas Sex-Vergangenheit ausspioniert, mit der Holden (Alyssa hatte 37 Männer und so ziemlich alle Lesben von New Jersey) nicht fertig wird. Ein Epilog ein Jahr später hält auch für Comic-Book-Helden noch einige Überraschungen bereit.

    Als bester und reifster Teil der Trilogie sollte „Chasing Amy“ – der Titel bezieht sich auf eine Parallelerfahrung, die Holden in einem Diner von „Clerks“-Darsteller Kevin Smith himself erzählt bekommt – und sein gekonnter Redefluß über das emotionale Erwachsensein keine Schwierigkeiten haben, das Publikum aus „Clerks“ zu erreichen. Vielleicht wird dann auch „Mallrats“ in den Kinos nachgereicht. ger.

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