Filmhandlung und Hintergrund

TV-Verfilmung nach Charlotte Links gleichnamigem Roman um eine hintergangene Ehefrau.

Das Konto ist gesperrt, der verschwundene Gatte wird wegen betrügerischen Bankrotts und kurz drauf auch wegen Mordes gesucht. Sein bester Freund offenbart: Er führte schon geraume Zeit ein Doppelleben; die angeblichen gemeinsamen Segelurlaube haben nie stattgefunden. Außerdem hatte er eine Affäre. Heldin Laura muss erkennen, dass sie jahrelang an der Seite eines völlig Fremden gelebt hat. Schließlich entdeckt die Polizei sein verlassenes Auto; er selbst bleibt spurlos verschwunden.

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Kritikerrezensionen

  • Charlotte Link: Die Täuschung: TV-Verfilmung nach Charlotte Links gleichnamigem Roman um eine hintergangene Ehefrau.

    Es ist ein Albtraum. Das Konto ist gesperrt, der verschwundene Gatte wird wegen betrügerischen Bankrotts und kurz drauf auch wegen Mordes gesucht. Sein bester Freund offenbart: Er führte schon geraume Zeit ein Doppelleben; die angeblichen gemeinsamen Segelurlaube haben nie stattgefunden.

    Eine ganz schön düstere Geschichte für den Sonntagabend im ZDF, die sich zudem noch weiter zuspitzt. Gute Freundinnen entpuppen sich als Verräterinnen, alle Frauen lieben grundsätzlich den falschen Mann, am Ende entpuppt sich als größter Feind, wem man am meisten vertraut hat, und die Heldin muss über sich hinauswachsen. Die Verfilmung von Charlotte Links Roman „Die Täuschung“, die insgesamt fünfte ZDF-Adaption eines Link-Bestsellers, hätte durchaus auch das Zeug zum montägigen „Fernsehfilm der Woche“: Vor der malerischen Kulisse Südfrankreichs inszenierte Michael Steinke einen Thriller, der es in sich hat. Wie in einer Hitchcock-Handlung muss Heldin Laura (Katja Weitzenböck) erkennen, dass sie jahrelang an der Seite eines völlig Fremden gelebt hat. Die Beziehung spiegelt sich in dem französischen Paar Nadine und Henry (Claudine Wilde, Martin Feifel): Nadine hat schon lange eine Affäre mit Lauras Mann Peter. Schließlich entdeckt die Polizei sein verlassenes Auto. Im Gepäck finden sich neben Bargeld auch zwei Flugtickets. Bloß Peter, dem der französische Kommissar Bertin (Rüdiger Vogler) jetzt auch noch einen vor zwei Jahren begangenen Mord anhängen will, bleibt verschwunden.

    Geschickt treibt das Drehbuch (Christian Schnalke) die Spannung auf die Spitze, zumal man sich bei keiner der Figuren sicher sein kann, ob sie nicht ein doppeltes Spiel spielt. Neben der Landschaft imponiert der Film vor allem durch die fast schon verschwenderische Besetzung: Praktisch jede Sprechrolle (neben den Genannten noch Gerit Kling und Catherine Flemming) wird von namhaften Darstellern verkörpert; so war sich Bernhard Schir nicht zu schade, den Peter zu spielen, der nach der Abschiedsszene zu Beginn aus der Geschichte verschwindet. Den faszinierendsten Part aber hat Heio von Stetten, der nach gefühlten hundert tollpatschigen Liebhabern endlich mal eine durch und durch undurchsichtige Figur verkörpern darf. tpg.

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