Filmhandlung und Hintergrund

Persönliches Drama von Altmeister Youssef Chahine über einen korrupten Polizisten in Kairo, der nicht ansehen kann, dass sich die Frau seiner Träume in einen Kollegen verliebt hat.

Choubra ist ein Viertel in Kairo. Hier regiert der korrupte Polizeioffizier Hatem (Khaled Saleh) mit eiserner Faust, gefürchtet und gehasst von den Einwohnern. Allein die junge Nour (Mena Shalaby) bietet ihm die Stirn. Der feiste Hatem stellt ihr erfolglos nach, denn sie ist in Cherif (Youssef El Sherif) verliebt, den aufrechten Assistenten des Staatsanwalts. Krank vor Eifersucht macht Hatem den beiden das Leben zur Hölle und steuert damit immer weiter in den eigenen Abgrund.

Der Altmeister des ägyptischen Films, Youssef Chahine, widmet sich in seinem nunmehr 42. Film vordergründig einem Liebes- und Eifersuchtsdrama mit durchaus komödiantischen Tönen, rechnet dabei aber politisch mit dem Staat und dessen korrupter Beamtenschaft ab.

Der undurchsichtige Polizist Hatem regiert über das Kairoer Viertel Choubra mit eiserner Faust. Jeder einzelne Bürger fürchtet den unberechenbaren Mann, mit Ausnahme von Nour, eine junge Frau, der Hatem den Hof macht und die sich nichts von dem Polizisten gefallen lässt. Nour wiederum liebt den unkorrumpierbaren Beamten Cherif. Krank vor Eifersucht beschließt Hatem, den beiden Liebenden das Leben zur Hölle zu machen.

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    • Chaos: Persönliches Drama von Altmeister Youssef Chahine über einen korrupten Polizisten in Kairo, der nicht ansehen kann, dass sich die Frau seiner Träume in einen Kollegen verliebt hat.

      Drei Jahre nach dem autobiographischen „Alexandrie… New York“ legt der ägyptische Altmeister Youssef Chahine, Jahrgang 1926, seine 42. Spielfilmarbeit vor. Nachdem er bereits fünfmal nach Cannes eingeladen war, ist „Heya fawda“, ein sehr persönlicher Blick auf Liebe und Eifersucht im Kairo von heute, sein erster Beitrag für den Wettbewerb von Venedig, wo er 1980 bereits der Jury angehörte.

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